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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Chroniken der Karlsruher Sportvereine

Vereinswappen

Karlsruher Rheinklub Alemannia e. V.

 

Bilddokumente der Vereinsgeschichte


Anschrift:

Karlsruher Rheinklub Alemannia e. V.
Werftstraße 8 b
76189 Karlsruhe

Tel. 0721 / 55 10 75
http://www.rheinklub-alemannia.de

Sportarten:


Kurzchronik:

14.07.1901
Gründung des "Karlsruher Rheinklubs Allemannia"
xxxx
Änderung der Schreibweise in "Karlsruher Rheinklub Alemannia"
1914
ff. Kriegsbedingte Beeinträchtigung des Sportbetriebs
1939
ff. Kriegsbedingte Beeinträchtigung des Sportbetriebs. Zerstörung des Bootshauses bei einem Luftangriff (04.12.1944)
1946
Wiederaufnahme des Sportbetriebs

Gründungsmitglieder:

Hanauer, Anton

Persönlichkeiten:

Glock, Wolfgang / Hottenrott, Wolfgang / Schwan, Michael

Vereinsgeschichte

1903
Übernahme des Bootshauses vom Ruderverein Salamander im alten Hafen Maxau nach dessen Umsiedelung in den Rheinhafen
1905
Erster sportlicher Erfolg: Sieg im Dauerrudern in Ludwigshafen
1906
Aufnahme in den Deutschen Ruderverband
1910
Neubau eines Bootshauses im alten Hafen Maxau an Stelle des alten Bootshauses
1912
Sieg im Königsachter in Heilbronn. 1. Auswärtssieg im Achter
06.11.1912
Gründung einer Karlsruher Regatta-Vereinigung mit dem Ruderverein Sturmvogel Karlsruhe auf Initiative der Alemannen. Ausrichtung der künftigen Karlsruher Regatten
1913
Erstes erfolgreiches Ruderjahr mit insgesamt acht Siegen. Erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft in Straßburg
1914 - 1918
Beeinträchtigung des Sportbetriebs infolge des 1. Weltkrieges. Die Alemannia verliert 21 aktive Sportler
1919
Gründung einer Schülerabteilung
1920
Erringung von insgesamt zehn Siegen
1920
Umsiedelung des Vereins an den Karlsruher Rheinhafen aufgrund der zu starken Beeinträchtigung des Ruderbetriebs in Maxau und Errichtung eines Bootshauses im Nordbecken (Becken 1)
03.03.1923 - 1924
Infolge der Ruhrkrise Besetzung des Rheinhafens durch französische Truppen. Das Militär beschlagnahmt das Vereinshaus und verbietet das Rudern im Hafen und auf dem Rhein. Zu Ausweichstrainingsorten werden der Hafen in Maxau und bisweilen die Alb beim Kühlen Krug
1927 - 1937
Erringung von insgesamt 73 Siegen. Erweiterung des Bootsparks (u.a. Beschaffung eines Trainingsmotorbootes). Einbau eines Ruderbeckens
1938
Erringung der Badischen Jugendmeisterschaft im Achter und Vierer mit Steuermann und des zweiten Platzes bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im Jugendvierer mit Steuermann
1938
Bildung der Renngemeinschaft "Karlsruher Regatta-Verband" durch die Karlsruher Rudervereine (Karlsruher Rheinklub Alemannia, Karlsruher Ruder-Verein Wiking v. 1879 e.V. und dem 1922 wiedergegründeten "Ruder-Club Salamander")
1939 - 1945
Beeinträchtigung des Sportbetriebs infolge des 2. Weltkrieges. Die Alemannia verliert 20 aktive Sportler. Am 04.12.1944 wird das Bootshaus bei einem Luftangriff völlig zerstört
1946
Wiederaufbau des Bootshauses in Eigeninitiative
1948
Anschaffung von drei gebrauchten Ruderbooten
1951
50-jähriges Jubiläum
1957
Manfred Schilling und Gerhard Zilly werden im Zweier ohne Steuermann Vizemeister bei den gesamtdeutschen Meisterschaften
1958
Rekorderfolgsjahr mit 39 Siegen. Erfolgreiche Teilnahme am Dreiländerkampf in Bled im Achter und Zweier ohne Steuermann sowie Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Endlaufplätzen
1959
Zweifacher Sieg beim Dreiländerkampf in Wien (Vierer und Zweier ohne Steuermann) sowie erneute Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Endlaufplätzen
1960
Erringung der Deutschen Hochschulmeisterschaft für die TH Karlsruhe im Vierer mit Steuermann und Vizemeister im Achter und Zweier ohne Steuermann
1964
Michael Schwan und Wolfgang Hottenrott erringen im Zweier ohne Steuermann die Deutsche Meisterschaft, die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Amsterdam sowie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio. Mit dem Steuermann Norbert Krus werden sie außerdem Vizemeister der Deutschen Meisterschaft im Zweier mit Steuermann
1965
Erringung der Deutschen Meisterschaft im Zweier ohne Steuermann durch Michael Schwan und Wolfgang Hottenrott. Erringung der Deutschen Meisterschaft im Vierer ohne Steuermann sowie der Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Duisburg in der Renngemeinschaft mit der Frankfurter RG Germania. Insgesamt erzielt der Verein in diesem Jahr 24 Siege, davon 12 in Renngemeinschaften
1966
Michael Schwan wird mit dem Deutschlandachter Deutscher Meister und Weltmeister in Bled, Jugoslawien
1971 - 1976
Der Verein erringt 116 Siege auf DRV- und internationalen Regatten sowie 161 Siege auf Herbst- und Sprintregatten
1972
Wolfgang Glock wird im Einer Deutscher Meister, gewinnt auf der internationalen Regatta in Amsterdam den Hollandbecher, siegt beim dortigen Länderkampf und wird Skuller-Ersatzmann in der Olympiamannschaft
1974 - 1976
Umfangreiche Renovierung des Bootshauses: Sanierung der Hausmeisterwohnung, Bau eines neuen Kamins, Einbau neuer Bäder (1974) sowie Neugestaltung des Bootshausfoyers und des Klubzimmers (1976)
14.07.1976
75-jähriges Jubiläum mit feierlicher Einweihung der neuen Bootshalle III
01.07.1979 - 14.07.1982
Gründung einer Fusionskommission von KRV Wiking und dem Karlsruher Rheinklub Alemannia. Scheitern der Fusionsverhandlungen
2001
100-jähriges Jubiläum

Veröffentlichungen:

25.05.1945: Erstausgabe der Vereinszeitschrift "Klubnachrichten"

25 Jahre Karlsruher Rheinklub Alemannia e.V.: 1901-1926. Festschrift, 1926. Fotokopie. [StadtAK 8/StS 20/2488]
Karlsruher Rheinklub Alemannia e.V.: 1901-1976. Festschrift, 1976. [StadtAK 8/StS 20/1959]