An dieser Stelle werden die Chroniken der rund 240 aktuellen und ehemaligen Karlsruher Sportvereine präsentiert und, soweit vorhanden, mit historischem Bildmaterial illustriert. Die Chroniken bedürfen einer regelmäßigen Fortschreibung, das Stadtarchiv freut sich daher über die Mithilfe sowie weitere Informationen und historische Unterlagen von Bürgerinnen und Bürgern sowie den örtlichen Sportvereinen.

Weitere Informationen

 

Ereignisse

  • Turnerschaft Durlach 1846 e.V.
  • Politik
    1849 Polizeiliche Auflösung und Verbot des Turnvereins Durlach wegen angeblicher Beteiligung an der badischen Revolution
  • Turnerschaft Mühlburg 1861 e.V.
  • Politik
    1893 Einstellung des Turnbetriebs aufgrund des Deutsch-Französischen Krieges
  • Karlsruher Fußballverein 1891 e.V.
  • Politik
    1909 Nach der Auflösung des Internationalen Football-Clubs Karlsruhe wechseln zahlreiche Spieler zum KFV, es kann wieder eine Mannschaft gestellt werden
  • 1. Durlacher Schwimmverein 1906 e.V.
  • Politik
    1914 - 1919 Der Schwimmbetrieb kommt beim 1. DSV fast völlig zum Erliegen. Nach dem 1. Weltkrieg wird für die Gefallenen ein Gedenkstein im Schwimmbad errichtet (nach dem 2. Weltkrieg modifiziert)
  • Allgemeiner Sportverein Durlach 02 e.V.
  • Politik
    1914 In den Kriegsjahren kann nur ein unregelmäßiger Spielbetrieb aufrechterhalten werden. Gegen Ende des Krieges bilden der FC Germania und der VfB Grötzingen eine Kriegsgemeinschaft
  • Allgemeiner Sportverein Wolfartsweier 1892 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegssbedingte Einstellung des Spiel- und Sportbetriebs
  • Bulacher Sportclub 1904/05 e.V
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegsbedingte Einstellung des Sportbetriebs beim Bulacher Fußballklub Viktoria
  • FC Südstern 06 Karlsruhe e. V.
  • Politik
    1914 - 1918 Infolge des 1. Weltkrieges: Auflösung der Fußballmannschaft. Kündigung des Sportplatzes beim Rüppurrer Schloß (Ettlinger Allee) durch die Stadt Karlsruhe (1915). Bildung einer offiziellen Kriegsmannschaft (1916), die im Frühjahr 1918 die Tabellenführung. Aufgrund zahlreicher Einberufungen Auflösung derselben und Unterstützung des Karlsruher Fußballvereins durch die verbleibenden Spieler
  • Fußballclub Germania Neureut 07 e. V.
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegsbedingte Einstellung des Spielbetriebs
  • Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e. V.
  • Politik
    1914 - 1918 Die Einstellung des Spielbetriebs führt zum Erliegen des Vereinslebens. Die geplante Ausrichtung der Deutschen Eislauf-Meisterschaft im Jahr 1915 entfällt kriegsbedingt
  • Karlsruher Rheinklub Alemannia e. V.
  • Politik
    1914 - 1918 Beeinträchtigung des Sportbetriebs infolge des 1. Weltkrieges. Die Alemannia verliert 21 aktive Sportler
  • Karnevalsgesellschaft 1904 Durlach e. V.
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegsbedingte Einstellung des Trainingsbetriebs und des Vereinslebens
  • Post Südstadt Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Eingeschränkter Spiel- und Sportbetrieb während des Krieges beim VfB Südstadt
  • Reiterverein 1908 Durlach e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Einstellung der Vereinstätigkeit und des Reitsportbetriebs
  • Schützengesellschaft Durlach e.V. gegr. 1601
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegsbedingte Unterbrechung der Vereinstätigkeit
  • Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Kriegsbedingte Einstellung der Vereinstätigkeit
  • Spielvereinigung Olympia Hertha 1908 e.V. Karlsruhe
  • Politik
    1914 - 1918 Einstellung des regulären Spielbetriebs beim FC Olympia (vermutlich um 1917) und FC Hertha
  • Sportgemeinschaft Karlsruhe-Stupferich 1896/1912 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Einstellung des Turnbetriebs beim Turnverein Stupferich. Die Sportgeräte werden in einem gemeindeeigenen Schuppen aufbewahrt
  • Turn- und Sportverein 1874 Rüppurr e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Einstellung des Turnbetriebs während des 1. Weltkrieges bei beiden ortsansässigen Turnvereinen
  • Turn- und Sportverein Neureut 1892 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Weitgehende Stilllegung des Sportbetriebs
  • Turn- und Sportverein Rintheim 1896 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Seit 1916 Nutzung eines Großteils der Sportanlagen als Kleingärten wegen der angespannten Ernährungssituation
  • Turnerschaft Mühlburg 1861 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Frühe Einstellung des Turnbetriebs bei Weiterführung der Vereinsgeschäfte. Gründung einer Landesturnriege gemeinsam mit dem Grünwinkler Turnverein im September 1914. Regelmäßiger Kontakt mit den Sportkameraden an der Front
  • Turnverein Knielingen 1891 e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Fast vollständige Einstellung des Turnbetriebs
  • Verein für Bewegungsspiele 05 Knielingen e.V.
  • Politik
    1914 - 1918 Einstellung des Spielbetriebs und des Vereinslebens beim Knielinger Fußballverein 1905
  • Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e.V.
  • Politik
    1914 Kriegsbedingtes Erliegen des Turnbetriebs durch den 1. Weltkrieg ab 1915 bei beiden Vereinen. Lediglich die Jungturner halten noch Übungsstunden ab
  • Turnverein Knielingen 1891 e.V.
  • Politik
    1923 - 1924 Beschlagnahmung der Turnhalle durch französische Besatzungstruppen
  • Karlsruher Ruder-Verein Wiking v. 1879 e.V.
  • Politik
    1923 - 1924 Französische Besetzung des Rheinhafens infolge der Ruhrkrise. Beschlagnahmung des Vereinshauses durch französische Truppen. Ruderverbot im Hafen und auf dem Rhein. Zu Ausweichstrainingsorten werden der Hafen in Maxau, z. T. die Alb beim Kühlen Krug sowie Rappenwört
  • Turnerschaft Durlach 1846 e.V.
  • Politik
    1933 Die durch die Weltwirtschaftskrise und Inflation bedingte hohe Arbeitslosigkeit in der Industrie- und Arbeiterstadt Durlach führt zu einem starken Mitgliederschwund und finanziellen Problemen beim Turnverein Durlach 1878
  • Allgemeiner Sportverein Grünwettersbach 1892 e.V.
  • Politik
    1933 Verbot des als marxistisch eingestuften Vereins durch die nationalsozialistische Regierung
  • Athletik Sportverein Karlsruhe-Daxlanden 1921 e.V.
  • Politik
    1933 Verbot des Vereins
  • Bulacher Sportclub 1904/05 e.V
  • Politik
    1933 Verbot der Freien Turnerschaft
  • Deutsche Jugendkraft Blau Weiss Mühlburg e.V.
  • Politik
    1933 Zwangsauflösung des Vereins durch die Nationalsozialisitsche Regierung
  • Freie Spiel- und Sportvereinigung Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1933 Verbot der Freien Turnerschaft Karlsruhe. Beschlagnahmung des Vereinsvermögens, der Sportgeräte und des Sportgeländes. Anschluss der fast kompletten Herrenhandballmannschaft an den Postsportverein
  • Fußballsportverein Alemannia Rüppurr
  • Politik
    1933 Verbot des Vereins: Entzug des Sportgeländes auf den Rennwiesen am Gewann Großer und Kleiner Schellenberg (heutige Ettlinger Allee), Beschlagnahmung des Vereinseigentums und Abbruch des Vereinsheims
  • Naturfreunde Ortsgruppe Knielingen e.V.
  • Politik
    1933 Verbot des Vereins und Beschlagnahme des Vereinsvermögens
  • Rad- und Motorsportclub Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1933 Zwangsauflösung des Vereins
  • Schützengesellschaft Karlsruhe 1721 e.V.
  • Politik
    1933 Auflösung des Deutschen Schützenbundes und Eingliederung der Schützenvereine in den nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen (NSRL)
  • Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins e.V.
  • Politik
    1933 Drastische Verluste bei den Hüttengebühreneinnahmen durch die 1000-Mark-Sperre
  • Sportverein Hohenwettersbach e.V.
  • Politik
    1933 Verbot des Turnvereins Hohenwettersbach aufgrund seiner Mitgliedschaft bei dem 1893 gegründeten Arbeiter-Turnerbund (ATB) durch die nationalsozialistische Regierung. Plünderung und Zerstörung der Turnhütte (Standort beim heutigen Rückhaltebecken)
  • Turn- und Sportverein Grötzingen 1890 e.V.
  • Politik
    1933 Verbot des TV Bahnfrei und Beschlagnahmung des Vereinsvermögens. Schließung der Turnhalle und des Turnplatzes In den Weihergärten
  • Turngemeinde Aue 1895 e.V.
  • Politik
    1933 Verbot und Auflösung des Turnvereins Aue. Beschlagnahmung des Vermögens und Vernichtung der Vereinsunterlagen
  • Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e.V.
  • Politik
    1933 Verbot der Freien Turnerschaft. Enteignung des Vereinsvermögens. Beschlagnahmung der Sportgeräte
  • Allgemeiner Sportverein Wolfartsweier 1892 e.V.
  • Politik
    1934 Zwangsauflösung des Arbeiter-, Turn- und Sängerbundes Wolfartsweier 1892. Beschlagnahmung und spätere Liquidierung des Vereinsvermögens
  • Politik
    1934 Zwangsversteigerung des vereinseigenen Vermögens des Arbeiter-, Turn- und Sängerbundes Wolfartsweier 1892 (Turnplatz Am Katzenberg, alle Turngeräte sowie das gesamte Inventar) auf Anordnung der Treuhandstelle Baden. Die Gemeindeverwaltung Wolfartsweier ersteigert u.a. die Sporthütte (80 RM), das Reck (5 RM) sowie die Fußbälle (2 RM) und stellt diese dem neugegründeten Turnverein 1892 Wolfartsweier, der HJ, dem BDM und der Schule zur Verfügung
  • Deutsche Jugendkraft Daxlanden 1921 e. V.
  • Politik
    1935 Verbot des Vereins und Beschlagnahme des Vereinsvermögens
  • Polizeisportverein Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1935 Schwächung des PSV durch die Eingliederung der meisten jungen Polizeibeamten in die Wehrmacht
  • Flugsportverein 1910 Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1937 - 1938 Zwangsauflösung des Deutschen Luftsportverbandes und damit der Fliegerortsgruppe Karlsruhe
  • Ski-Club Karlsruhe
  • Politik
    1938 Verfolgung von jüdischen Vereinsmitgliedern: das Vorstandsmitglied Dr. Leopold Friedberg wird 1938 in das KZ Dachau verbracht, als Frontkämpfer des 1. Weltkrieges aber wieder entlassen und flieht nach Neuseeland. Sportlehrer Simon wird 1942 über Gurs in das KZ Dachau deportiert. Auf Intervention eines Vereinskameraden gelingt die Entlassung und Flucht nach Südamerika. 1939 erfolgt die weitgehende Stilllegung des Sportbetriebs, 1942 die Zwangsabgabe von Skiern an die russische Front. Während des Krieges werden sowohl die Markwaldhütte als auch das Bootshaus ausgeraubt und demoliert. Dennoch können Anfang 1945 noch einige Boote per Handkarren von Rappenwört nach Daxlanden in ein stillgelegtes Kino geschafft und damit gerettet werden
  • Turngemeinde Neureut 1893 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Beschlagnahmung der Turnhalle zur Unterbringung von Westwallarbeitern
  • 1. Kraftsportverein Durlach 1896 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Der Ausbruch des 2. Weltkrieges erschwert jede Vereinstätigkeit. 1941 wird das gesamte Übungsmaterial durch einen Fliegerangriff in der Turnhalle des Durlacher Markgrafen-Gymnasiums vernichtet
  • Allgemeiner Sportverein Hagsfeld 1907 e. V.
  • Politik
    1939 - 1945 Einschränkung des Spielbetriebs durch den 2. Weltkrieg. 1944 Zerstörung des Clubhauses (samt Inventar) und des Spielfeldes durch Bombenangriff. Es erfolgt die komplette Einstellung des Spielbetriebs
  • Bulacher Sportclub 1904/05 e.V
  • Politik
    1939 - 1945 Aufrechterhaltung des Spielbetriebs beim Aufstieg des Bulacher Fußballklubs Viktoria in die A-Klasse
  • Eisenbahner-Sportgemeinschaft Frankonia Karlsruhe 1895 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Starke kriegsbedingte Einschränkung des Spiel- und Sportbetriebs bei beiden Vereinen. Im Verlauf des Jahres 1940 Bildung einer Kriegsgemeinschaft zwischen dem FC Frankonia und dem Reichsbahnsportverein Karlsruhe zwecks Aufrechterhaltung des Spielbetriebs. Im Dezember 1944 wird die gesamte Sportanlage und das Vereinsheim der FC Frankonia am Messplatz durch einen Bombenangriff vernichtet
  • Fußballclub 1921 Karlsruhe
  • Politik
    1939 - 1945 Einstellung des Sportbetriebs und des Vereinlebens (nach 1940)
  • Fußballverein Daxlanden 1912 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Einstellung des Trainings- und Spielbetriebs
  • Karlsruher Eislauf- und Tennisverein e. V.
  • Politik
    1939 - 1945 Vollständige Einstellung des Spielbetriebs (1940). Gegen Kriegsende werden das Clubhaus, die Hausmeister-Wohnung, die Werkstätten sowie das Teehaus zerstört sowie die Platzanlage durch Bombenangriffe stark beschädigt
  • Karlsruher Fußball-Club West 1932 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Der Ausbruch des 2. Weltkrieges erschwert jede Vereinstätigkeit. 1943 erfolgt die endgültige Einstellung des Spielbetriebs
  • Karlsruher Rheinklub Alemannia e. V.
  • Politik
    1939 - 1945 Beeinträchtigung des Sportbetriebs infolge des 2. Weltkrieges. Die Alemannia verliert 20 aktive Sportler. Am 04.12.1944 wird das Bootshaus bei einem Luftangriff völlig zerstört
  • Karlsruher Sportverein Rintheim-Waldstadt e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Der Spielbetrieb kommt aufgrund zahlreicher Einberufungen fast völlig zum Erliegen
  • Keglerverein Karlsruhe und Umgebung e. V.
  • Politik
    1939 - 1945 Kriegsbedingte Einschränkung des Sportbetriebs. Starke Zerstörung des Vereinsheims durch Beschuss gegen Kriegsende. Verlust der Vereinsfahne in den Nachkriegswirren durch Brand
  • Naturfreunde Ortsgruppe Knielingen e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 inoffizielles Weiterbestehen unter dem Namen "Zither- und Mandolinenclub 1909 Knielingen"
  • Radsportgemeinschaft Karlsruhe
  • Politik
    1939 - 1945 Aufrechterhaltung des Sportbetriebs beim RV Sturm Mühlburg. Zerstörung von 18 Rädern der historischen Gruppe bei einem Fliegerangriff auf das Gasthaus Zum Lamm, Mühlburg. Sicherstellung des noch vorhandenen Inventars (Fahne, Vereinspreise, Räder etc.) durch Vereinsmitglieder vor dem Einmarsch der Franzosen (04.1945)
  • Rheinbrüder Karlsruhe e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Aufrechterhaltung eines nur eingeschränkten Sportbetriebs der Kanuten und der Skizunft (1940 - 1944). Ernennung des Schweizer Staatsbürgers Rolf Guhl zum ersten Vorsitzenden, da nahezu der gesamte Mitarbeiterstab Kriegsdienste leisten muss. Das Bootslager wird auf Initiative von Rudolf Röder beim Einmarsch der Franzosen 1945 geräumt und die Boote in seiner Schweißerei deponiert
  • Schützengesellschaft Durlach e.V. gegr. 1601
  • Politik
    1939 - 1945 Aufrechterhaltung des Sportbetriebs bis 1944, zum Teil auch Durchführung von Wehrsportübungen. In den Kriegswirren wird u.a. die Vereinsfahne von 1931 vernichtet
  • Schützenvereinigung Knielingen 1925 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Vernichtung des Schießstandes, der Vereinskantine und der Fahne der Schützengesellschaft während des 2. Weltkrieges
  • Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Zerstörung des Sektionseigentums (Archiv, Bibliothek etc.) in Karlsruhe durch Bombenangriffe im Jahr 1944. Plünderung der Madrisa-Hütte
  • Spielvereinigung Olympia Hertha 1908 e.V. Karlsruhe
  • Politik
    1939 - 1942 Einstellung des Sport- und Spielbetriebs während des 2. Weltkrieges. Stationierung einer Flakeinheit auf dem Sportgelände an der Grabener Allee im Hardtwald, die hier Militäranlagen errichtet. Zerstörung des Clubhauses
  • Sportfischervereinigung Knielingen 1923 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Auflösung des Vereins durch Beschluss der Reichsregierung (1939). Verlust der Vereinsunterlagen aus dem Zeitraum 1923 - 1939
  • Sportverein Karlsruhe-Beiertheim 1884/98 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Starke kriegsbedingte Einschränkung des Spiel- und Sportbetriebs. Beim Beiertheimer Fußballverein 1898 e.V. ruht dieser ab 1943 endgültig. Das Clubhaus Am Langenbruchweg wird gegen Kriegsende zerstört. Bei der Turnerschaft 1884 Karlsruhe-Beiertheim e.V. erfolgt eine Beschränkung der Wettspielteilnahme auf Jugendmannschaften und die Aufstellung von Einzelpersonen. Bei beiden Vereinen wird die Verbindung unter den Mitgliedern und den Sportkameraden an der Front durch regelmäßige Feldpostbriefe aufrecht erhalten
  • Turn- und Sportverein 1874 Rüppurr e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Der Trainings- und Spielbetrieb beim Turnverein Rüppurr kommt in der Männerabteilung nach Kriegsausbruch vollständig zum Erliegen. Die Vereinsleitung bleibt mit den eingezogenen Turnkameraden durch die regelmäßige Versendung von Vereinsrundschreiben, Vereinsnachrichten etc. an die Front in Kontakt. Hingegen erfolgt bis zum Jahre 1944 ein Aufschwung der Frauen- und Jugendabteilung (insbesondere der Handballabteilung). Im Dezember 1944 wird das Vereinsheim beim letzten Luftangriff auf Karlsruhe zum Teil zerstört. Fast das gesamte Inventar sowie alle Turngeräte werden vernichtet
  • Turn- und Sportverein Neureut 1892 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Komplette Zerstörung der Turnhalle (27.09.1944)
  • Turn- und Sportverein Rintheim 1896 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Vernichtung des gesamten Vereinsinventars bei einem Luftangriff. Das Vereinsleben kommt zum Stillstand
  • Turnerschaft Mühlburg 1861 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Große materielle Verluste durch Luftangriffe auf Karlsruhe am 27. auf den 28. 09.1944 sowie am 04.12.1944: Zerstörung des Vereinsheims an der Alb. Verlust der in den Gasthäusern Zur Westendhalle und Zum Adler ausgelagerten Dokumente. Vernichtung der Übungsgeräte aufgrund der Zerstörung der beiden Turnhallen
  • Turngemeinde Neureut 1893 e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Sportplatz und Turnhalle werden durch Bombeneinschläge und Artilleriebeschuss schwer beschädigt
  • Verein für Bewegungsspiele 04 Grötzingen e.V.
  • Politik
    1939 - 1945 Zwangsweise Abtretung des Sportplatzes im Gewann Obere Setz an das Luftgaukommando (04.1940). Trainiert wird wieder in der Materialgrube. Aufrechterhaltung des Sportbetriebs bis zum Spätjahr 1944. Zerstörung des Clubhauses durch Fliegerbomben 1944
  • Verein für Bewegungsspiele Mühlburg
  • Politik
    1939 - 1945 Weitgehende Aufrechterhaltung des Spielbetriebs beim VfB Mühlburg. Nach der Zerstörung des Sportplatzes, des Vereinsheims sowie des kompletten Vereinsarchivs in der Honsellstraße durch einen Angriff von englischen Bombern am 03.09.1942 weicht man auf Plätze befreundeter Vereine aus und nimmt Gastspieler auf
  • Ski-Zunft Durlach e.V.
  • Politik
    1944 Zwangsabgabe aller Ski an die Wehrmacht. Der Wintersport konnte kaum noch ausgeübt werden. Gesellschaftlich wird der Verein von einigen Mitgliedern zusammengehalten, die u.a. Treffen organisieren und Kontakt zu Mitgliedern im Feld halten
  • 1. Durlacher Schwimmverein 1906 e.V.
  • Politik
    1945 - 1958 Verbot des Sportbetriebs durch die alliierte Besatzungsmacht
  • Allgemeiner Sportverein Durlach 02 e.V.
  • Politik
    1956 Verbot des Sportbetriebs durch die Alliierten und Einzug des Vereinsvermögens
  • Karlsruher Fußballverein 1891 e.V.
  • Politik
    2005 Einstellung des Sportbetriebs wegen Insolvenz. Die Austragung aus dem Vereinsregister ist jedoch nicht erfolgt.
  • Basketball-Gemeinschaft Karlsruhe
  • Politik
    2011 Wechsel der Geschäftsführung: Julie Hüvel wird Nachfolgerin des im April zurückgetretenen Matthias Dischler, der aber weiterhin im Wirtschaftsausschuss tätig bleibt
  • Tennis-Club Grötzingen e.V.

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