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Kulturdenkmale

Datenbank der Kulturdenkmale

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Durlach

Lederstr. 3, Seboldstr. 26, 28 (Flst. 0-45214, 0-45214/1, 0-45214/2)

Drei Wohn- und Geschäftshäuser, zweigeschossiger Massivbau in Ecklage mit Ladenlokal (Lederstr. 3), Mansardwalmdach mit Dachhäuschen, gut erhaltene Ausstattung im Inneren, auf der Hofseite vermauerte Spolie des Vorgängerbaus bez. "1778 MW" (Schlussstein), unmittelbar anschließend zwei zugehörige, ebenfalls zweigeschossige Wohnhäuser mit Mansarddach und großem Dachhäuschen (Seboldstr. 26 und 28), alle Gebäude geplant von dem Architekten Adolf Wüst für den Maurermeister Ludwig Schweizer, 1908

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Untermühle Durlach
Alte Karlsruher Str. 4 (ehemals Alte Karlsruher Str. 2)

Untermühle, älteste Durlacher Mühle, im Erdgeschoss erhaltener Mühlraum, bez. am Kellerbogen "PH J KB 1771". 1404 erstmals genannt, 1516 von der Stadt an Melchior Güntz verliehen. Vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1679 im Besitz der Markgrafen von Baden. 1739 war Egidius Bittrolff Besitzer (gest. 1744). Gebäude im 19. Jahrhundert stark verändert, zugehöriges Lagerhaus mit Keller aus dem 17. Jahrhundert. Anwesen nach Umlegung der Pfinz (Entfall der Wasserkraft) als Bahnwerkstatt und Dienstwohnung genutzt.

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Weichenwärterwohnhaus
Alte Karlsruher Straße 6

Weichenwärterwohnhaus für sechs Weichenwärter, dreigeschossiges massives Wohnhaus, zugehöriges eingeschossiges und sechsteiliges Stallhaus mit Krüppelwalmdach, 1911 (Sachgesamtheit)

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Alte Weingartener Str. 3

Wohnhaus, eingeschossiger Ziegelbau mit flachem Walmdach, Zierformen der Neorenaissance, 1884 von Architekt Simmler für den Weinhändler Friedrich Kindler

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Alte Weingartener Str. 10

Mietwohnhaus, dreigeschossig, rustiziertes Untergeschoss, zugehöriger Vorgarten mit Eisenzaun, Architekt und Bauherr Maurermeister Karl Höfel, 1906

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Alte Weingartener Str. 12

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, beide Untergeschosse rustiziert, Ladenlokal, Balkonerker auf Konsolen, schwere Zierformen, von dem Architekten Adolf Wüst für den Schlossermeister August Müller, bezeichnet 1907

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Wohnanlage
Alter Graben 1-7 / Blattwiesenstr. 1, 3, 5 , 7 / Auer Str. 35, 37, 39, 41, 43, 45, 47, 49

Wohnanlage, Gebäude des Mieter- und Bauvereins Karlsruhe, von Prof. Dr. Hermann Reinhard Alker, 1922/23, im Weltkrieg zerstört, wurden Blattwiesenstr. 1, 5, 7 und Auer Str. 35 1951 werkgetreu wieder errichtet (Sachgesamtheit)

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Amalienbadstr. 13

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Klinkerbau mit Formen der Neorenaissance, Torfahrt, 1898 von dem Architekten A. Semmler für den Bauunternehmer Jakob Semmler

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Bergfriedhof Durlach
Am Friedhof 6

  • Friedhofsportal und Friedhofskapelle, Kapelle in neugotischen Formen, 1902 durch das Städtische Hochbauamt
  • Ehrengrab für die Opfer der Luftangriffe auf Karlsruhe, 1916 
  • Grab Bürgermeister Reichardt und Frau Emma, Grabstein mit Vase, 1915
  • Grab Familie Alker, auch des Architekten Hermann Reinhardt Alker, Grabstein in klassizistischen Formen 
  • Grab Familie Steinmetz, u. a. Bürgermeister Heinrich Steinmetz, Grabstein, bezeichnet 1881  
  • Grab Familie Rommel, u. a. Fabrikdirektor Albert Rommel, Grabstein mit Vase, um 1910 
  • Grab Familie Eglau, u. a. Brauereidirektor Max Eglau, Grabstein, gebrochene Säule mit Figur einer Trauernden, wohl 1935

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Reste der Zwingermauer
Am Stadtgraben 11

siehe auch Stadtmauer; Reste der Zwingermauer

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Handelsschule
Am Steinbruch 20

Handelsschule, seit 1995 Förderschule (Schule am Turmberg), eingeschossige Schule in Pavillon-Fertigbauweise (System Kübler AG), Stahlbaukonstruktion, Außenwände aus Spaltklinker, Flachdachbauten in Atriumgärten, 1965 durch das Städtische Hochbauamt, Architekt Franz Müller-Merkstein aus Rüppurr

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Amthausstr. 1

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig und traufständig, dreiachsig, im Erdgeschoss Reste eines Kreuzgratgewölbes (in der Häusertaxation von ca. 1787: "hat ein Gewölb", später "Magazin" genannt), bezeichnet am Türsturz "16 ED 98", erbaut von Bürgermeister und Handelsmann Engelhard Diener

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Amthausstr. 2

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, Haustüre mit Oberlicht, zwischen 1706 und 1716 erbaut von dem Schuhmachermeister Friedmann Hoelscher

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Stadtapotheke
Amthausstr. 3

Stadtapotheke, Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, am Türsturz Anker, Wappen und Geweihstange, Inschrift: "IPZ 1698" (=I. P. Zachmann d. J. (1679-1755)), Standort der Zachmannschen Apotheke, im Inneren eine wertvolle barocke Spindeltreppe über drei Stockwerke (vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 30 f.)

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Amthausstr. 6

Wohnhaus, zweigeschossig, Modellhaus, zwischen 1706 und 1716 von Pfarrer Blum aus Gundelfingen als Privathaus erbaut, 1764 von der markgräflichen Herrschaft als Pfarrhaus erworben, 1899 wiederum als evangelisches Pfarrhaus genannt, 1904 Umnutzung zum Steuereinnehmergebäude

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Amthausstr. 7, Ecke Bäderstr.

Wohnhaus in Ecklage, zweigeschossig mit Walmdach, bis etwa 1700 Privatbesitz, dann bis 1739 "Specialathaus" oder "Gn. Herrschaft Stadtpfarrhaus", Amtssitz des Kirchenrats Eisenlohr (Reparaturakten und Plan von 1720 im Generallandesarchiv Karlsruhe)

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Amthausstr. 8, 10, 12, 14

Wohnhaus, zweigeschossiges Modellhaus mit Tordurchfahrt, Hintersassenhäuschen im rückwärtigen Grundstücksbereich, Balkon zur Hofseite, bezeichnet 1759 (wohl Umbau), Nr. 8 spätestens 1706 von dem Schreiner H. Fr. Bauer erbaut, Nr. 12 spätestens 1706 von dem Metzger B. Fr. Treffinger erbaut, Nr. 14 spätestens 1706 von der Witwe des Schreiners Weygand erbaut

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Amthausstr. 9

Wohn- und Geschäftshaus, Ecklage, zweigeschossig mit Ladenlokal, Walmdach, zwischen 1706 und 1712 als Privatwohnhaus erbaut, ab 1843 Bäckerei

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Fischersches Haus
Amthausstr. 11

"Fischersches Haus", seit 1786 Amthaus, heute Polizei, Wiederaufbau des "Neuen Baus" kurz vor 1706 für Geheimrat F. W. von Weimar, im Kern älter, Rückseite des Areals von teilweise erhaltener Stadtmauer begrenzt, der Mittelteil des Hauses ruht auf einem Kreuzrippengewölbe mit schweren Sandsteinpfeilern, es hat den Brand von 1689 überstanden und stammt wohl aus dem späten 16. Jh., umfassende Umbaumaßnahmen im Hauptgebäude 1900, Hinterhaus mit Zierfachwerkelementen 1899 angefügt. (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 53-76)

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Amthausstr. 13

Fassade eines Wohnhauses, zweigeschossiges Modellhaus mit Torfahrt, am Torbogen bezeichnet 1706, erbaut von Rentkammerrat Christoph Meerwein, Fenster mit geohrten Werksteingewänden, zugehöriges massives Ökonomiegebäude auf der Hofseite, darin Teile der Stadtmauer, Keller des Vorgängerbaus (Vgl. Martin Bachmann, Der Wiederaufbau, S. 116-118), 1987 bis auf die massive Straßenfassade abgebrochen, eines der frühesten Modellhäuser Durlachs

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Amthausstr. 15

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, Torbogen mit Renaissance-Beschlagwerk, auf dem Schlussstein Kartusche mit Geweihstange und Anker, bezeichnet 1661 IPZ (=I. P. Zachmann d. Ä. (1608-1678)), kurz vor 1706 wieder aufgebaut von Dionysius Hamburger, Handelsmann in Frankfurt, dann Regimentsquartiermeister

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Altes Schulhaus
Amthausstr. 16

"Altes Schulhaus", Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, Untergeschoss mit Putzrustika, 1702 auf den Fundamenten der 1689 abgebrannten Schule errichtet, das heute im Grundriss t-förmige Haus dahinter zwischen 1706 und 1716 von Kammerdiener J. Ph. Sontag erbaut, 1758 an die Stadt als weiteres Schulhaus erbaut, das gesamte Areal diente bis 1878 als Volksschule, 1837-1876 wird ein Raum auch als katholische Schule benutzt, die Einfahrt zu den Schulhäusern war bis ins 19. Jahrhundert eine öffentliche Gasse.

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Orgelfabrik
Amthausstr. 17, 19

"Orgelfabrik" - Wohnhäuser mit angrenzenden Fabrikgebäuden; Orgelfabrik (bis 1925), dann Maschinenfabrik Herlan (1936-1971); Orgelfabrik 1764 von Johann Heinrich Stein aus Heidelsheim gegründet, 1794 durch Heirat an den Orgelbauer Volkmar Voit; Gebäude Nr. 17 wurde 1700 für den fürstlichen Geheimrat und Konsistorialdirektor Ernst Friedrich Boch erbaut (Laubengänge an der Rückseite), 1770 von Witwe Boch an Georg Max Stein verkauft, Nr. 19 mit Portalspolie, bezeichnet 1666, 1706 von dem Kirchenratssekretär und späterem Kammerrat Johann Georg Grundler neu errichtet, vor 1887 von Voit zur Orgelfabrik als Büro hinzuerworben, Dachgeschoss im 19. Jahrhundert ausgebaut (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 156); die Orgelhalle entstand wohl etwas vor 1886, im hinteren Bereich älterer Gewölbekeller mit Brunnenloch als Teile älterer Bebauung (Sachgesamtheit)

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Amthausstr. 18

Wohnhaus, zweigeschossiges Modellhaus, gekrümmte Fassade, rundbogiges Portal mit Profilierung und Blattvoluten, bezeichnet 16 CB 72, CB = Claude Bresson oder Pressant, markgräflicher Hofkoch, nach dem Brand spätestens 1706 neu erbaut von Hofrat J. L. Me(i)nzer

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Amthausstr. 21

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, Fachwerkgebäude mit barocker Spindeltreppe, erbaut für Geheimrat Heinrich Wilhelm Mahler, 1698, damals wird ein Haus und ein Hofplatz genannt, 1706 dann um ein zweites Haus erweitert (siehe Amthausstr. 21 b), verschiedene Keller von Vorgängerbauten, Kartusche mit Löwe über dem Torbogen, ein nach barocken Vorbildern ausgeführtes Zeichen der Brauerei Eglau (zwischenzeitliche Nutzerin), Laubengang zum Hof, Flügelanbau an der Rückseite im 19. Jahrhundert angefügt (Vgl. Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 137 f.)

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Amthausstr. 21 b

siehe auch Amthausstr. 21; Wohnhaus, Modellhaus, verputzter Fachwerkbau auf massivem Untergeschoss; Keller mit Balkendecke, hofseitiger Laubengang, gut erhaltene historische Innenausstattung, u. a. barocke Spindeltreppe, 1706 für Geheimrat Heinrich Wilhelm Mahler

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Amthausstr. 22

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, Portal (im oberen Drittel erneuert), Gewände des Tores und des Portals profiliert und mit Blattvoluten versehen, vor 1716 wiedererbaut von dem Schlossermeister Adam Oßwald, Bau im Kern wohl älter, 1698 dient das Anwesen als Hofkeller für Michael Hermann

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Amthausstr. 23

siehe Amthausstr. 25; Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, um 1840, Bau im Kern wohl älter (Keller), Ökonomieanbauten 1892, die Parzelle bildete bis etwa 1842 ein Grundstück mit Amthausstr. 25 und war dessen Garten

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Amthausstr. 24

Wohnhaus, zweigeschossiges Modellhaus, Torfahrt mit Würfelkämpfern, barocke Treppenspindel im Inneren, verglaster Laubengang, wohl älterer baulicher Kern (Keller), zwischen 1706 und 1716 von Pfarrer Dornheck zu Berghausen erbaut, Ende des 19. Jahrhunderts Weinstube "Deutscher Hof", dann "Zur Gießkanne" (vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 30 f.)

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Amthausstr. 25

siehe Amthausstr. 23, siehe auch Stadtmauer;

Wohnhaus, Modellhaus mit Mansarddach, Torfahrt, Teil der Stadtmauer mit Zwinger, 1706 von der Witwe Dr. Sigmund Klose d. Ä. neu errichtet, der neu vermählten Frau Morhart, danach Sitz Dr. Sigmund Klose d. J., Leibarzt des Markgrafen, der ältere Keller liegt gedreht zur Fassade, ursprünglich dreigeschossig, wurde durch Mansarddach dem Modellhaus angeglichen (vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 100-109)

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Amthausstr. 27

siehe Amthausstr. 29, siehe auch Stadtmauer;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, Fenster über der Haustüre, zwischen 1706 und 1716 erbaut von dem Handelsmann Reinöhl, auf dem damals zugehörigen Grundstück Amthausstr. 29 standen bis um 1800 Scheune und Stall, Teil der Stadtmauer

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Amthausstr. 29

siehe Amthausstr. 27, siehe auch Stadtmauer;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig mit stichbogiger Torfahrt, dreiachsig, um 1800 erbaut, vorher zu Amthausstr. 27 gehörig

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Amthausstr. 31 und 33

siehe auch Stadtmauer; Hofanlage,

Wohnhaus und Nebengebäude verbunden durch Torbogen, Haupthaus massiv, Ende 18. Jahrhundert, Keller des 1689 abgebrannten Vorgängerbaus, um 1850 Überformung (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 173)

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Am Zwinger 1

Wohnhaus, Modellhaus, im Obergeschoss Putzspiegel zwischen und unter den Fenstern, Torfahrt, Fenster mit Ohrengewänden; Giebelhaus lässt sich im Grundriss noch ablesen, vor 1742, wohl 1735 von dem J. D. Schütz aus Pforzheim als Stadtschreiberei erbaut, 1739 in seinem Besitz, später im Besitz des Hofsecretarius Jacob Cuon

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Am Zwinger 3

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus mit Walmdach, ehemaliges "Gasthaus zum Weinberg", Tür mit Oberlicht, geohrte Fenstergewände, Keller von unterschiedlichen Vorgängerbauten, im Obergeschoss bauzeitlicher Grundriss und teilweise Deckenputze und Böden, Inschrift neu nachempfunden: "AN 1702 NO", 1706 von dem Steinhauer Sebastian Hemberger neu errichtet (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 134 ff.), nach 1739 im Eigentum des Küfers Johann Leonhard Meyer, 1843 Schildwirtschaft "Zum Weinberg"

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Hofanlage
Am Zwinger 5

Hofanlage, schon 1680 und bis 1730 abgabenfreier Adelssitz der Familien von Bellin und von Schell, Mitte des 18. Jahrhunderts Sitz des Hofrats und Leibarztes Dr. Lamprecht, 1844-1912 Töchterschule, später Grundbuch- und Hochbauamt, heute evangelisches Gemeindezentrum, Modellhaus mit Walmdach und Gewölbekeller, Hofeinfriedung und Nebengebäude, rundbogige Hofeinfahrt, daneben Portal mit segmentförmigem Sturz, Würfelkämpfer, über beiden Schlusssteinen konsolartiger profilierter Aufsatz, seitlicher Hauseingang über zweiläufiger Treppe mit Oberlicht, Rahmenprofile mit Ohren, unten Diamantschnitt, seitlicher rundbogiger Kellereingang, am Scheitel bezeichnet AN 1702 NO, 1702 von Oberkommissar von Schell erbaut, 1716 als "Modellhaus" bezeichnet, das zugehörige Grundstück war damals Gartengelände ("Bellinscher Garten"), (Sachgesamtheit).

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Am Zwinger 7

siehe Am Zwinger 9 und 11; Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, dreiachsig mit Torfahrt, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; hier stand bis zum Brand das "Gymnasium Illustre" von 1586, von dem im Bau noch Teile enthalten sind, um 1800 (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 166). Die Rückseite des Gebäudes steht auf dem Fundament der ehemaligen Traufseite des Gymnasiums, die Rückseite der Nebengebäude und des Grundstücks auf dem Fundament von dessen Rückseite. Gebäudereste teilweise sichtbar.

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Am Zwinger 9

siehe Am Zwinger 7 und 11; Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, dreiachsig mit Torfahrt, Rückfront des Gebäudes sitzt wohl auf Mauerzügen des "Gymnasium Illustre" von 1586 auf, um 1800 (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 167). Die Rückseite des Gebäudes steht auf dem Fundament der ehemaligen Traufseite des Gymnasiums, die Rückseite der Nebengebäude und des Grundstücks auf dem Fundament von dessen Rückseite. Gebäudereste teilweise sichtbar.

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Am Zwinger 11

siehe Am Zwinger 7 und 9; Wohnhaus mit Torfahrt, traufständig und zweigeschossig, Fenster mit geohrten Gewänden, Schlussstein im Torbogen bezeichnet "C. F. Zachmann 1810" und Bäckeremblem (= Bäckermeister Carl Friedrich Zachmann), Fassade massiv, steht auf dem Gelände des "Gymnasium illustre". (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 163 f.). Die Rückseite des Gebäudes steht auf dem Fundament der ehemaligen Traufseite des Gymnasiums, die Rückseite der Nebengebäude und des Grundstücks auf dem Fundament von dessen Rückseite. Gebäudereste teilweise sichtbar.

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Am Zwinger 12

Wohnhaus, Modellhaus über Hochkeller, vor 1716 von Bürgermeister Schumms Witwe erbaut, im 18. Jahrhundert im Besitz mehrer Handwerkermeister, Keller wohl älter und von der Straße über ein rundbogiges Tor zugänglich.

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Am Zwinger 14

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, vor 1716 von dem Baumeister J. G. Frohmüller erbaut, im Kern wohl älter.

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Am Zwinger 15

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, Einfahrt mit Kämpfer- und Sockelprofil, am Scheitel groteske Blattmaske, gut erhaltenes Fachwerkgefüge, nach 1716 von dem Steinhauer B. Rösch, nach 1739 im Eigentum des Büchsenmachers Michael Kröhner und des Dragoner Corporals Johannes Lindenmann

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Am Zwinger 17

Wohnhaus mit Bäckerei, eingeschossig in Ecklage mit rechtwinklig angebauten rückwärtigen Nebengebäude (Backstube mit Backofen, um 1900), früheres Ladenlokal (Bäckerei) im Vordergebäude, Dachausbau 1886, Gebäude um 1900 überformt, wohl älterer baulicher Kern, 1739 im Eigentum des Barbiers Sebastian Burckhard Lindenmann. Gut erhaltene Innenausstattung des 19. Jahrhunderts.

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An der Stadtmauer 1

Wohnhaus, zweigeschossig und giebelständig mit Krüppelwalmdach, Mitte 18. Jahrhundert

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Teile der Stadtmauer Durlach
An der Stadtmauer 5

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Teile der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 7

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 18. Jahrhundert, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 8

Ökonomiegebäude im Hof, Inschriftentafel: "Erbaut im Jahr 1873 Kath: Meier durch Chr. Bull Mstr.", zugehörige Mauer zur Gasse "An der Stadtmauer" im Norden.

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An der Stadtmauer 9

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer

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Altes Schlachthaus
An der Stadtmauer 10

"Altes Schlachthaus", 1574 errichtet, nach Zerstörung im 30jährigen Krieg 1659-1664 wieder aufgebaut, Inneres des Erdgeschosses als sechsteilige Halle mit auf zwei Pfeilern ruhenden Kreuzgewölben angelegt, Renaissance-Fragmente des ursprünglichen Baus erhalten, Oberschoss 1689 zerstört, erst 1749 erneuert, im oberen Stockwerk Wohnungen für Viehhirten, Schlachthaus bis 1938, die Bruchsteinmauer an der Straße steht in Zusammenhang mit dem Schlachthaus (heute auch zu den Grundstücken An der Stadtmauer 6 und 8 gehörig), auf dem Anwesen wurde ein historischer Brunnen gefunden. 

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An der Stadtmauer 11

siehe auch Stadtmauer; Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, ab Obergeschoss 1986 erneuert im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer, zugehörige Dunglege

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An der Stadtmauer 13

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer, Gebäude deutlich verändert

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An der Stadtmauer 15

siehe auch Durlach, Stadtbefestitung;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer, im späten 20. Jahrhundert umgebaut

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An der Stadtmauer 17

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 18. Jahrhundert, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 19

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 18. Jahrhundert, im Erdgeschoss Teile der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 21

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 18. Jahrhundert, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer, Obergeschoss Fachwerk

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An der Stadtmauer 23

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, dreigeschossig und traufständig, 19. Jahrhundert, im Erdgeschoss Teile der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 25

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, Obergeschoss Fachwerk, 18. Jahrhundert, im Erdgeschoss Arkadenbogen der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 27

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 19. Jahrhundert, im Erdgeschoss Teile der Stadtmauer

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An der Stadtmauer 29

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;  

Wohnhaus, Ecklage, zweigeschossig mit Walmdach, 19. Jahrhundert, im Erdgeschoss Arkadenbögen der Stadtmauer

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Dornwaldsiedlung
Anton-Bruckner-Straße / Dornwaldstraße / Johann-Strauß-Straße

"Dornwaldsiedlung", Siedlung, ab 1924 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft, 1927/28 nach Plänen von Prof. Hermann Reinhard Alker, von Georg Dünkel. (Sachgesamtheit). Verwirklichung des Siedlungsgedanken mit Eigenversorgung durch die Familien: Gartenwirtschaft und Kleintierhaltung. In den 1930er Jahren und nach dem 2. Weltkrieg in ähnlichem Baustil fortgesetzt.

Anton-Bruckner-Str. 1-20 / Dornwaldstr. 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34 / Johann-Strauß-Str. 2-7

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Auer Str. 1

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig, Eckerker mit Loggia, große getreppte Giebel, 1895 von Otto Hofmann für den Privatier J. W. Hofmann

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Auer Str. 3

Wohnhaus, dreigeschossig und traufständig, spätgotische Zierformen des Historismus, 1899 von Otto Hofmann für den Privatier J. W. Hofmann

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Auer Str. 5

Wohnhaus, dreigeschossig und traufständig, spätgotische Zierformen des Historismus, 1899 von Otto Hofmann für den Privatier J. W. Hofmann

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Wohnblock
Auer Str. 21, 23, 25, 27, 29, 31 / Ernst-Friedrich-Str. 12, 13, 14, 16 / Steinmetzstr. 1, 3, 5, 7, 9

Wohnblock, geschlossene Blockrandbebauung im neubarocken Stil, 1919?1920 von Emil Valentin Gutmann für die Ge-meinnützige Baugenossenschaft (1913 gegründet, 1941 übernommen durch Mieter- und Bauverein), Baubeginn durch den 1. Weltkrieg verzögert.

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Wohnanlage
Auer Str. 51, 53, 55, 57, 59, 61, 63 / Blattwiesenstr. 2 / Grenzstr. 1

Wohnanlage, drei Häusergruppen mit damals 30 Dreizimmerwohnungen, 1924 von dem Architekten Schweiger für das Städtische Hochbauamt

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Obereinnehmerei-Gebäude
Badener Str. 4

"Obereinnehmerei-Gebäude", großherzogliches Verwaltungsgebäude der "Domänen-Verwaltung", zweigeschossiger und traufständiger Massivbau mit zentralem Eingang und Balkon, 1874 durch Kirchenbauer und Seufert errichtet, 1905 Remise nach Brand neu errichtet

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Volksbank Durlach
Badener Str. 5

Volksbank, Bankgebäude, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, zwei Seitenrisalite mit neobarock geschweiften Giebeln, Portal am linken Risalit, das Gebäude ersetzte ein früheres Kontor der 1877 in Durlach gegründeten Volksbank, 1908/09 von dem Architekten Adolf Wüst

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Badener Str. 6

Wohnhaus, eingeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, Wiederkehr am Giebel, rückseitige Anbauten in Fachwerkbauweise, um 1880 für den Missionar J. Knobloch, Umbauten 1900

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Badener Str. 9a

Wohnhaus, eingeschossig und traufständig mit Satteldach, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Umbau 1900 (Dachgaube, damals wohnte hier der Landwirt Friedrich Maier), wohl auch Teil der Krappfabrik (Badener Str. 9b)

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Badener Str. 9b

Krappfabrik (1753 auf Veranlassung von Markgraf Karl Wilhelm gegründet), später Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, 1892 von Heinrich Schumacher für Gabriel Rittershofer, beim Bau der B3 wurde das Gebäude verkürzt

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Findling
Badener Str. 9b, Gymnasiumstraße

davor liegend Findling, 1679 vom Dürrbach herab geschwemmter Felsbrocken, Inschrift "Anno Dni 1679, am 19. Sebtember ist diser Stein ein halb Stund weit durch das Geweser hergeflezt worden"

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Badener Str. 11a

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau, Zwerchhaus mit zweigeschossigem Hängeerker, 1902 von dem Architekten A. Semmler für den Zimmerermeister Johann Semmler

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Brunnenhaus
Badener Str. 18, Pfinztalstraße

Brunnenhaus, von Friedrich Weinbrenner. Zusammenfluss der sieben Quellen des Turmbergs, ungenutzt seit 1968, damals wurde Durlach an das Karlsruher Wassernetz angeschlossen. Über dem Eingang Inschrift: "1823 ERBAUT RENOVIERT 1895". Anlässlich der Verlegung der Wasserleitung von Durlach nach Karlsruhe zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete Friedrich Weinbrenner anstelle der baufälligen Brunnenstube diesen Neubau.

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Badener Str. 21

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau mit asymmetrisch angeordnetem Zwerchhaus, zwei Erker, zugehöriges Hofgebäude in Fachwerkbauweise, 1898 von dem Architekten Adolf Wüst für den Malermeister Karl Goldschmidt

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Badener Str. 29

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau, großer Standerker mit angeschossenen Balkonen, 1899 von dem Architekten Hugo Slevogt für Arthur Manecke

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Badener Str. 31

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau in den Formen des Spätklassizismus, um 1860/70, Gaubenbänder von 1932

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Bier- und Eiskeller
Badener Str. 67

Bier- und Eiskeller, 19. Jahrhundert

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Bier- und Eiskeller
Badener Str. 69a

Bier- und Eiskeller, 19. Jahrhundert

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Bier- und Eiskeller
Badener Str. 79

Bier- und Eiskeller, einst Nutzung als Luftschutzkeller, heute Garage, 19. Jahrhundert

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Bier- und Eiskeller
Badener Str. 113

Bier- und Eiskeller, größere Anlage mit zwei Zugängen, 19. Jahrhundert

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Bäderstr. 1

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;

Modellhaus, zweigeschossiges Torfahrthaus mit Fensterläden und Dachgaube, 18. Jahrhundert.

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Stadtmauerreste
Bäderstr. 3

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung; 

Stadtmauerreste im Hofbereich

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Bäderstr. 4

siehe auch Durlach, Stadtbefestigung;

Modellhaus, zweigeschossiges Torfahrthaus mit Fensterläden, vor 1716 erbaut, zwischen 1758 und 1774 wesentliche Umbauten, in den 1760er Jahren Wohnung des Markgrafen Carl August, später Pfarrhaus

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Bäderstr. 8

Modellhaus, zweigeschossig mit Krüppelwalm, Stockwerkgesims, 18. Jahrhundert

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Basler Tor
Basler-Tor-Straße

"Basler Tor" - Letztes erhaltenes Stadttor der markgräflichen Residenzstadt. 1689 in Brand gesteckt, dabei Zerstörung von Dach und Obergeschoss. 1760/61 wieder aufgebaut. Die kleinen Mauern vor dem Tor dienten ursprünglich als Brückengeländer, die Bögen unter der Brücke sind erhalten, heute aber zugeschüttet.

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Basler-Tor-Str. 1

Wohnhaus, zweigeschossiger mit Walmdach, 1707 als Haus des Extra-Boten oder Botenmeisters Johann Jacob Müller erbaut

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Basler-Tor-Str. 4

siehe auch Stadtmauer; Torwächterhaus, heute Wohnhaus, Fachwerkgebäude, Untergeschoss massiv, verputzt, 1739 im Lagerbuch als in städtischem Besitz genannt, im Untergeschoss wohl einst Amtsräume, hier wurde Zoll- und Wegegeld kassiert.

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Kapelle St. Nikolaus
Basler-Tor-Str. 6

Kapelle St. Nikolaus, 1712/13 nach Plänen von dem Ingenieur Jacob Friedrich Batzendorf und dem geistlichen Verwalter Friedrich Bürklin neu errichtet, inzwischen mehrfach verändert, barocke Ausstattung nicht erhalten. Bemerkenswerte Dachkonstruktion: Ein Längsunterzug, der von zwei Hängewerken getragen wird, daher stützenfreie Abdeckung des Raumes. Ursprünglicher Dachreiter verschwunden.1823 Einbau einer Wagenremise, Umorientierung des Andachtraums, Einbau von zwei neugotischen Fenstern, 1946 Remise an das Photogeschäft Theo Karch vermietet, das einen Umbau vornahm, Sakralraum 1949/50 durch Mauern unterteilt, Decke abgehängt, zwei Kamine. Vermietung an Arbeiterwohlfahrt, Grabsteine aus dem Inneren wurden an der Außenwand aufgestellt

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Alter Durlacher Friedhof
Basler-Tor-Str. 6

seit Mitte des 16. Jh. bis zum 4.11.1900 in Benutzung, 1577 erstmals erwähnt. Vorher befand sich der Friedhof beim bei der Stadtkirche (später sog. „Saumarkt“). Die Nikolauskapelle wurde ursprünglich zusammen mit dem Friedhof vor die Stadtmauer verlegt und brannte 1689 ab. 1862 Erweiterung des Friedhofs parallel zum Steckgraben. Die an die Kapelle ansetzende Friedhofsmauer musste abgebrochen werden, ebenso der Mauerzug, der die Gärten im Süden umgab, da auch der am Graben entlang führende Allmend-Streifen zum Friedhof hinzukam. Grabmäler, die sich an dieses Teilstück angelehnt hatten wurden versetzt. Die neue Mauer grenzte direkt an den Graben. Im Stadtarchiv befindet sich ein Lageplan von 1862, dort auch ein Gräberbelegplan von 1922. Beim Umbau der Palmaien- und Gärtnerstraße versetzte man 1939 die alte Friedhofsmauer an zwei Stellen und verringerte die gesamte Mauerhöhe, um den Passanten Einblick in die Anlage zu gewähren. Alle Platten, auch diejenigen an der Friedhofsmauer waren ursprünglich im Boden der Kapelle eingelassen und bedeckten dort die Gräber. Die meisten Grabsteine des 19. Jh. sind verschwunden. Einige Gräber wurden auf Antrag zwischenzeitlich auf den Bergfriedhof überführt. (Sachgesamtheit)

 

Bemerkenswerte Monumente:

  • Grabmal des Freiherrn von Liebenstein (gest. 1824), liberaler badischer Politiker und Parlamentarier. War 1822, um seine Wahl zum Justizminister zu verhindern, als Kreisdirektor nach Durlach versetzt worden. Nach Restaurierung 1994 wieder aufgestellt,  § 2
  • Gedenkstein für die in der 1848er-Revolution gefallenen preußischen Soldaten, Fragment, ursprünglich mit neugotischem Baldachin über dem erhaltenen gusseisernen Kreuz, nach dem 2. Weltkrieg in die Nähe der Kapelle versetzt, formale Ähnlichkeit mit dem Preußendenkmal auf dem alten Karlsruher Friedhof, vermutlich stammt der Entwurf ebenfalls von dem Berliner Architekten Berthold Brunkow, § 2
  • Grabplatten der Eheleute von Uexküll: Baron von Uexküll, seit 1710 „in hochfürstlichen Diensten” auch als Erzieher des Markgrafen, langjähriger Präsident des Geheimrates, § 2
  • Grabstein des Ludwig, Sohn des Markgrafen Christoph und der Katharina Fuchs, 1783, § 2
  • Grabstein der Maria Salome von Bazendorf, gest. 1680, hat den Brand von 1689 überdauert, Formen der Spätrenaissance mit Wappenkartusche und floralen Verzierungen, § 2
  • Grabstein des Hofmedicus Dr. Sigmund Close d. Ä. (1623-1702), mit Wappen und Engelskopf, § 2
  • Grabstein des Dr. Sigmund Close d. J. (1676-1755), Hofrat und Leibmedicus, mit Totenkopfkapitellen, § 2
  • Grabstein des Karl Christoph Friedrich (gest. 1720), Sohn Markgraf Christoph d. J., § 2

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Basler-Tor-Str. 45

Mietwohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach, 1893 von Karl Löffler für Christian Rittersdorfer

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Direktor Wohnhaus der Badischen Maschinenfabrik
Bergbahnstr. 16

"Direktor-Wohnhaus", Werksleitervilla der Badischen Maschinenfabrik, Villa mit Garteneinfriedung, zweigeschossiger Massivbau, halbrunder und rechteckiger Altan, expressionistische Stuckdecken, Bleiglasfenster mit allegorischer Figur im Treppenhaus, 1928 von Prof. Dr.-Ing. H. Dörr für die Badische Maschinenfabrik

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Bergwaldstr. 2

Villa, ein- bis zweigeschossiger Massivbau, Treppenturm mit Glockendach, Mansard- und Mansardwalmdächer, Garten mit Gartenmauer, 1909 von dem Architekten Adolf Semmler für Carl Ruckstuhl

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Bergwaldstr. 10

Wohnhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Massivbau in neoklassizistischen Formen, Dach mit Wiederkehr, portikusartiger Eingang, 1925 von dem Architekten Gustav Dünkel für Sophie Charlotte Leichtlin

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Bierkeller
Bergwaldstr. 14

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), auch straßenseitig Abschluss im anstehenden Felsen, einzeiliger Keller, enge Zugangstreppe und Aufzugsschacht, Mitte 19. Jahrhundert, Keller 2 (oberer Keller), zweizeiliger Keller, nur ein Zugang, zweiter Zugang verschlossen, enge Treppe, Aufzugsschacht, Mitte 19. Jahrhundert

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Bierkeller
Bergwaldstr. 14a, Lußstr. 5b

Bierkeller, zweigeschossig und zweizeilig, Rampe zur Einfahrt, zwei Zugänge in einen Keller, erstreckt sich unter den Grundstücken, Bergwaldstraße 14a und Lußstraße 5b, Mitte 19. Jahrhundert.

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Bierkeller
Bergwaldstr. 18

Bierkeller, Inschriftentafel, moderne Eingangstüre, 1840er Jahre

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Bierkeller
Bergwaldstr. 20

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), Zugang vermauert, Mitte 19. Jahrhundert, Keller 2 (oberer Keller), Zugang vermauert, Mitte 19. Jahrhundert

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Bierkeller
Bergwaldstr. 22

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), errichtet durch Karl Weiß aus Karlsruhe, 1840er Jahre, Inschriftentafel, Keller 2 (oberer Keller), Mitte 19. Jahrhundert

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Bierkeller
Bergwaldstr. 23

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), Mitte 19. Jahrhundert, Keller 2 (mittlerer Keller), genutzt als Garage, Mitte 19. Jahrhundert, Keller 3 (oberer Keller), Mitte 19. Jahrhundert

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Bierkeller
Bergwaldstr. 26

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), errichtet von Heinrich Fels aus Karlsruhe (Inschriftentafel), 1844, Keller 2 (mittlerer Keller), Zugang vermauert, Mitte 19. Jahrhundert, Keller 3 (oberer Keller), Mitte 19. Jahrhundert

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Bienleinstorstr. 2

Torfahrthaus, zweigeschossig mit Mansardwalmdach, zwei große Tonnengewölbe im Keller, 1832 errichtet, zugehöriges zweigeschossiges Seitengebäude auf der Hofseite (1911 aufgestockt).

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Reste der Stadtmauer Durlach
Bienleinstorstr. 3

siehe auch Stadtbefestigung; Reste der Stadtmauer im Keller (Kelleraußenwand)

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Bienleinstorstr. 4

Modellhaus, Torfahrthaus, zweigeschossig mit Satteldach, Stockwerkgesims, zugehöriges Rückgebäude, vorspringende Mauerkante bei der Torfahrt, 18. Jahrhundert

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Bienleinstorstr. 5

siehe auch Stadtmauer; Modellhaus, zweigeschossig mit Stockwerkgesims, 1706 erstmals genannt, Holzklappläden im Untergeschoss, Stadtmauer mit Wehrgang hier auf einer Höhe von ca. 5 m erhalten

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Bienleinstorstr. 7

Modellhaus mit Torfahrt, 1716 genannt, erbaut durch Johann Joseph Zahnt, Pfarrer zu Linkenheim

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Bienleinstorstr. 9

Modellhaus mit Torfahrt, am Torbogen Kartusche, darin Tischlerembleme, Inschrift "GFH 1780", 1706 erstmals genannt als Haus des Schreiners Johann Jacob Frick, nach 1742 bewohnt durch den Schreiner Georg Friedrich Haury

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Bienleinstorstr. 10

Modellhaus, Inschrift "HAH 1718" (= Hans Adam Herzog, herrschaftlicher Kastenknecht und Mehlkremp), moderne Verkleidung im Obergeschoss

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Bienleinstorstr. 11

Modellhaus, zweigeschossig, spätes 18. Jahrhundert

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Bienleinstorstr. 13

Modellhaus mit Torfahrt, Kartusche am Schlussstein der Torfahrt, bezeichnet "ANNO 1725"

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Bienleinstorstr. 14

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig, 18. Jahrhundert

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Bienleinstorstr. 21

Wohnhaus mit Torfahrt, eingeschossig mit Zwerchgiebel in Fachwerkbauweise, 1716 erstmals genannt, 1766 als Haus des Schumachers Georg Friedrich Zachmann erwähnt.

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung.

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Bienleinstorstr. 23

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Massivbau, 1896 von dem Architekten Otto Hofmann für Karl Leussler, das Grundstück umfasste vormals auch die Bienleinstorstr. 25 (siehe dort).

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung.

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Bienleinstorstr. 25

siehe auch Stadtmauer; Modellhaus mit Torfahrt, das Grundstück umfasste vormals auch die Bienleinstorstr. 23, vor 1716 errichtet, Bauherr war Pfarrer Jacob Friedrich Zandt, Teile der Stadtmauer im rückwärtigen Teil des Grundstücks.

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung.

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Bienleinstorstr. 27

Modellhaus mit Torfahrt, am Schlussstein des Torbogens bezeichnet "JG 1772", (= Jacob Gaum), die Inschrift bezieht sich auf damalige bauliche Veränderungen, ursprünglich erbaut 1706 durch Johannes Wagner, Kammerdiener und Leibschneider der Markgräfin Magdalena Wilhelmine (bis 1742).

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Bienleinstorstr. 30

Gasthaus der ehem. Brauerei "Zum roten Löwen", Festsaal (19. Jahrhundert), am Keilstein des Torbogens bezeichnet 1712, damals durch den Fuhrmann Jacob Kuhn errichtet, der Keller hat den Brand von 1689 überdauert, wie auch ein Teil der massiven Straßenfassade. Hinter der Fassade Fachwerk, Keller liegt wegen der Modellhausverordnung heute quer zur Fassade, Fassade wohl im 19. Jahrhundert stark verändert (Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 34 ff. und 122-125), erst im 19. Jahrhundert wird das Grundstück dem angrenzenden Brauereigrundstück angegliedert.

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Stadtmauer Durlach
Bienleinstorstr. 31

siehe Stadtmauer; Stadtmauer, hinterer Teil des Grundstücks (Wohnhaus 1992 abgebrochen) (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 152 f.)

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Bienleinstorstr. 32

Modellhaus mit Torfahrt, rundbogige Einfahrt mit Würfelkämpfern, Schlosserembleme (Hammer und gekreuzte Schlüssel), bezeichnet "1716 JMM" (= Johann Michael Müller, Schlosser), der Keller hat den Brand von 1689 wohl überdauert, liegt wegen der Modellhausverordnung quer zur Fassade (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 34 ff. und 129 f.)

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Bienleinstorstr. 34

Modellhaus mit Torfahrt, ab Obergeschoss Fachwerk, Anfang 18. Jahrhundert, Keller des Vorgängerbaus (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 34 ff. und 139 f.)

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Färberhaus
Bienleinstorstr. 35

Färberhaus, 1706 erbaut, wohl von dem Färber Caspar Minderer

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Bienleinstorstr. 36

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig mit Holzklappläden, Torbereich verändert, ab Obergeschoss Fachwerk, Fenster im Erdgeschoss mit geohrten Werksteingewänden, 1706 wird ein "neuerbautes Haus" des Steinhauers Sebastian Hemberger erwähnt, 1716 stehen hier (damals gehörte noch die Parzelle Bienleinstorstr. 33 dazu) zwei Modellhäuser im Besitz des Juden Kaufel, Tonnenkeller des Vorgängerbaus, (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 34 ff. und S. 141 f.)

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Bienleinstorstr. 38

Modellhaus mit Torfahrt, Torbogen mit Würfelkämpfern, dort am Keilstein Kartusche mit Schreineremblemen (Zirkel, Meißel und Hobel), bezeichnet "IDG 1713" (= Johann Daniel Gambs, Schreiner), ab 1757 im Besitz des Schreiners Philipp Heinrich Gambs, ab Obergeschoss Fachwerk, großes Zwerchhaus, der Keller hat den Brand von 1689 wohl überdauert, liegt wegen der Modellhausverordnung quer zur Fassade (Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S. 34 ff. und S. 126-128)

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Bienleinstorstr. 39

Modellhaus mit Torfahrt, am Scheitel des Torbogens: "PS AM 23 / 17 DER HERR IST MEIN HIRT 22 / MIR WIRD NICHTS MANGELN / IMS." (1722). Am Sturz der rechts benachbarten Fenster Jahreszahl 1718, zwei geflügelte Engelsköpfe, Kartusche mit Spitzhammer, zwei gekreuzten Scharriereisen (Steinmetzembleme) und IMS (= Johann Michel Scheerle). Am Kellersockel verwitterte Inschrift "WIR BAVEN ALLE […]" Die Engelsköpfe sind wohl ein Hinweis auf einen frühen katholischen Betraum. Unter der rechten Haushälfte Rest eines gewölbten Kellers, es standen wohl ursprünglich zwei Häuser auf der Parzelle.

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Bienleinstorstr. 43

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig, Gewölbekeller wohl vom Vorgängerbau, Ende 18. Jahrhundert, noch 1764 unbebaut

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Bienleinstorstr. 45

Fachwerkhaus, seltenes Sichtfachwerk im Obergeschoss, wohl im unteren Teil vom Brand verschont geblieben, am Sturz bezeichnet 1697, damals Abweichung von der Modellhausvorschrift, vermutlich auch wegen der Lage des Kellers, erbaut vor 1706 von Rentkammerrat Engelhard Sonntag, um 1760 im Besitz des herrschaftlichen Fruchtmessers Leonhard Zittel.

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Bienleinstorstr. 47

Wohnhaus, am Sturz der Einfahrt bezeichnet 1588, Portal mit durchschneidendem Stabwerk, Türen im Inneren alle niedrig, seitlicher Hauseingang mit gekehltem Gewände, Hauszeichen im Türsturz wohl bei Renovierung verändert, Gebäude nach dem Brand wohl ab Obergeschoss neu errichtet, wird 1706 als "neuerbautes Haus" des Rentkammerrats Jakob Christoph Zandt erwähnt (Martin Bachmann, Der Wiederaufbau, S. 110 ff.)

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Blumentorstr. 14

Straßenfassade eines Wohnhauses, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig mit Torfahrt, vierachsig, Schlussstein im Torbogenscheitel bezeichnet "IGH 1721", 1706 als "neu erbaute Behausung" des Hutmachers Johann Georg Hornus (=IGH), der auch 1721 noch Besitzer ist, 1782 Umbau zur Bierbrauerei, im 19. Jahrhundert Gasthaus "Zum Kreuz", Neubau des Gebäudes 1985 unter Beibehaltung der Straßenfassade.

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Blumentorstr. 16

Wohnhaus, dreigeschossiger Villenbau, Formen der Neorenaissance, Balkonaltan, zugehörige Mauer und Tor mit Eisengittern, um 1890

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Evangelische Trinitatiskirche
Brühlstr. 37

Evangelische Trinitatiskirche in Durlach-Aue mit Pfarrzentrum, 1962/64 nach Plänen von Friedrich Remspecher aus Freudenstadt, Kirche mit rechteckigem Grundriss mit sieben quer gestellten Betonstützen, bis zum Oberlicht in Ziegelmauerwerk ausgefüllt, Belichtung mit Betonstegraster, freistehender Turm, dekorative Verglasung in Blau-Weiß-Rot nach Entwurf von Prof. K. Arnold aus Karlsruhe, Dünne Stützen tragen die Stahlbinderkonstruktion im Innenraum, Holzriemenverkleidung der Decke mit zeltartigem Charakter, Chorrückwand mit Klinkerwand und verglastem Kreuz.

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Christofstr. 9 und 11

Wohn- und Geschäftshaus, damals mit Bäckerei und Werkstattgebäude, Eckhaus, dreigeschossig mit zweigeschossigem Eckerker über dem Ladeneingang, zwei Zwerchhäuser, bezeichnet 1897, von dem Architekten Gustav Bader für Fritz Kindler (gleicher Bauantrag)

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Pestalozzischule
Christofstr. 23

Pestalozzischule (seit 1947), ursprünglich Hindenburgschule, später zeitweise Goetheschule, Pläne 1912 von Wilhelm Sackberger aus Durlach, ein Schüler von Prof. Hermann Billing, errichtet 1914/15, Sackberger hatte im städtischen Wettbewerb den 3. Preis gewonnen, zugehörige Nebengebäude mit Turnhalle.

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Dürrbachstr. 3a

Wohnhaus, zweigeschossiger Flachdachbau, großflächig verglaste Fenster, 1964 von den Architekten und Bauherrn Dr. Degenhard Sommer und Charlotte Sommer

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Dürrbachstr. 17

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau, Walmdach mit Fledermausgauben, Zierlünetten über den Fenstern, Altan, 1915 von Heinrich Helmle als Bauherr und Architekt

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Dürrbachstr. 20

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, Zwerchhaus, Stockwerkgesims, verzierte Brüstungsfelder, 1923 von dem Architekten Georg Dünkel für den Schlossermeister Friedrich Klingmann

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Dürrbachstr. 22

Angestelltenwohnhaus der Gritzner AG, zweigeschossig mit Mansardwalmdach, Altan mit Balkongittern, Fassade mit Kolossalpilastern, historische Einfriedungsmauer und Garten, 1924 durch die Firma Gritzner AG

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Dürrbachstr. 23

Wohnhaus, eingeschossiger Massivbau auf hohem Sockelgeschoss, Mansardwalmdach mit Zwerchgiebeln, Hohlkehle unter der Traufe, 1922 von dem Architekten Hermann Zelt für den Kunstgewerbler Franz Ed. Goller

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Dürrbachstr. 24-26

Angestelltenwohnhaus der Gritzner AG, Doppelmietwohnhaus für sechs Familien, zweigeschossiger neobarocker Massivbau mit Mansardwalmdach, Putzpilaster, Altane, 1923 durch die Firma Gritzner AG

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Dürrbachstr. 28

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, Fenster mit Zierfeldern, Wachhäuschen mit Giebel- und Segmentbogenfeldern, Gartenmauer, Innenausstattung teilweise erhalten; bemerkenswerte bauzeitliche Kastenfenster, zugehöriger Garten mit Terrasse, Weg und historische Bepflanzung, Architekt und Bauherr Prof. Gustav Kärcher, 1913

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Dürrbachstr. 32

Wohnhaus, eingeschossig und giebelständig, Mansarddach mit Fußwalm, Gartenmauer, 1924/5 von dem Architekten Hermann R. Alker für Oskar Gorenflo

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Dürrbachstr. 40

Wohnhaus, eingeschossig und giebelständig, Mansarddach mit Krüppelwalm, neobarocke Zierelemente, um 1910 (Architekt und Bauherr unbekannt)

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Eichelgasse 1

Modellhaus, fünfachsig mit Stockwerkgesims, Dachgauben, 1706 erstmals als Besitz des Kannengießers Daniel Heidenreich geführt

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Eichelgasse 2

siehe auch Stadtmauer; Modellhaus, dreigeschossig und traufständig, Fachwerk, spätbarocke Fenster, 1706 als "neuerbaute Behausung" des ehemaligen fürstlichen Mundkochs Joachim Schuhmann, später des Kriegscommissarius Brendel, Teile der Stadtmauer im rückwärtigen Teil enthalten

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Eichelgasse 4

siehe auch Stadtmauer; Hofbeamtenhaus, Modellhaus, dreigeschossig mit Stockwerkgesimsen, Fassade aus verputztem Fachwerk, Tür mit Oberlicht und Rundbogentor, 1706 als "neu erbautes Haus" von Geheimrat (1716 auch Obervogt) Daniel Dietrich Scheidt genannt, später ist das Haus fortgesetzt im Besitz hoher Hofbeamter, die Inschriften "1796" und "WSR 1797" sind Hochwassermarken, zugehörig sind Teile der Stadtmauer

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Eichelgasse 6

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig mit Stockwerkgesims, bis 1764 unbebaute Parzelle, 2. Hälfte 18. Jahrhundert

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Eichelgasse 18

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig mit Stockwerkgesims, 1706 neu erbaut von dem Weißbecken Wendel Schumann

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Katholische Johannes-Baptista-Kirche, Gemeindezentrum und Kindergarten
Ellmendinger Str. 1

Katholisches Gemeindezentrum St. Johannes Baptista (lt. Bebauungsplan als Gesamtheit schon 1962 geplant) mit zugehörigen Wegen, Freiflächen und Gebäuden:

  • Katholische St.-Johannes-Baptista-Kirche, 1962 beantragt, 1964 eingeweiht, nach Plänen von Rainer Disse aus Karlsruhe errichtet, sechseckiger Grundriss des Kirchenraums über einem Dreiecksraster, umschlossen von 9 m hoher fensterloser Mauer, von sieben Säulen getragenes Betonfaltdach, Belichtung durch zwölf dreieckige Oberlichter, drei frei in den Raum gestellte Beichtstühle, sechseckige Empore, Wandgestaltung durch unregelmäßig bearbeitete Ytong-Steine, Gestaltung der Chorwand, Tabernakel, Portalverkleidung mit Bleitafeln durch Bildhauer Josef Weber aus Grötzingen, Turm über dreieckigem Grundriss mit Kapelle, Gemeindesaal und Bibliothek im Untergeschoss der Kirche
  • Pfarrhaus, ein- und zweigeschossiger verputzter Massivbau mit horizontal angewinkelten Flachdächern, verschiedene Ebenen im Split-Level, zugehöriger abgegrenzter Garten mit Mauern sowie drei Garagen, 1969-70 nach Plänen von Rainer Disse aus Karlsruhe
  • Kindergarten, eingeschossiger, bogenförmig angeordneter Massivbau mit Flachdächern auf Dreiecksraster, hexagonale Gruppenräume, zugehöriger Spielgarten mit Mauerzügen, 1972-1974 nach Plänen von Rainer Disse aus Karlsruhe

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"Vierjahreszeitenbrunnen"
Elsa-Brandström-Straße (beim Ladenzentrum)

"Vierjahreszeitenbrunnen", Brunnensäule aus gestapelten Quadern, darauf abstakte Büste aus Edelstahl, von Heinz Mohl, 1987

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Elsa-Brandström-Str. 14 und 16

Wohn- und Geschäftshaus, mit Ladenzeile, zweigeschossiges Gebäude aus nicht verputztem Kalksandsteinmauerwerk, zusätzliche Belichtung über Glaspyramide, Raumteilung im Obergeschoss flexibel angelegt, Platzanbindung über Pergolen, 1973/74 von Heinz Mohl (diente auch als eigenes Atelier)

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Haus Schönberger
Fridtjof-Nansen-Str. 54

"Haus Schönberger", Wohnhaus, Ziegelmauerwerk und Sichtbeton, mehrteilig kubisch formulierter Flachdachbau, integrierte Garagen, von Prof. Heinz Mohl aus Karlsruhe, 1967/68

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Bierkeller
Geigersbergstr. 2

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), Mitte 19. Jahrhundert, Keller 2 (mittlerer Keller), Mitte 19. Jahrhundert, Keller 3 (oberer Keller), Mitte 19. Jahrhundert

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Gritznerstr. 7

Villa, zweigeschossiger Gebäudekomplex in neugotischen Stilformen, Eckerker mit spitzer Haube, Giebel mit Zierfachwerk, von dem Architekten Emil Sickinger für den Fabrikdirektor Oskar Hunger, bezeichnet 1900, bezeichnet "Ott"(?)

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Postamt Durlach
Gritznerstr. 8 (Postamt)

Postamt, zweigeschossiger neobarocker Massivbau mit Mansardwalmdach, an Längsseite Risalitbau als Portikus gestaltet, umlaufende Kollossalpilaster aus Putz, um 1915 (Architekt und Bauherr unbekannt)

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Grötzinger Str. 30

Mietwohnhaus, dreigeschossig mit bunter Klinkerfassade, Dachgauben, Rückgebäude, von dem Architekten Otto Hofmann für den Lokomotivführer Christoph Schmitt, 1896

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Grötzinger Str. 33

Wohn- und Geschäftshaus, heute Wohnhaus, ursprünglich Laden im Erdgeschoss, 1898 von Hugo Slevogt für Leonhard Müller

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Römischer Gutshof
Grötzinger Str. 83

Römischer Gutshof, Fundamente und Kellermauern des Steinkellers, 1991-1993 freigelegt, errichtet 115/120 n. Chr.

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Markgrafengymnasium
Badener Str. 9, Gymnasiumstr. 1, 3

Markgrafengymnasium, Schulgebäude mit Turnhalle und Hausmeisterhaus, 1903-1907 von Heinrich Wellbrock aus Karlsruhe. Bei einem Luftangriff brannten 1941 Dachstuhl und oberstes Stockwerk des Gymnasiums aus. Originalpläne im Stadtarchiv Karlsruhe. 1955 aufgestockt, 1979/80 Aufstockung der Turnhalle. Gut erhaltene Innenausstattung. (Sachgesamtheit)

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Gymnasiumstr. 6a

Mietwohnhaus, dreigeschossiges Eckhaus, bauplastisch reiche Fassadengliederung, von dem Architekten Karl Kreutz für den Bauunternehmer Jakob Kreutz, 1905

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Haldenwangstr. 2-4

Doppelwohnhaus, von den Architekten Karl Kreutz und Willy Schorkopf für Willy Schorkopf, 1904

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Haldenwangstr. 6-8

Doppelwohnhaus, von dem Architekten Karl Kreutz für den Schlossermeister H. Haas, 1905

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Direktorenwohnhaus für die Badische Maschinenfabrik
Haldenwangstr. 7

"Direktorenwohnhaus", Villa mit Garten und Einfriedung, historische Innenausstattung, von dem Architekten Hermann Bull für die Badische Maschinenfabrik, 1923

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Straßenmeisterei, heute Autobahnmeisterei
Alte Karlsruher Str. 40

Straßenmeisterei, heute Autobahnmeisterei, Verwaltungsgebäude und Fahrzeughalle, eingeschossige Massivbauten aus Buntsandstein, 1937-39 nach Plänen von Prof. Paul Schmitthenner aus Stuttgart (Sachgesamtheit)

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Reihenhausgruppe
Heinrich-Weitz-Str. 16, 18, 20, Straße des Roten Kreuzes 57, 59, 61

Reihenhausgruppe, Wohnhäuser mit Pult- und Flachdächern, Kalksandsteinmauerwerk, Sichtbeton und Holzvertäfelung, zugehörige Gartenmauern, Grundrissgliederung in quadratische Raumeinheiten auf drei höhenversetzten Ebenen, 1965-1966 von Prof. Heinz Mohl aus Karlsruhe

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Heinrich-Weitz-Str. 22

Wohnhaus, zweigeschossiger Flachbau in Hanglage, unverputztes Kalksandsteinmauerwerk und Sichtbeton, von den Architekten Karl Bauer und Dietrich Weigert für Prof. Dr. Rudolf Henn, 1972

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Hengst-Denkmal
Hengstplatz

Hengst-Denkmal, Sandsteinobelisk mit Brunnenbecken, Porträtrelief und Puttenfiguren, Denkmal für Bürgermeister und Stadtbaumeister Christian Hengst (1804-1883), 1846 Gründer der ersten Freiwilligen Feuerwehr Deutschlands, 1896 für 6000 Mark erbaut, durch Spenden freiwilliger Feuerwehren aus ganz Deutschland, Entwurf von Prof. Hermann Götz, Bronzeteile von Bildhauer Heinrich Baiser, architektonische Teile durch Feuerwehrmann und Steinmetz Ulrich Kleiber

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Hengstplatz 9

Fassade eines Mietwohnhauses, dreigeschossig mit Mansardgeschoss, zentrales Portal mit vier symbolischen Relieftafeln, um 1930, rückwärtiger Anbau für die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) 1953 nicht zugehörig

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Hubwegbrücke Durlach
Hubstraße

"Hubwegbrücke", Straßenbrücke über die Eisenbahntrasse, Eisenfachwerkkonstruktion, Länge 31 m, (Streckennummer 4200, Karlsruhe-Mühlacker, Km 0,931), 1908

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Straßenbrücke über die Pfinz
Hubstraße, Gewann "Bei der Steinernen Brücke"

Straßenbrücke über die Pfinz, Sandsteinkonstruktion mit Bogenwölbung, 18. Jahrhundert

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Jägerstr. 1

"Handelsmann Ungersches Haus", fünf- und vierachsiges Eckhaus mit Walmdach. Inschrift: "Auxiliante Deo Gratia Principis Magnoque Labore Aedificarunt Me JG + CBG ANNO Domini 1714." Tür mit Ohren und Wappenfeld, das aufwändige Wappen ließ Israel Gebhardt (gest. 1731) anbringen, er war Kammerdiener und Leibchirurg am Hofe Carl Wilhelms. Die Buchstaben CBG stehen für seine Ehefrau Catharina Barbara Gebhardt, geb. Föckler. Das Gebäude wurde im Inneren weitgehend erneuert.

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Jägerstr. 2

Modellhaus, dreigeschossiges Wohnhaus, Portal mit Ohrengewände und Oberlicht, Inschrift: „IHST 1763“ (=Jakob Heinrich Störzinger). Hauszeichen eines Baumeisters: Maurerembleme wie Zirkel, Hammer, Winkel, Holzhammer, Fläche, Kelle, als „neuerbaute Behausung“ des aus Pforzheim gekommenen Schirmjuden Emanuel Reutlinger 1706 und 1716 genannt, 1763 „modellmäßig“ von 2 auf 3 Stock erhöht.

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Jägerstr. 7

Wohnhaus, Rundbogentor mit historischen Torflügeln, noch 1764 unbebaut und als Garten zu Jägerstr. 9 gehörig, spätes 18. Jahrhundert

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Jägerstr. 9

Wohnhaus, 1706 als "neuerbaute Behausung" des Kammer-Lakais Caspar Beydeck genannt, später lange Schlosserei

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Jägerstr. 10

Wohnhaus, Tür mit Oberlicht, an der Ecke zur Eichelgasse Sandstein mit Inschrift: "Hans Adam Oswald 1687", daneben Wappen und Bezeichnung "1705 NG DCGB" (= Nikolaus Gräbner, Reitschmied in fürstlichen Diensten), 1706 als "neuerbaute Behausung" genannt, rückwärtiger Ökonomiebau

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Jägerstr. 15

Wohnhaus, Tür mit Oberlicht und Küferemblemen, Inschrift "CS 1708" (= Christoph Sulzer, Küfer), Küferhammer und gekreuzte Bandhaken, zugehöriger Ökonomiebau

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Jägerstr. 19, 19a

Wohnhaus, zweigeschossiges Eckhaus, 1706 errichtet durch die Erben des Oberjägers Kießling, Ökonomiegebäude, 19. Jahrhundert

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Jägerstr. 20

Wohnhaus mit Rundbogentor, Gebäudeteil mit erhöhtem First, Hauszeichen Schere (Schneider), Zweig mit Eichel und Wurzeln, Inschrift „WE 1686“ (= Wilhelm Eichler, Schneider und Zoller, später Eichelwirt), Neubau zwischen 1698 und 1706.

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Jägerstr. 21

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, Treppenhaus des 19. Jahrhunderts, Laubengang zur Hofseite, die mittleren beiden Fensterachsen stammen wohl noch vom Vorgängerbau, Torfahrt erst später eingefügt, 1706 als "neuerbaute Behausung" des Schlosswächters Ulrich Meybacher genannt (Vgl. Martin Bachmann, Der barocke Wiederaufbau, S.154 f.)

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Jägerstr. 22

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig mit Mansarddach, 18. Jahrhundert, späterer Ladeneinbau (Anfang 20. Jahrhundert)

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Jägerstr. 32

Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, öffentliche Torfahrt, freigelegtes Fachwerk auf massivem Untergeschoss, 18. Jahrhundert.

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Jägerstr. 38

Modellhaus, Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, dreiachsig, Fachwerk im Obergeschoss freigelegt, 1716 als "modellmäßige Behausung" der Maria Häußer genannt

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Jägerstr. 40

Modellhaus, Wohnhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, 18. Jahrhundert.

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Markgräfliches Jägerhaus
Jägerstr. 48a

siehe auch Stadtmauer; "„Jägerhaus“, auch „Spinnhaus”, Modellhaus mit Torfahrt, ursprünglich wohl markgräfliches Jägerhaus und namengebend für die Straße, ursprünglich 17. Jh., mit vielen Ergänzungen des 18. Jh., zur Zeit des Brandes wohnte im Obergeschoss der Obervogt von Türckheim, 1781 wurde das Gebäude vom Oberforstamt an Privat verkauft, im 19. Jh. befand sich hier ein Spinnhaus und eine Strohhutfabrik, in dem Arme lebten und für ihren Lebensunterhalt spannen oder Strohhüte herstellten. Rückseite des Gebäudes mit Resten der Zwingermauer. 

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Wegweiser
Jean-Ritzert-Straße, Rittnertstraße

Wegweiser, Form eines Baumstumpfes mit Inschriften, massiv, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

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Rittnerthof
Jean-Ritzert-Str. 3

Rittnerthof, Gehöft, 1903/05 von den Architekten Curjel & Moser aus Karlsruhe, barocker Ökonomiebau und Gebäudeteile, 2. Hälfte 18. Jh. (Sachgesamtheit). Mauerreste des Gutshauses, 1902 von Curjel & Moser aus Karlsruhe (abgebrochen, Jean-Ritzert-Str. 1). Die Hofanlage wurde in der 2. Hälfte des 18. Jh. auf Betreiben der Markgräfin Karoline Louise errichtet. 1902 an Eduart Merton aus Frankfurt verkauft, der hier eine Pferdezucht einrichtete. 1933 Verkauf an den Mannheimer Landwirt Dr. Fritz Gebhardt.

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Bismarckdenkmal
Kanzlerstraße

Bismarckdenkmal, 1907, Bronzerelief Rekonstruktion von 2002, Original wohl im 2. Weltkrieg eingeschmolzen.

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Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul mit Pfarrhaus
Kanzlerstr. 2, Palmaienstr. 15

Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul mit Pfarrhaus, 1898-1900 von Diözesanbaumeister Max Meckel. (Sachgesamtheit). Altäre durch Gebrüder Mezger aus Überlingen; Glasmaler Helmle und Merzweiler aus Freiburg erstellten einen Teil der Kirchenfenster (1899-1902), Glocken von der Firma B. Grüninger aus Villingen, 1921 weitere Glasfenster von Protz und Ehret aus Freiburg, erste Innenrenovierung 1938, damals auch Kreuzweg von Emil Sutor aus Karlsruhe, von Sutor 1927/38 auch Figuren des hl. Konrad von Parzham und hl. Theresa vom Kinde , 1965 neue Orgel von Wolfgang Scherpf aus Speyer, 1983 Chorraumgestaltung durch Horst Leyendecker, gleichzeitig Innenrenovierung. 1985 neuer Zelebrationsaltar und Ambo aus rotem Sandstein.

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Karlsburgstr. 1

Modellhaus, Wohnhaus, fünfachsiges und traufständiges Gebäude mit Balkon, 1843 bis 1900 katholisches Pfarrhaus, um 1800

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Karlsburgstr. 2

Modellhaus, fünfachsiges Wohnhaus mit Rundbogentor, um 1820, Pläne im Generallandesarchiv Karlsruhe, etwa 1810-30, möglicherweise einst Standort der Münze

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Karlsburgstr. 3

Modellhaus, vierachsiges Wohnhaus mit Rundbogentor, um 1820, Pläne im Generallandesarchiv Karlsruhe

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Karlsburgstr. 4

Modellhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus, fünfachsig und zweigeschossig, mit Malereien und Stuck reich dekorierte Torfahrt, sehr vollständige Innenausstattung, um 1850, moderner Ladeneinbau

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Karlsburgstr. 6

Wohnhaus, fünfachsig mit Rundbogenfenstern im Erdgeschoss, Balkon, zwischenzeitlich Kommandantur der Schlosskaserne (siehe Pfinztalstr. 9), um 1840

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Karlsburgstr. 7

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, geschweifte Giebel, verzierte Erker und Balkone, Umbau eines älteren zweigeschossigen Torfahrthauses (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts) in Formen des Jugendstils, 1907 von dem Architekten A. Semmler für den Großherzoglichen Revisor Ludwig Waag

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Karlsburgstr. 8

Wohnhaus, sechsachsiges und dreigeschossiges Torfahrthaus in Ecklage, um 1850, das dritte Geschoss wurde nachträglich aufgesetzt.

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Karlsburgstr. 9

Wohnhaus, zweigeschossig in Ecklage, Kranzgesims, Torfahrt, um 1850.

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Amtsgericht Durlach
Karlsburgstr. 10

Amtsgericht, dreigeschossiger Massivbau mit Kranzgesims, Rundbogenfenster, Erdgeschoss rustiziert, Pläne der großherzoglichen Bauinspektion von 1868 im Generallandesarchiv Karlsruhe.

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Karlsburgstr. 12

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, Balkon, Umbau eines Gebäudes aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts von den Architekten Curjel & Moser für Direktor Max Eglau, 1908.

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Karlsruher Allee 1 ("Karlsruher Hof")

"Karlsruher Hof", Wohnhaus mit Gaststätte, dreigeschossiges Eckhaus mit Kranzgesims, erbaut 1890

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Karlsruher Allee 11

Wohnhaus, dreigeschossig mit zwei schmalen Zwerchhäusern, Fassade in farbigen Klinken und Zierfachwerk, von dem Architekten Otto Hofmann für J. W. Hofmann, 1897

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Karl-Weysser-Str. 6

Wohnhaus, heute evangelisches Pfarramt, zweigeschossiger Massivbau mit Mansarddach, Sandsteinfassade, Gewölbekeller, erbaut 1854, bezeichnet 1891 (umfassender Umbau des Architekten und Bauherrn Christian Bull), 1936/37 Remise zum Büro umgebaut

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Karl-Weysser-Str. 18

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Eckpilastern, im Giebelfeld Baumdarstellung in Sgraffito-Technik, bezeichnet 1911

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Villa Maria
Karl-Weysser-Str. 19

"Villa Maria", dreigeschossiger Massivbau mit Walmdach und rundem Eckturm, Geschossteilung durch Gesimse, Putzrustika im Erdgeschoss, von dem Architekten Gustav Dünkel für Maria Weidner, 1927

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Kastellstr. 6

Wohnhaus, freistehend, zweigeschossig mit reichem Zierfachwerk, von dem Architekten Adolf Wüst für den Prokuristen Karl Jörger, 1899, zweigeschossiger Erkeranbau 1935

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Käthe-Kollwitz-Str. 3

Einfamilienwohnhaus, Flachbau in Hanglage aus mehreren kubischen Elementen, 1966-67 von Reinhard Gieselmann aus Karlsruhe für Dr. med. Rudolf Seitz

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Kelterstr. 1

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossiger Massivbau, Fenster über Torbogen, jüngerer Ladeneinbau, bezeichnet "17 WS 09" (= Wilhelm Schumm, Handelsmann und Gerichtsverwandter) 1739 im Eigentum des Schatzungseinnehmers Johann Philipp Weghaubt.

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Kelterstr. 3

Modellhaus mit Torfahrt, Schlussstein am geraden Sturz des seitlichen Kellereingangs mit Rad, Ladeneinbau 1986, Pflugschaufel und Inschrift "I K 1778"

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Kelterstr. 8

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, Dachausbau, Inschrift "IC 1715 A", am Schlussstein Blumenvase, wohl Zunftzeichen der Töpfer oder Hafner, hier handelte es sich um den Töpfer Johann Christof Andrecht

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Kelterstr. 14

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, 1706 durch den Fuhrmann Johann Georg Rittershoffer, im Garten Teil der Stadtmauer.

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Kelterstr. 15

Wohnhaus, Torfahrthaus, am Rundbogentor bezeichnet "FK 1827", 1739 (Lagerbuch) war das Anwesen im Besitz des Glasers Elias Weigel

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Kelterstr. 20

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung. Wohnhaus, zweigeschossig, Ökonomiegebäude, Fachwerkbauten, Anfang 18. Jahrhundert, (Sachgesamtheit), 1739 im Besitz des Taglöhners Joseph Diefenbacher, Stadtmauer

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Kelterstr. 22

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung. Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig, hohe Fensteröffnungen im Obergeschoss, 1707, 1739 im Besitz des Taglöhners Philipp Heinrich Altfelix, Stadtmauer

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Kelterstr. 23

Wohnhaus, zweigeschossig in Ecklage, Zierfachwerk im Obergeschoss, Anfang 18. Jahrhundert, im Lagerbuch 1739 als Hofanlage (damals noch zusammen mit Kelterstr. 21) im Eigentum des Küblers Johann Michael Kottler, Besitz später im 18. Jahrhundert aufgeteilt

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Kelterstr. 24

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung. Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, niedriges Obergeschoss, Inschrift am Schlussstein "ICL 1724" (=verm. Conradt Lang, Schuhmacher), Stadtmauer (Sachgesamtheit)

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Kelterstr. 26, 26a

Wohnhaus, Modellhaus mit zentraler Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, bezeichnet "GPK 1779" (Sachgesamtheit), im Lagerbuch von 1739 genannt im Besitz des Fuhrmanns Jakob Kleiber. Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung.

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Kelterstr. 28

siehe auch Stadtmauer; Wohnhaus, zurückgesetzt, zweigeschossig und traufständig mit angebautem Ökonomiebau, gepflasterter Vorhof, 19. Jahrhundert, Teile der Stadtmauer

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Teile der Stadtmauer Durlach
Kelterstr. 30

Siehe auch Durlach, Stadtbefestigung. Teile der Stadtmauer an der Rückwand des an die Scheune angebauten Schuppens

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Kelterstr. 32

siehe auch Stadtmauer; Wohnhaus, Modellhaus, traufständig und zweigeschossig, Fenster mit Ohrengewänden, zurückgesetzter Ökonomiebau in Fachwerkbauweise, Anfang 18. Jahrhundert (zwischen 1706 und 1742), 1739 im Besitz des Fuhrmanns Andres Öder (Sachgesamtheit), Teile der Stadtmauer

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Kelterstr. 33

Ackerbürger- bzw. Hintersassenhaus, zweigeschossig verputzter Fachwerkbau über massivem Erdgeschoss, rundbogiger Kellerabgang an der Westseite, großer, gebäudebreiter Keller mit Tonnengewölbe, am Türsturz bezeichnet "W. Barthlott 1871", zweigeteilter und jeweils separat erschlossener Dachstuhl mit unterschiedlichen Firsthöhen, 1871 wurde der südliche Ökonomieteil für den Landwirt Wilhelm Barthlott zum Wohnhaus ausgebaut, im Kern stammt das Gebäude aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, damals noch im markgräflichen Besitz, die hier siedelnden Bauern waren Hintersassen des Grundherrn.

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Kelterstr. 35

Wohnhaus, eingeschossig und traufständig mit Mansarddach, Balkonloggia im Schweizerhausstil, bunte Klinkerfassade, von dem Architekten Adolf Wüst für Karl Dumberth, 1894

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Teile der Stadt- und Zwingermauer
Kelterstr. 38

siehe auch Stadtmauer; Teile der Stadt- und Zwingermauer (Gebäude nicht zugehörig)

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Killisfeldstr. 4

Mietwohnhaus mit Torfahrt, dreigeschossig und traufständig, Klinkerfassade mit ornamental-figürlichen Reliefdarstellungen in den Brüstungsfeldern des 2. Obergeschosses, Tor, von dem Architekten Karl Kreutz für die Geschwister Kreutz, 1897

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Killisfeldstr. 10 und 11

Doppelmietwohnhaus, dreigeschossig und traufständig, achsensymmetrische Fassade mit plastisch-konvexer Gliederung, zwei Hauseingänge, große Zwerchgiebel, zugehörige Hinterhäuser mit angebauten Schuppen, 1908

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Königstr. 1

Modellhaus mit Torfahrt in Ecklage, zweigeschossig, Putzspiegel im 1. Obergeschoss, Rückseite mit freiliegendem Fachwerk, 18. Jahrhundert.

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Königstr. 3

Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, bezeichnet "Ch. Kr. 1842", im Kern jedoch wohl nach 1769 errichtet (damals Grundstückverkauf an privat), zusammen mit dem Grundstück Königstr. 5 befindet sich das Haus auf dem Gelände der 1749 abgebrochenen Spitalkirche

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Lamprechtstr. 6

Mietwohnhaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau, Erdgeschoss rustiziert, Mittelrisalit mit geschweiftem Giebel, von dem Architekten Karl Kreutz für Karl Hornecker, 1905

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Lamprechtstr. 7

Wohn- und Geschäftshaus, früher Bäckerei, dreigeschossiger Bau der Neorenaissance in Ecklage, Eckerker mit schieferverschindelter Haube, bezeichnet "ANNO 1900 / J. WIDMANN", von dem Architekten Hermann Bull für den Gipsermeister Jakob Widmann, 1900

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Lamprechtstr. 8

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, Mansardwalmdach, architektonisch und bildhauerisch bemerkenswerte Gestaltung in Formen des Jugendstils, bezeichnet 1905, von dem Architekten Karl Kreutz für den Fabrikanten Johann Bortoluzzi, 1905

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Lamprechtstr. 9

Mietwohnhaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau, Fassadenformen der Neogotik und Neorenaissance, Zwerchhaus, bezeichnet 1900, von dem Architekten Gustav Bader für Joseph Stippel

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Lamprechtstr. 13

Mietwohnhaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau, Erdgeschoss rustiziert, Fenster- und Türengewände in plastischen Jugendstilformen, von dem Architekten Karl Kreutz für den Bauunternehmer Johann Bortoluzzi, 1905

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Lamprechtstr. 15

Wohn- und Geschäftshaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau mit Torfahrt, Erdgeschoss rustiziert, Fenster- und Türengewände in plastischen Jugendstilformen, Ladenlokal (ehemalige Metzgerei), von dem Architekten Karl Kreutz für den Malermeister Adolf Bauer, 1905

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Lamprechtstr. 22

Mietwohnhaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau, Erdgeschoss rustiziert, Fensterbrüstungsfelder mit klassizistischen Zierformen, von dem Architekten Hermann Bull für den Privatier Leonhard Müller, 1911

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Lamprechtstr. 24

Mietwohnhaus, traufständiger und dreigeschossiger Massivbau, zweigeschossiger Erker mit bemerkenswerten bauplastischen Maskenformen, von dem Architekten Karl Kreutz für den Zimmermeister Friedrich Höfel, 1905

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Eis- und Bierkeller
Lußstr. 5

Eis- und Bierkeller, 19. Jahrhundert

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Lußstr. 7-7a, Lyonel Feininger Weg

Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, Fenstergewände mit Zierformen, älterer Gewölbekeller, von dem Architekten Rudolf Hengst für den Revisor Heinrich Laub, 1903, Dachladen 1934, Garage 1935 (Lußstr. 7)

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Lußstr. 11

Wohnhaus, eingeschossig und traufständig, Mansardedach mit Krüppelwalm, traufseitiger Standerker mit Zierfachwerkformen, zugehörige Stützmauern und Treppe zum Gebäude, von dem Architekten Johannes Billing für Thomas Spengler, 1903.

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Marstallstr. 10

Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerkgebäude auf massivem Untergeschoss, Walmdach, in der 1. Hälfte 18. Jahrhundert wieder aufgebaut, traufseitige Fassadengestaltung um 1870, im Hof bemerkenswerte Holzsäule der Renaissance, wohl früher offene Loggia, zugehöriges kleines Hofgebäude, Gebäude im Kern wohl 1. Hälfte 17. Jahrhundert

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Mittelstr. 3

Wohn- und Geschäftshaus, Türgewände mit spätgotischem Stabwerk, vorkragendes Fachwerk-Obergeschoss mit Zierelementen (heute verputzt), 2. Hälfte 16. Jahrhundert

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Mittelstr. 4

Ökonomiebau, heute Wohn- und Werkstattgebäude, zweigeschossiger Fachwerkbau, Brandwände in massivem Mauerwerk, traufseitiger Laubengang mit offener Treppe, vor dem Gebäude rundbogiger Kellerzugang, 1. Hälfte 18. Jahrhundert (gehörte früher wohl zum Gebäude Mittelstr. 6)

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Hintersassenhäuschen
Mittelstr. 5

"Hintersassenhäuschen", eingeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, Anfang 18. Jahrhundert, 1739 im Besitz des Hintersassen Ehrensperger, später des Taglöhners Jacob Albrecht Philipp, Dachgaube 1904 aufgesetzt

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Mittelstr. 6

Modellhaus, zweigeschossiger Fachwerk- und Massivbau, um 1800, Spolie des zerstörten Vorgängerbaus an der Rückseite des Hauses "A 16 JAWR 90" (zugehörig früher Gebäude Mittelstr. 4)

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Mittelstr. 9a

Wohnhaus, zweigeschossiger Fachwerk- und Massivbau, zugehöriges Ökonomiegebäude, Hofmauer mit Rundbogentor, zwischen 1706 und 1716 im Besitz der Frau des "Operators Zachmann" (gehörte damals zur heutigen Mittelstr. 11), 1739 im Eigentum des Küfers Georg Christian Renck

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Mittelstr. 11

Wohnhaus, zweigeschossiger Fachwerk- und Massivbau mit Walmdach, Obergeschoss mit Zierfachwerkelementen (verputzt), geohrte Seitentüren mit Voluten, Rosetten und Diamantschnitt, 17. Jahrhundert. Diente ursprünglich als Stadtpalais, es soll zum Fürstbistum Speyer gehört haben, war später landwirtschaftliche Hofanlage. Das Grundstück wurde in Erbteilung getrennt (vgl. Mittelstr. 9 a, das Wappen über dem Tor wurde dort beseitigt, ursprünglich badisches Wappen mit Reichsapfel über dem Spangenhelm und reichen Akanthusranken)

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Mittelstr. 12-14

Doppelwohnhaus, Modellhaus, zweigeschossiges Torfahrthaus mit Rundbogentor und Fensterbrüstungsfeldern, 1706 in getrenntem Eigentum, 1739 im getrennten Eigentum des Waffenschmieds Philipp Crameter und der Witwe des Schumachers Israel Hegel (Roller Nr. 86 und 87)

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Mittelstr. 16

Wohnhaus, Torfahrthaus, zweigeschossig, freigelegtes Fachwerk auf massivem Erdgeschoss, Fachwerkzierform in einem Brüstungsfeld, Anfang 18. Jahrhundert, 1739 im Eigentum des Webers Leonhard Fischer und des Schuhmachers Caspar Schenck, Veränderungen im 19. Jahrhundert

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Mittelstr. 18

"Bullsche Waffenschmiede", Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossiger und verputzter Fachwerkbau mit Werkstattteil, zugehöriges Nebengebäude, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Das Haus soll den Stadtbrand überstanden haben, deshalb ist sein baulicher Kern wohl älter. 1706 und 1739 im Besitz des Zimmermanns Georg Friedrich Allas (Allaß) und des Hintersassen Christoph Gabriel Brunner (1739)

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Neuensteinstr. 5

Wohn- und Geschäfthaus, heute Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, strenge Jugendstilformen, Tür zum Ladenlokal heute vermauert, Karl Kreutz als Architekt und Bauherr, 1905

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Neuensteinstr. 6

Wohn und Geschäftshaus, heute Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau in ausladenden Formen der Neorenaissance, bemerkenswerte Konsolplastiken, Ladeneingang 1934 verschlossen, zugehöriges Waschhaus im Hof, von dem Architekten Hermann Bull für den Gipsermeister Jakob Wichmann, 1901

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Neuensteinstr. 9

Wohn- und Geschäftshaus, heute Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, asymmetrische Fassadengestaltung in strengen Jugendstilformen, Ladenzugang an der Gebäudeecke 1938 vermauert, von dem Architekten Gustav Dünkel für Wilhelm Dill, bezeichnet 1904

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Neuensteinstr. 10

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau in neogotischen Formen, plastische Zierfelder in den Fensterbrüstungen, Zwerchhaus mit Krüppelwalm und Zierfachwerkgiebel, um 1905

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Neuensteinstr. 12

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau mit Torfahrt, geschwungener Zwerchgiebel, zweigeschossiger Erker mit plastisch ausgearbeiteten Zierformen und Wappenschild, Maurermeister Karl Höfel als Architekt und Bauherr, 1904

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Nonnenbühl 5 und 7

Doppelwohnhaus, eingeschossig, Mansarddächer mit Krüppelwalm, Balkonaltane, 1910 von dem Architekten Adolf Wüst für Georg Schumacher (Nr. 5) und Philipp Krieger (Nr. 7)

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Nonnenbühl 6

Wohnhaus, eingeschossig mit schindelgedecktem Mansarddach und geschweiftem Giebel, Erker an der Traufseite, von dem Architekten Hermann Bull für den Schneidermeister Fritz Ungewitter, 1910

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Lutherkirche Durlach
Oberwaldstr. 37, 37b

Lutherkirche mit Pfarramt, dreigeschossiges und traufständiges Hauptgebäude, Lutherskulptur vor dem Glockenturm, spitzbogige Tore, rückwärtig anschließender Kirchensaal mit geometrisch verzierter Stuckdecke, an der Rückwand Wandgemälde mit Kreuzigung von Carl Vocke, 1927-30 von Georg Dünkel        

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Brücke über den Stadtgraben
Ochsentorstr.

siehe auch Stadtmauer; Brücke über den Stadtgraben (heute nicht mehr sichtbar)

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Ochsentorstr. 4

Wohnhaus, ursprünglich Hufschmiede, heute Wohnhaus mit Gastwirtschaft, zweigeschossig mit Walmdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, Ziermotive in den Brüstungsfeldern, zwischen 1700 und 1706 von dem Hufschmied Peter Geibel neu erbaut

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Ochsentorstr. 5

Wohnhaus und Rückgebäude, zweigeschossiger und traufständiger Massivbau, 19. Jahrhundert

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Ochsentorstr. 8

Wohnhaus, Modellhaus, seitlich angefügter Torbogen, Gebäude zweigeschossig in Ecklage, Walmdach, Anfang 18. Jahrhundert, 1716 als "modellmäßige Behausung" des Schneiders Vögtlin genannt

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Ochsentorstr. 9

Doppelwohnhaus, zweigeschossig mit zwei separaten Hauseingängen, Putzbandgliederung, abgerundete Fensterstürze, um 1860, zwei Keller des Vorgängerbaus (1699 als reiner Fachwerkbau errichtetes Wirtshaus "Zum Rappen", dann bis 1781 als Gymnasiums- bzw. Pädagogiatshaus genutzt)

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Ochsentorstr. 11

Wohnhaus, eines von drei Gebäuden, die als Tropfhäuser zwischen zwei Gassen gebaut waren, massives Erdgeschoss vor dem Stadtbrand von 1689, Wiederaufbau als Modellhaus, Dach mit zweifach liegender Stuhl um 1700, südliche Erweiterung um 1750

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Ochsentorstr. 17

Wohnhaus, heute Wohnhaus mit Gastwirtschaft, zweigeschossig und traufständig, Erdgeschoss massiv, im Obergeschoss freiliegendes Fachwerk mit Zierformen in den Brüstungsfeldern, 1706 neu erbaut von dem Hufschmied Wendel Goldschmid, bis mindestens 1842 im Besitz der Familie, dann bis ins 20. Jahrhundert mehrer Generationen der Schumacherfamilie Groner

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Ochsentorstr. 17 a

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig und traufständig, Satteldach mit Fußwalm, 17. Jahrhundert

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Ochsentorstr. 18

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, heute Gaststätte, zweigeschossig und traufständig, bezeichnet 1711, 1716 im Besitz der Witwe des Kammerrats Kaufmann, später Metzger Kindler, 1835 Bierwirtschaft, 1888 Brauerei

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Gasthof Zum Pflug
Ochsentorstr. 24

Gasthof "Zum Pflug", Modellhaus mit Torfahrt in Ecklage, Wirtshausschild, Obergeschoss Fachwerk, hofseitiger Laubengang, in der Torfahrt Türe mit Stabwerkgewände, bezeichnet 1661. Der Gasthof wurde als Schildwirtschaft 1723 durch Johann Georg Hager begründet, die Wirtschaft zunächst im Obergeschoss des Wohnhauses eingerichtet. Erdgeschoss im 19. Jahrhundert umgebaut, Tonnenkeller zur Jägerstraße, Gebäudeflügel zur Jägerstraße erst in 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut.

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Stadtmauer Durlach
Ochsentorstr. 26, 28

Stadtbefestigung aus Stadtmauer und Zwingermauer

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Palmaienstr. 10

Wohnhaus, dreigeschossiger und traufständiger Massivbau, Zwerchhaus mit Staffelgiebel, Emil Sickinger als Architekt und Bauherr, 1898

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Gasthaus zum Ochsen
Pfinzstr. 64

Gasthof Ochsen, zweigeschossiger und traufständiger Fachwerk- und Massivbau mit Krüppelwalmdach, am Türsturz Küferemblem (Küferhammer und zwei gekreuzte Bandhaken) und Inschrift "IH IA KOCH 1746" (=Johann Jakob Koch). Neben dem Gebäude mündete einst die Ochsengasse ein, die zur Pferdeschwemme an der Pfinz führte. Gasthof 1664 erstmals erwähnt, heutiges Haus 1702 verkauft, die Bauinschrift bezeichnet einen Umbau. Das Anwesen bestand ursprünglich aus Stallung, Scheuer, Hofreite und Garten. Der Eigentümer von 1746-1773 war einer der größten Ackerbesitzer in Durlach.

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Fayence-Manufaktur
Pfinzstr. 66

Fayence-Manufaktur, heute Wohnheim, zweigeschossiger und traufständiger Putzbau mit Torfahrt und Krüppelwalmdach, zur Straße hin sechsachsiges Gebäude, an der Hausecke Konsolansatz mit der Inschrift "1664 IIBMSR", zwei hofseitig ansetzende Flügelbauten mit Walmdächern, 1728 von dem Porzellanmaler Johann Heinrich Wachenfeld und Hoffactor Fein- und Hofgoldschmied Johann Ernst Croll errichtet. Die Durlacher Fayence hielt sich bis in die 1820er Jahre, dann Zichorien-, ab 1901 Schuhfabrik. Grundlegender Umbau 1993.

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Pfinzstr. 69

Wohn und Geschäftshaus, Fenster- und Türgewände in neugotischer Formensprache, dreigeschossiger Massivbau, traufständig mit Mansarddach, Ladenlokal und Torfahrt, von dem Architekten Alfred Hornung für den Schreinermeister Ludwig Falkner, 1906

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Pfinzstr. 71

Wohn und Geschäftshaus, Fenster- und Türgewände in neoklassizistischer Formensprache, dreigeschossiger Massivbau, traufständig mit Mansarddach, Ladenlokal und Torfahrt, von dem Architekten Adolf Wüst für den Malermeister Joseph Stix, um 1900

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Pfinzstr. 73

Wohn- und Geschäftshaus, heute Wohnhaus, dreigeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach in Ecklage, große Zwerchhäuser, an der Gebäudeecke zweigeschossiger Erker, von dem Architekten Adolf Wüst für den Bauunternehmer Franz König, bezeichnet 1909

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Marktbrunnen Durlach
Pfinztalstr.

Marktbrunnen, 1862/65. Der Vorgängerbrunnen war hier 1567 errichtet worden, zu Ehren des Markgrafen Karl II. (gest. 1577), der Durlach zur Residenz erhoben hatte. Die frühere Brunnenfigur wird in Durlach für Markgraf Karl II. gehalten, möglicherweise ist es eine Rolandsfigur. Diese Figur wurde 1911 renoviert und in das Rathaus gebracht. Heute befindet sich eine Kopie auf dem Rathausaltan, das Original ist im Pfinzgaumuseum. 1929 wurde der gusseiserne Aufsatz zerstört. 1992 Neugestaltung als "Liebesbrunnen" durch Klaus Ringwald.

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Wasserwerk Durlach
Pfinztalstr. 1

siehe auch Wolfweg; Wasserwerk, zweigeschossiger Massivbau mit Zierformen der Neorenaissance, werkstein- bzw. im Obergeschoß backsteinverkleidet, steinerne Fensterkreuze, Erker und Giebelaufbauten, Tormauer mit Fenstern, Zugehöriges eingeschossiges Ökonomiegebäude mit Kniestock, Fachwerkbauweise mit Backsteinfüllung, Ladegaube. 1896 errichtet. (Sachgesamtheit), (s. a. Wolfweg, Wasserhochbehälter). Die Wasserspeier neben dem Tor gehörten wohl einst zur Karlsburg. Am Ort des heutigen Wasserwerks befand sich vormals der Brunnenturm von 1699, der 1824 umgebaut, 1895 abgebrochen worden war. Das moderne Pumpwerk beförderte das Wasser aus der Quelle an der Badener Straße zu einem Hochreservoir am westlichen Abhang des Turmbergs. Der Antrieb erfolgte mit Wasser aus dem Brunnenhauskanal, später mit einem Gasmotor. 1897 wurde ein modernes Wasserleitungsnetz mit ersten Hausanschlüssen in Betrieb genommen. 1967 wurde das Werk stillgelegt. 1942-63 Durlacher Bibliothek im Obergeschoss.

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Pfinztalstr. 2

Gasthaus "Zur Blume", zweigeschossiger Putzbau in Ecklage mit Torfahrt, klassizistische Zierformen, Schlussstein mit Inschrift "EJM" (wohl von Umbau 1966 durch E. Müller), nach Brand um 1700 neu errichtet, um 1800 umgebaut. Dach ursprünglich mit Gaubenreihen in drei Geschossen, um 1900 beseitigt. Die Wirtsfamilie Herzog bekam 1677 von Markgraf Friedrich Magnus die Landpost übertragen. Bis 1841 Posthalterei an der Strecke Basel-Frankfurt. Obergeschoss 1927 zum "Blumen-Cafe" umgebaut.

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Östliche Alte Durlacher Stadtmauer
Pfinztalstr. 3

vgl. Pfinztalstr. 7 und 9; siehe auch Durlach, Stadtbefestigung. Östliche Mauer des markgräflichen Münzgebäudes mit Fenstergewänden, das Gebäude gehörte zum 1692 abgebrannten Renaissanceschloss

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Pfinztalstr. 4

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig und traufständig, Mitte 18. Jahrhundert (Erwähnung im Feuerversicherungsbuch von 1758), Zwerchgiebel mit breitem Giebelfeld und Ladenneubau 1912 durch den Architekten Karl Kohler für den Buchhändler Ferdinand Metzler

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Pfinztalstr. 7

vgl. Pfinztalstr. 9; Wohnhaus mit Seitenflügel und hofseitigen Nebengebäuden, enthält umfangreiche bauliche Zeugnisse der Karlsburg der 1560er Jahre. Markgraf Karl II. ("Karle mit der Tasch") verlegte 1565 seine Residenz von Pforzheim hierher. Er erweiterte das Jagdschloss und benutzte dabei die vorhandenen Fundamente und Mauerfluchten. Die Karlsburg wurde zum prächtigen Renaissancebau. Heute klassizistische Straßenfassade, um 1810. Einst Wohn- und Wirtschaftsgebäude der alten Karlsburg, hier finden sich u. a. zwei gespindelte Treppentürme. Teilweise noch sichtbare Arkaden setzen sich bis zur Pfinztalstraße fort. Im Hof Gebäudetrakte, ursprünglich durch einen Mittelteil verbunden, die noch Teile der alten Karlsburg zeigen. Zweifach abgewinkelter Altan an dem der Pfinztalstraße zugewandten Fachwerktrakt, darunter ein großer Gewölbekeller. Später Überbauung als Scheune (18. Jahrhundert), Südflügel im Erdgeschoss mit Kreuzrippengewölben. Seit 1811 Gasthof "Carlsburg", später gleichnamiges Hotel. Teile der Gebäude beherbergten einst die markgräfliche Münze. Die Aufstockung an der Karlsburgstraße (um 1885) enthält ehemaligen Gasthaussaal mit Deckenstuck und -malerei, eine ehemalige Bierhalle (?) in der Südostecke des Grundstückes, um 1900.

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Pfinztalstr. 8

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig mit Rundbogenöffnungen im Erdgeschoss, zugehöriges Hinterhaus, 18. Jahrhundert, Umbauten und Erweiterungen von 1887/88 (Torfahrt geschlossen, Grundriss verändert) durch den Architekten Rudolph Hermann für die Witwe Louis Morlock

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Train-Denkmal
Pfinztalstr. (Schlossplatz)

"Train-Denkmal", Gefallenendenkmal für die im 1. WK gefallenen Soldaten des Durlacher Train-Bataillons, Obelisk auf flachem quadratischem Sockel, 1928 eingeweiht, nach Entwürfen des Architekten Hermann R. Alker errichtet. Ursprünglich eingebunden in eine Gartenumgestaltung Alkers des ehemaligen Exerzierplatzes.

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Schloss und Schlossgarten Durlach, heute Karlsburg
Pfinztalstr. 9

Schlossanlage mit Schlossgarten, Renaissancebauten und barocker Kavaliersbau (Sachgesamtheit): 

  • "Prinzessinnenbau", südlicher Torbau des Renaissanceschlosses (vgl. Pfinztalstr. 7), hohe Sockelgeschosse mit Maueransatz des ehemaligen Südostflügels, 1562-65 von Demetrius Dangell für Markgraf Karl II. von Baden-Durlach. Die Wappentafel des Markgrafen Karl II. und seiner beiden Gemahlin-nen ist in der Vorhalle des Prinzessinnenbaus eingelassen.
  • "Kavaliersbau" des Schlosses. Das Schloss blieb nach Umzug des Hofes 1715 nach Karlsruhe unvollendet. Er ist der ausgeführte hofseitige Westflügel eines Neubauprojektes,
    1698-1702 nach Entwurf von Domenico Egidio Rossi und Giovanni Mazza begonnen. Auf alten Fundamenten wurden zunächst West- und Ostflügel errichtet. Der Westflügel wurde 1960 für den Schulhausneubau abgebrochen. Später diente er als Sitz des Kreisdirektoriums, dann als Kaserne (ab 1833) und Finanzamt. Nach dem 2. Weltkrieg Flüchtlingslager, dann Schule, 1964 durch die Stadt Karlsruhe vom Land Baden-Württemberg erworben. Westflügel renoviert und um einen Risalitbau erweitert, 1973-1983. Ausstattung meist historisierend erneuert, neuer Dachstuhl, neue Treppenanlage.
  • Schlossgarten mit Schlossmauer
    Schlossgarten Durlach, über die Jahrhunderte immer wieder umgestalteter und verkleinerter Grünbereich des Renaissanceschlosses Karlsburg, 2. Hälfte 16. Jahrhundert. Die Parkanlage zeigt heute fast durchweg Wegeführungen, die 1904 von dem Heidelberger Universitätsgartenbauinspektor Massias über den älteren Baum- und Wegebestand neu geplant und verwirklicht wurden. Als älteres Element hat sich die Kastanienallee im Norden erhalten. In der südöstlichen Ecke befindet sich der "Pulverturm", ein rundes Steinhaus mit Kegeldach, drei Fenstern und einem Portal, wohl 18. Jahrhundert. Zugehörig sind neben den Einfriedungsmauern: 
    • "Großer Schlossgartenbrunnen" im nordöstlichen Gartenteil, rundes Betonbecken mit Fontäne, 1903 anlässlich einer Industrie- und Gewerbeausstellung in Durlach hier errichtet 
    • "Nibelungenbrunnen", Brunnen aus dem Rosengarten im Karlsruher Stadtgarten, Inschrift aus dem "Rosengarten", einem zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstandenen Heldenepos mit Elementen des älteren Nibelungenlieds (Kampf Dietrichs mit Siegfried), 1914-15 von Feist entworfen, ausgeführt durch Bildhauer Dominik Schoch, 1958 Aufsatz über der oberen Schale erneuert, 1965 hierher versetzt 
    • Figur einer weiblichen Schlittschuhläuferin, Zementguss, Ende 19. Jahrhundert, als Allegorie des Winters ursprünglich im Karlsruher Stadtgarten
    • Weitere Figur aus dem Stadtgarten: "Karthagerin"
    • Am Mittelweg Kompositkapitelle von den Säulen am Portal der alten Karlsburg, um 1565.

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Pfinztalstr. 10

siehe auch Stadtmauer; Wohn- und Geschäftshaus, Eckhaus mit abgewalmtem Dach, Türe mit Ohrengewände und Inschrift "Renoviert durch GAUM ANNO 1787", wohl ehemals Gasthaus "Zur Traube", Schildwirtschaft 1703-1811, Ladenumbau 1913 von dem Architekten Hermann Bull für den Hoflieferanten Oskar Gorenflo, Teile der Stadtmauer in der Ostwand erhalten

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Marstallstr. 2 / Pfinztalstr. 11

Wohn- und Geschäftshaus, Innenhof mit Fachwerk-Laubenumgang, 1706 durch den Hofsattler Roman

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Pfinztalstr. 13  

Keller, hohes, massiv gemauertes Tonnengewölbe, Bodenbelag aus großen Sandsteinplatten, 16./17. Jh.

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Pfinztalstr. 15

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, dreigeschossig und traufständig, moderner Ladeneinbau, 1706 durch den Küfer Hans Georg Renck, 1758 als dreigeschossiges Gebäude erwähnt, 1842 im Hintergebäude eine Seifensiederei

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Pfinztalstr. 16

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig in Ecklage mit abgewalmtem Dach, angebautes Hinterhaus, ursprünglich zwei Gebäude, die nach 1800 zusammengefasst wurden, das östliche wurde 1716 von Schumacher Oeder, das westliche 1706 von Sekretär Seubert errichtet, im 19. Jahrhundert dann Gasthaus "Zum Anker"

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Pfinztalstr. 17

Wohnhaus, dreigeschossig und traufständig, Fassade in den 1950er Jahren verändert, Hauptgebäude im Kern Fachwerkkonstruktion mit Balkonloggien, kurz nach 1706 durch den Postmeister Seutz (Seitz) errichtet (vgl. Roller 22), eines von ehemals drei Kellergewölben erhalten, Hinterhaus mit Bäckerei 1911 von Architekt Hermann Bull für Bäckermeister Heinrich Kleiber, Schlot von 1910, erhaltene historische Innenausstattung wohl etwa gleichzeitig.

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Pfinztalstr. 18

Wohnhaus, später Hintersassenhaus, zweigeschossig und traufständig, verputzter Fachwerkbau auf massivem Keller mit großem Tonnengewölbe, rundbogiges Gewände zum Kellerabgang, Inschrift am Türsturz der Haustüre "Johann Conr. Zachmann" (= Chirurg und Kammerdiener) mit den Emblemen Anker und Geweih sowie der Jahreszahl 1698 (vgl. Roller 318)

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Pfinztalstr. 20

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Putzbau in Ecklage mit abgewalmtem Dach, Rundbogentor in der Hofmauer, 1706 neu erbaut durch Johann Conrad Zachmann, Chirurg und Kammerdiener

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Pfinztalstr. 21

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossig und traufständig, Spindeltreppe im Haus aus dem 17. Jahrhundert, 1698 neu erbaut von der Witwe des wohlhabenden Handelmannes Hans Adam Wetzel, damals noch zusammen mit Pfinztalstr. 23, bei der Stadtrenovierung von 1764 haben beide noch Brunnen- und Einfahrtsrechte gemeinsam), um 1800 in klassizistischen Formen umgestaltet; Ziehbrunnen, im Hof des Gebäudes mit zwei quadratischen Stützen über rundem Becken, am Querbalken bezeichnet "17 AC W 01"

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Pfinztalstr. 24

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, dreigeschossiger und verputzter Fachwerkbau in Ecklage auf massivem Untergeschoss, Mansardwalmdach, moderner Ladeneinbau, zur Hofseite Galerien auf Holzkonsolen, bezeichnet 1703, errichtet durch den Hofgoldschmied E. Groll

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Pfinztalstr. 25

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus mit Torfahrt, dreigeschossig, verputztes Sichtfachwerk, moderner Ladeneinbau, 1698, 1706 als neu erbautes Haus des Handelsmannes, Ratsherrn und späteren Bürgermeisters J. M. Bürcklin genannt, Handelshaus bis Mitte des 19. Jahrhunderts

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Pfinztalstr. 27

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, dreigeschossig, verputztes Sichtfachwerk, um 1700, 1706 im Eigentum des Handelsmanns und Gerichtsverwandten Wilhelm Schumm, Handelshaus bis Mitte des 19. Jahrhunderts

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Pfinztalstr. 29

Wohn- und Geschäftshaus, an der Gebäudeecke polygonaler Erker mit Glockenhaube, Fenster mit Ohrenrahmung, Turmerdgeschoss 17. Jahrhundert, im übrigen Bestand 18. Jahrhundert. Das Haus stammt in seinem baulichen Kern wohl aus der Zeit vor dem Brand von 1689, in den 1930er Jahren wurde es saniert und in den vermeintlichen Originalzustand versetzt. Ursprünglich standen hier zwei Häuser: Das östliche entstand zwischen 1706 und 1716 für den Handelsmann W. Schumm und ging 1729 an den Hoffaktor Fein, den Besitzer des angrenzenden Eckhauses, an dem schon 1680 der Erker genannt wurde und seit 1656 im Besitz der Kaufmanns- und späteren Hoffaktoren-Familie Fein war.

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Evangelische Stadtkirche Durlach
Pfinztalstr. 31

Evangelische Stadtkirche, 1255 erstmals erwähnt, 1464 dem hl. Stephan geweiht, evangelisch seit 1556. Ältester Teil ist der wohl aus dem 12. Jahrhundert stammende Unterbau des Turmes, er wurde in gotischer Bauweise achteckig fortgesetzt. Langhaus ursprünglich mit Turm bündig, es wurde Ende des 15. Jahrhunderts verbreitert. 1689 Turmhelm und Langhaus zerstört. 1700 Wiederaufbau nach einem Entwurf von Domenico Egidio Rossi eingeweiht, damals wurde der Chor auf alten Fundamenten errichtet und an die Südseite eine Sakristei angebaut. Der Turm wurde erst 1739 durch Benedikt Burtscher vollendet. Bedeutender Kruzifixus aus Sandstein, ursprünglich auf dem alten Friedhof (um 1500, der Schule des Nikolaus von Leyden zugeschrieben). Kanzel mit reichem Rocailleschmuck, Taufstein aus dem 18. Jahrhundert. Im Chor sind die Markgrafen Karl August Johann Reinhard und Christoph beigesetzt (Grabsteine), die Söhne des Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm. Epitaph der Freifrau Dorothea von Pelcke, 1768. Weitere Grabsteine befinden im Pfinzgaumuseum und an der Westwand im Inneren der Kirche, vgl. auch weitere bedeutende Grabstätten in der Kirche. Orgelprospekt von Johann Philipp und Johann Heinrich Stumm, 1755

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Apotheke
Pfinztalstr. 32

"Löwenapotheke", früher möglicherweise Hofapotheke, Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Massivbau in Ecklage, Zierformen der Neorenaissance, in einem gesprengten Giebel ein plastischer Löwe mit Wappenkartusche und Äskulapstab, um 1900, schon vor 1706 ist an dieser Stelle eine Apotheke nachweisbar

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Rathaus Durlach
Pfinztalstr. 33

Rathaus, 1551 erstmals erwähnt, nach Stadtbrand 1714-17 durch Hofbaumeister Johann Heinrich Schwartz neu errichtet, grundlegende Umgestaltung 1845 durch Prof. Jakob Hochstätter. Glocke im Turm von 1718 (Inschrift). Die Balkonfigur ist eine Kopie von 1929 der Brunnenfigur des Marktplatzes, Original heute im Pfinzgaumuseum. "Hungertafel" im Foyer, ursprünglich am 1841 abgebrochenen Bienleinstor. Großer Gewölbekeller. Treppenhaus 1950/51 erneuert.

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Pfinztalstr. 44

Wohnhaus, zweigeschossiges verputztes Fachwerkhaus, im Blockinnenraum Außentreppe und Galerie, 1. Hälfte 18. Jahrhundert.

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Pfinztalstr. 35 und 37

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, heute dreigeschossig in Ecklage, Dach abgewalmt, Nr. 35 bezeichnet "GCO 1710 AMO" (= Georg Orth, am Hinterhaus im Rathausgässchen die erneuerte Inschrift "CS 1765" (= Carl Steinmetz, Dreher), Türsturz nach Umbau auf zwei Metallträgern, Fassade mit überputztem Sichtfachwerk. Zugehöriger eingeschossiger Anbau zur Hofseite, Nr. 37 schon vor 1698 von dem Metzger Christoph Schweitz errichtet

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Wildisches Haus
Pfinztalstr. 38

"Wildisches Haus", Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig in Ecklage, schmiedeeisernes Gitter im Oberlicht der Tür zur Rappenstraße, benannt nach Bürgermeister Wild (1680), 1706 erbaut von den drei Söhnen des 1705 verstorbenen Stallmeisters und Leibchirurgen Friedrich Cornelius Föckler, erneuert 1739, 1758 als Massivbau beschrieben

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Pfinztalstr. 39

Wohnhaus, Modellhaus, seit etwa 1840 Wirtshaus "Zum Kranz", zweigeschossig in Ecklage, Obergeschoss Fachwerk mit Zierelementen, überputzt, vor 1719 erbaut von den Wagnern Christoph und Hans Simon Fröhlich

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Pfinztalstr. 40, 42

Modellhäuser, Doppelanwesen mit Torfahrt, heute Wohn- und Geschäftshäuser, zweigeschossig und traufständig, Anfang 18. Jahrhundert, Nr. 40 wurde 1706 neu erbaut durch den Dreher H. G. Satzger, 1912 Ladeneinbau (Nr. 40) durch den Architekten Hermann Bull für den Bäckermeister Karl Kayser

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Pfinztalstr. 43

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig, Zierfachwerk im 1. Obergeschoss (freigelegt), 1706 durch den Metzger Niclaus Leutz, aufgestockt 1933

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Pfinztalstr. 45

Wohn- und Geschäftshaus, heute Gastwirtschaft, dreigeschossiger und traufständiger Massivbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

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Pfinztalstr. 52

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, früher Gasthof und Café, dreigeschossig und traufständig, verputzte Fachwerkfassade, vor 1706 neu erbaut von Pastetenbäcker Johann Leonhardt Laiblin, 1756 bis mindestens 1888 Schildwirtschaft "Zum Engel", nach 1782 aufgestockt, 1915 Café-Restaurant Fürstenberg

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Pfinztalstr. 54

Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerkgebäude in Ecklage, Rundbogentor zur Zunftstraße, Sichtfachwerk (1982 freigelegt) mit Zierelementen, ursprünglich getrennte Häuser, seit 1752 in gemeinsamem Besitz, nach 1802 auch baulich unter einer Haunummer zusammengefasst, das östliche 1706 neu errichtet für den Stadtbaumeister Pfullinger, das schmuckvollere Eckhaus ist bereits 1680 im Besitz des Pfarrers Johann Martin Halbusch und dient im 1698 als "Behausung", seit 1716 im wechselnden Besitz von Kaufleuten (Schumm, Stuber, Nußberger, Weber)

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Schildwirtschaft Zur Krone
Pfinztalstr. 56 und 56a

Schildwirtschaft "Zur Krone", heute Bank und Wohnhaus, 1698-1700 teilweise wieder aufgebaut von dem neuen Besitzer Bürgermeister und Kronenwirt Johann Michael Lamprecht als dreistöckiges Haus, der Kammerrat Lamprecht verkaufte den Gasthof 1744, seit 1842 Sitz der "Neuen Durlacher Lesegesellschaft" mit Leseraum. Das Gasthaus ist später in die Pfinztalstr. 58, dann in dien Pfinztalstr. 60 verlegt worden. Im 1. Obergeschoss Nr. 56: figürliche gestaltete Stuckdecken mit dem Opfer des Isaak und einer Schäferszene, Anfang 18. Jahrhundert. Keller Nr. 56a: Mittelalterliches Kellergewölbe, dort eine rundbogige Tür zum Nachbarkeller (Pfinztalstr. 56)

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Gasthaus Zur Krone
Pfinztalstr. 58 und 60

Gasthaus "Zur Krone" mit Anbau, heute Wohn- und Geschäftshäuser, Nr. 58 nach 1835 errichtet, Nr. 60 wurde 1895 als historistischer Saalbau mit Gästezimmern an das Gasthaus angefügt, Architekt Adolf Wüst für Friedrich Steinbrunn (Sachgesamtheit)

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Pfinztalstr. 64

Wohn und Geschäftshaus, viergeschossiger und traufständiger Massivbau mit reich geschmückter Fassade der Neorenaissance, von dem Architekten Camill Frei für den Brauereibesitzer Carl Meyer, bezeichnet 1901

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Pfinztalstr. 69

Wohn und Geschäftshaus, viergeschossiger Massivbau in Ecklage, zweigeschossiger Eckerker mit Loggia, Zierformen der Neogotik und der Neorenaissance, von dem Architekten Adolf Wüst für Gustav May, bezeichnet 1901

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Pfinztalstr. 76 und 76a

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, Haustein- und Putzfassade in schweren Jugendstilformen, 1904 von dem Architekten Friedrich Bader für den Gipsermeister Wilhelm Herrmann

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Pfinztalstr. 77

Wohn und Geschäftshaus, dreigeschossiger und traufständiger Massivbau, großer zwerchhausartiger Erker, von dem Architekten Friedrich Sackberger für den Gipsermeister Jakob Widmann, 1906

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Vereinigte Schulen
Pfinztalstr. 78

Schulgebäude mit Turnhalle und Laufbrunnen, 1872-1878 von Stadtbaurat Heinrich Lang. (Sachgesamtheit). 1876 nach Abbruch von Amtskellerei und Speicher, Schulneubau als "Vereinigte Schulen", Pro- und Realgymnasium, Volks- und Gewerbeschule, seit 1913 "Friedrich-Schule" genannt, in der Weimarer Republik "Schillerschule". Nach dem 2. Weltkrieg Einführung eines Mittelschulzweigs, seit 1964 reine Realschule. Am Gebäude bezeichnet "Vereinigte Schulen 1878".

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Gefallenen-Denkmal für die Toten des Krieges von 1870/71 Durlach
Pfinztalstr. 78

vor dem Schulgebäude; Gefallenen-Denkmal für die Toten des Krieges von 1870/71, Statue des Mars auf hohem Postament mit Inschriftentafel, zusammen mit der Schule 1878 eingeweiht

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Kaiserliches Postamt
Pfinztalstr. 79

Kaiserliches Postamt, heute Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger unverputzter Massivbau mit Walmdach, am Giebelaufbau ein Reichsadler mit Kaiserkrone und fliegenden Bändern, als Brustschild der mit dem Hohenzollernschild belegte preußische Adler, über diesem eine Krone, 1890/91

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Pfinztalstr. 81

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach in Ecklage, Eckerker mit bauplastischen Verzierungen, gut erhaltene Ausstattung des Treppenhauses, von dem Architekten Karl Kohler für Dr. Heinrich Meyer, 1913-14

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Pfinztalstr. 82

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossig und traufständig, spätklassizistische Schmuckelemente, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

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Pfinztalstr. 86

Wohn und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, 18. Jahrhundert, Zwerchhaus und Ladeneinbau unter Schließung der Torfahrt 1899, Farbgestaltung der Fassade nach Befund

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Gasthaus Grüner Hof
Pfinztalstr. 92

Gasthaus "Grüner Hof", zweigeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, spätklassizistischer Fassadenschmuck, Wandmalereien im Inneren, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

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Pfistergrund 25

Haus Schneider, zwei- bis dreigeschossiges Wohnhaus in Hanglage, Holzgerüstbau, 1987-1991 nach Entwürfen von Prof. Heinz Mohl aus Karlsruhe, errichtet von Berthold Rosewich

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Eisenbahnbrücke über die Pfinz
Pforzheimer Straße

Eisenbahnbrücke über die Pfinz, Stahlbetonhängekonstruktion mit bearbeiteten Oberflächen, um 1920

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Posseltstr. 4

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwaldach, traufseitiger Standerker, Zierfachwerkelemente, um 1905

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Posseltstr. 8

Wohnhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Massivbau, steinsichtig mit schiefergedecktem Dach, Zwerchhaus, giebelseitiger Standerker mit Balkon, von dem Architekten Hugo Slevogt für den Laboratoriumsvorstand Dr. Arthur Loos, 1905

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Villa Reseda
Posseltstr. 9

"Villa Reseda", Wohnhaus, ein- und zweigeschossiger Massivbau mit Treppenhausturm, Walmdächer, Bauplastik mit strengen Jugendstilformen, Rustikamauerwerk, Umfriedungsmauern mit Eisengitter, um 1905

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Posseltstr. 15

Wohnhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Massivbau mit Zwerchhaus, Giebelfeld mit Schiefer- und Fachwerkelementen, zugehörige Stützmauer mit Eisengitter und Gartentor, von dem Architekten Adolf Wüst für Gustav Petry, 1909

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Staatliches Weingut
Posseltstr. 19

Staatliches Weingut (Sachgesamtheit): Hauptgebäude und Vortreibhaus, zunächst einstöckig, 1911/12 durch die großherzogliche Bezirksbauinspektion, dabei Neuterrassierung und Mauerumbauten der Weinberge, 1929/30 bauliche Vergrößerung der Gebäude, u. a. Aufstockung und Flügelanbauten am Hauptgebäude, Vergrößerung des Veredlungssaals, im Unterstock zweiter Vortreibraum, größerer Rebholzkeller, neue Verwaltungsräume im Obergeschoss. 1832 legte Markgraf Wilhelm hier ein Rebgut an, es ging 1875 an einen Durlacher Wirt, 1887 an die Stadt Durlach, 1903 an den badischen Staat. Errichtung einer Rebveredelungsanstalt, die bis 1921 der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Augustenberg unterstellt war und dann an das Freiburger Weinbauinstitut ging. Seit 1946 ist die Durlacher Einrichtung eine selbständige Anstalt für das Weinbaugebiet des Regierungspräsidiums Nordbaden. Kelleranlagen inzwischen umfassend modernisiert.

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Rappenstr. 1

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, 1716 durch den Bäcker Johann Jakob Korn neu errichtet, Dachgauben 1925

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Rappenstr. 2

Wohnhaus, im 20. Jh. Gasthaus „Zum Rappen“, zweigeschossig und traufständig, massiver Treppenlauf in der Erdgeschosshalle mit gusseisernen Geländerstäben, Zwerchhaus mit zwei schmalen Zwerchhäusern, steiles Dach mit einfach liegendem Stuhl, drei Schornsteine mit seltener Stützkonstruktion, im Erdgeschoss Rundbogenfenster (Mitte 19. Jh.), am Scheitel des Kellerbogens Wappenkartusche mit zwei gekreuzten Hämmern und Inschrift „16 HM 18“, wohl in der 1. Hälfte des 18. Jh. neu aufgebaut, seit 1758 mit Gerbhaus genannt, genutzt von einem Weiß- und einem Rotgerber

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Rappenstr. 3

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, Erdgeschoss massiv, darüber Fachwerk, Rundbogentor, Fenster im Obergeschoss mit Ohrengewände, bezeichnet am Fenster „1704“ mit Wappen (doppeltes Metzgerbeil mit Initialen JGN = (Johann/Hans) Georg Niclaus, Metzger), der Keller stammt noch vom Vorgängerbau

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Rappenstr. 8

Handwerkerwohnhaus, heute Wohnhaus, zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau in markanter Spornlage, Sockelgeschoss massiv, Kniestock, Werkstatt im Erdgeschoss, 1706 als neue Behausung des Sattlers H. G. Muncke genannt, im 19. Jahrhundert überformt und als Wagnerei genutzt.

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Rappenstr. 9

Wohnhaus, Modellhaus, eingeschossig und traufständig, Torfahrt, zugehöriges Werkstattgebäude eines Schuhmachers, gut erhaltene historische Ausstattung, 1716 im Besitz des Schumachers Johann Schuh, 1758 bis 1808 Nagelschmiede

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Rappenstr. 15

Wohnhaus, einst Wirtshaus "Zum Löwen" (1706 bis etwa 1735), dann Hufschmiede der Familie Goldschmid, wohl durch den Wirt H. M. Hecht erbaut, zweigeschossig und giebelständig mit Satteldach, wohl älterer baulicher Kern

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Rappenstr. 23 und 25

Wohnhaus (Nr. 25), zweigeschossiges Modellhaus in Ecklage, rundbogige Torfahrt, im Innenhof Laubengänge, bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurden hier zwei Häuser unterschieden, 1716 bebaute der Weißbäcker Matthias Deeg den südlichen Teil, um 1800 bis etwa 1840 befindet sich hier eine Straßenwirtschaft, zugehöriges kleineres Wohnhaus (Nr. 23), Anfang 18. Jahrhundert (Sachgesamtheit)

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Rebenstr. 1

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, Torfahrt mit geradem Sturz, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

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Rebenstr. 3

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, 18./19. Jahrhundert, 1900 Aufstockung, Werkstattgebäude an der Parallelstraße.

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Rebenstr. 10

Torfahrthaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig mit Fachwerkzwerchhäusern, Rundbogentor, Türstock mit Oberlicht, massiver Balkon (wohl aus der Renaissance), geohrte Fenstergewände, Hinterhäuser, eines davon mit Laubengang, 17. und 18. Jahrhundert. Einige Bauteile stammen aus der Zeit vor dem Stadtbrand. (Vgl. Bachmann, Wiederaufbau, S. 27)

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Rebenstr. 10a

Wohnhaus, dreigeschossiges verputztes Fachwerkhaus, Zwerchhaus, dort Loggia mit Holzsäulen, es handelt sich ursprünglich wohl um ein Sichtfachwerk, 17. Jahrhundert

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Turmberg Ruine
Reichardtstr. 22 - 24

Turmberg-Ruine, heute Aussichtsturm, Burganlage des 12. Jh., 1279 zerstört, Bergfried mit Buckelquadern des späten 13. Jh., Treppenturm mit Wendeltreppe des 16. Jh., im Turm zwei tonnengewölbte Räume, Zisterne, Turm diente im 15./16. Jh. als Wachturm, damals Bau des rechteckigen Pfeilers zur Aufstellung einer Alarmkanone, 1644 und 1689 ausgebrannt, damals jeweils wieder hergestellt, im späten 19. Jh. Ausbesserung, Rekonstruktion und Hinzufügung von Bauteilen (Stützmauern mit kleinem Turm)

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Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs (Turmberg Ruine)
Reichardtstr. 22 - 24

Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs, Reliefplatte an der Nordseite des Bergfrieds, Darstellung eines Soldaten mit Stahlhelm, der einen verwundeten Kameraden trägt, bezeichnet "1914 / 1918 / Dem Andenken an die Gefallenen der Sanitätskomp. 1. XIV. AK San. Komp. 34 San. Komp. 24"

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Trinkbrunnen (Turmberg Ruine)
Reichardtstr. 22 - 24

Trinkbrunnen, Brunnenstock aus Sandstein mit Pumpenschwengel, rechteckiges Becken, 19. Jahrhundert

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Reichenbachstr. 22 und 24

Doppelmietwohnhaus, dreigeschossiger und traufständiger Massivbau mit Mansardwalmdach, Erdgeschoss rustiziert mit Rundbogentoren, Obergeschoss verputzt mit Pilastergliederung, gut erhaltene Innenausstattung, Nr. 22 für den Kaufmann Gustav Gorenflo, Nr. 24 für den Elektriker Wilhelm Kiefer, von Architekt Adolf Meier, 1928

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Rittnertstr. 8

Wohnhaus, eingeschossiger und traufständiger Massivbau, einseitiger Krüppelwalm, traufseitiges Zwerchhaus mit Zierfachwerk im Giebel, von dem Architekten Gustav Bader für Amalie Gettert, 1900

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Rittnertstr. 9

Wohnhaus, zweigeschossiger und taufständiger polychromer Klinkerbau mit Krüppelwalmdach, traufseitiger Zwerchgiebel mit Zierfachwerk, , von dem Architekten Richard Hengst für den Prokuristen Carl Schick, 1899, 1904 zugehörige Gartenmauer mit Eisengitterzaun und -tor

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Rittnertstr. 12

Wohnhaus, zweigeschossiger, traufständiger und polychromer Klinkerbau, Zierglieder aus Sandstein, traufseitiges Zwerchhaus mit Balkon, historische Fensterausstattung, zugehörige Stützmauer und Eisenzaun, von dem Architekten Christian Bull für die Witwe Karl Genter, 1898, § 2.

Bier- und Eiskeller, 19. Jh., Prüffall.

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Rittnertstr. 13

Wohnhaus, eingeschossig und giebelständig mit Krüppelwalmdach, Klinkerbau mit Zierfachwerkelementen, zugehörige Stützmauer mit Gartentor, Bruno Urban als Bauherr und Architekt, 1899

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Kelleranlagen
Rittnertstr. 14 (Flst. 52450/1)

Kelleranlagen, hohe Stützmauern aus Bruchstein:

  • Bier- und Eiskeller des Brauereigasthofs "Zur Guten Quelle", Zugang vom Strählerweg, hier auch Fensteröffnung, drei große Tonnengewölbe, wohl 2. Hälfte des 19. Jh.
  • Luftschutzkelleranlage, Zugang Ecke Strählerweg / Rittnertstraße, tief liegendes Gangsystem mit Gasschleuse und mehreren betonierten Tonnengewölben, über Gänge mit dem Bierkeller verbunden, um 1938.

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Rittnertstr. 38

Wohnhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Massivbau, zweigeschossiger polygonaler Standerker mit Balkon, abgewalmtes Zwerchhaus mit Hauseingang, von dem Architekten Wilhelm Sackberger für Wilhelm Eiermann, 1914

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Rittnertstr. 42

Wohnhaus, eingeschossig und giebelständig mit Mansarddach, Eingangsloggia, halbrunder Altan mit Säulen, zugehörige Gartenmauer, von dem Architekten Karl Magenau für den Oberbuchhalter C. Miltner, 1914

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Rittnertstr. 44

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, eingeschossiger Standerker mit Balkon, Sohlbankgesims, zugehörige Gartenmauer, von dem Architekten Hermann Wüst für August Burkardt, 1923

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Rittnertstr. 46

Wohnhaus, von dem Architekten Robert Willet für den Direktor Friedrich Kies, 1915

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Rittnertstr. 57

Wohnhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Putzbau, Satteldach mit Fußwalm, helle expressive Zierformen und breite Ecklisenen auf Rauhputz, traufseitige Zwerchgiebel, Gartenhaus aus Fachwerk, Gartenmauer mit Gittereinsätzen, von dem Architekten Max Dürr für den Sparkassenkontrolleur Christian Oeder, 1926

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Rittnertstr. 61

Wohnhaus, eingeschossig und giebelständig auf hohem Kellergeschoss, Spitzbogendach mit Fledermausgauben, zugehörige Gartenmauer, von dem Architekten Hermann Reinhardt Alker für den Chemiker Paul Lederle, 1923

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Rittnertstr. 70

Landhaus mit Garten, eingeschossiger und giebelständiger Massivbau auf hohem Untergeschoss, Mansarddach mit Schopfwalm und giebelseitig verglaster Balkonloggia, östlicher Zwerchgiebel, gut erhaltene Innenausstattung (Türen, Böden, Treppe) , zugehöriger, landwirtschaftlich genutzter Garten mit Ökonomie- und Stallbau, später errichteter Garagenbau beim Wohnhaus, von dem Architekten Hermann Bull für den Landwirt Heinrich Leußler, 1919.

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Rittnertstr. 81

Mehrfamilienwohnhaus, zwei- bis dreigeschossige, kubisch gestaltete Baukörper mit Flachdächern in Hanglage, verputzt und teilweise holzverschalt, zugehörige Trockenmauern des historischen Weinbergs, 1964-65 von Reinhard Gieselmann als Architekt und Bauherr

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Rittnertstr. 103

Wohnhaus, Einfamilienhaus in Hanglage, rotes Ziegelmauerwerk, zugehörige Außenanlagen, von Gernot Kramer und G. Pfaue, 1965-66

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Lamprechtshof
Rittnertstr. 202

"Lamprechtshof", Hofanlage, Vierseithof, angelegt vom Durlacher Bürgermeister und Kammerrat Johann Friedrich Erhard Lamprecht (1709-1777), er trug zur Urbarmachung sumpfigen Bodens und zur Rodung von Waldgebieten bei, dafür erhielt er vom Markgrafen den Ehrentitel "Fürstlicher Kammerrat". Auf drei Seiten geschlossene Hofanlage mit Wohn- und Ökonomiegebäuen, Fachwerkbauten auf massivem Untergeschoss, Toreinfahrt auf der östlichen Schmalseite mit steinernen, durch kleine Obelisken geschmückte Torpfosten. Laufbrunnen mit massivem Trog, bezeichnet 1892. (Sachgesamtheit)

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Rollerstr. 6

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, Inschrift am Schlussstein des Torbogens "JK 1718" (= Johann Jakob Kiefer, Schuhmacher)

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Rollerstr. 8

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, moderner Ladeneinbau, errichtet zwischen 1706 durch den Waffenschmied Matthias Bull, lange im Besitz der Waffenschmiede der Familie Bull

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Verwaltungsgebäude Badische Maschinenfabrik
Seboldstr. 1

Verwaltungsgebäude Badische Maschinenfabrik, heute Gründerzentrum, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, Gliederung durch aufgeputzte Kolossalpilaster, drittes Geschoss durch Konsolgesims abgesetzt, Satteldach mit Dreiecksgiebel, Torfahrt, von dem Architekten Hermann Walder, 1922

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Seboldstr. 6

Wohnhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, Mansarddach, zwei Lukarnen mit Dreiecksgiebeln, spätklassizistische Fassadengliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Umbau Dachstock 1912 durch Adolf Wüst

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Seboldstr. 18, 20

Doppelwohnhaus, später Gastwirtschaft und Hotel, heute Hotel "Stadt Madrid", dreigeschossiger Massivbau, Putzgliederung im Stile der Neorenaissance, von dem Architekten Adolf Wüst für Karl Leußler, 1897

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Seboldstr. 22-24

Wohnhäuser, unverputzter Sandstein, von dem Architekten Bader für Karl Leußler, 1902

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Spitalstr. 6

Hofanlage, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, seitlich angebautes eingeschossiges Nebengebäude mit Pultdach, noch 1716 unbebaut, Mitte des 18. Jahrhunderts ist das Haus im Eigentum des Webers A. Krebs

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Spitalstr. 11

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig mit hohen Fensteröffnungen, stichbogige Fensterstürze im Erdgeschoss, rautenförmige Zierfelder auf den Fensterbrüstungen, um 1860/70

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Spitalstr. 12

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, zweiachsig mit Kniestock, 1. Hälfte 18. Jahrhundert

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Spitalstr. 13

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, dreiachsig, Haustüre mit Oberlicht, Inschrift "17 MCK 09" (= Catharina Keller), Einbau eines Ladengeschäfts 1890

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Spitalstr. 15

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, 1716 noch unbebaut, später im Besitz des Stadtschützen Wilhelm Beck

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Spitalstr. 17

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, ab Obergeschoss Fachwerk, Keller der Vorgängergebäude erhalten, 1706 Behausung des Rentkammersekretärs J. Christoph Kessel, damals mit "Höflein und Garten", 1756 Eigentum des Kriegskommissars Kessel

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Spitalstr. 20

Wohnhaus, Modellhaus, heute Geschäftshaus, zweigeschossig und traufständig, zwölfachsiges Vorderhaus, davon der westlich des Rundbogentors liegende Teil und das Obergeschoss erneuert. Inschrift am Portal: "Herrn Johann Georg Dörr Sofia Katharina Dörr haben erbauet dieserwegen an Gottes Segen ist alles gelegen 1788". Profiliertes Portal mit Voluten, im Bogenfeld bezeichnet 1662

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Spitalstr. 25, 27

Wohnhaus, giebelständig und zweigeschossig, Krüppelwalmdach, verputzter Fachwerkbau mit Kellerabgang, 1735/1721. Pfosten am Hofeingang (Nr. 27) bezeichnet 1721

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Steinlesweg 1

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, Standerker mit Balkon, von dem Architekten Gustav Dünkel für Otto Steponath, 1923

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Steinlesweg 2

Wohnhaus, eingeschossiger Massivbau in neobarocken Formen auf hohem Kellergeschoss, Mansardwalmdach, drei Zwerchhäuser, zugehörige Gartenmauer mit Tor und Eingangstreppe, von dem Architekten Hermann Reinhard Alker für Peter Rech, 1923

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Steinlesweg 3

Wohnhaus Alker, eingeschossig und traufständig auf hohem rustizierten Kellergeschoss, Spitzbogendach mit zwei großen Dachhäuschen, Standerker mit Balkon, 1925 von dem Architekten Hermann Reinhard Alker aus Karlsruhe für eigenen Bedarf (Umbau und Erweiterung im Inneren 1978 durch Dietrich Oertel aus Karlsruhe)

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Steinlesweg 9

Wohnhaus, zweigeschossiger und verputzer Mauerwerksbau mit langgestrecktem Pultdach, Split-Level, gestaffelter Grundriss, 1963-1966 nach Plänen des Karlsruher Architekten Prof. Reinhard Gieselmann für den namhaften Kernphysiker Prof. Dr. Dr. Wolf Häfele

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Strählerweg 19

Wohnhaus, ein- und zweigeschossiger Massivbau mit zwei Gebäudeflügeln, Flachdächer, Kalksandsteinmauerwerk, teilweise holzverschalt, Terrassenanlage mit Schwimmbecken und Umkleidekabine, Gartenmauer und -tor, 1962-65 von Prof. Rudolf Büchner und Klaus Zimmermann

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Strählerweg 55

Einfamilienwohnhaus, zweigeschossig in Hanglage mit weit überstehendem Obergeschoss, Fensterbänder, Dachterrasse auf dem Flachdach, zugehörige Gartenmauer und Treppenanlage, 1960 von Reinhard Gieselmann

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Strählerweg 57

Wohnhaus, zweigeschossig in Hanglage mit überstehendem Obergeschoss, Terrasse auf dem Flachdach, von Edwin Burkart und Erwin Bertsche aus Karlsruhe für August Kurzenhäuser, 1961-63

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Straße des Roten Kreuzes 41

Bungalow mit Garage, Sichtmauerwerk aus gelben Backsteinen, Flachdachkonstruktion auf innen liegenden Stahlstützen, Traufkanten mit Holzblenden über umlaufendem Lichtband, Split-Level, Garten und Vorgarten, von dem Karlsruher Architekten Hermann Helmut Wiechmann aus Karlsruhe für Dipl.-Ing. Horst Hommel, 1968 

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Denkmalgruppe Friderichstein, Werderstein, Scheffelstein und Naeherstein
Tiefentalstraße

im "Tiefentalgraben" im Bergwald, südlicher Straßenrand:„Friderichstein“, niedriger, grob behauener Steinblock mit der Inschrift „Friderich Stein“, erinnert an den Durlacher Gastwirt Carl Friderich (gest. 1894), betrieb den Gasthof „Karlsburg“, politisch in den Jahren 1848/49 engagiert, 1850-94 Abgeordneter in der zweiten badischen Kammer, 1872-76 Abgeordneter im Deutschen Reichstag, 1876 Bürgermeister von Durlach, Denkmal aufgestellt um 1900. „Scheffelstein“, niedriger, grob behauener Steinblock mit der Inschrift „Scheffel Stein“, erinnert an den in Karlsruhe geborenen und verstorbenen Dichter Joseph Victor von Scheffel (1826-1886), Denkmal aufgestellt um 1900. „Werderstein“ niedriger, grob behauener Steinblock mit der Inschrift „Werder Stein“, erinnert an Karl August Graf von Werder (1808-1887), befehligte die badischen Truppen im Krieg 1870/71, danach war er kommandierender General in Karlsruhe, wurde nach der Schlacht bei Belfort 1870 Ehrenbürger der Stadt, Denkmal aufgestellt um 1900 . "Naeherstein": Gedenkstein, Naturstein mit Inschrift: "erb. 1876 von G Regierung St. Durlach Fhr v. Schilling G Hohenwettersbach d. Jng. Naeher".

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Turmbergstr. 7

Wohnhaus, zweigeschossig und giebelständig, Mansarddach mit Krüppelwalm, zweigeschossiger Standerker mit Balkon, von dem Architekten Adolf Wüst für Karl Metzger, bezeichnet "K. M. 1927"

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Turmbergstr. 10

Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau in Ecklage, zugehörige Eisengitter, 1955 Wohnungsaufteilung und Giebelveränderung, 1904 nach Plänen der Architekten Kreutz und Schorkopf für den Architekten K. Kreutz

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Turmbergstr. 17

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, Standerkertürmchen, Stützmauer als Grundstücksbegrenzung, dort eingefügte Spolie mit Posthorn, von dem Architekten August Siegrist für Max Bleidorn, bezeichnet "MB 1891", Anbau 1897

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Turmbergstr. 19

Villa, zweigeschossig mit Walmdach, weit hochgezogene Rustizierung, Standerkerturm, Außentreppe mit Löwenskulpturen, Einfriedungsmauer mit Dekor, sehr vollständig erhaltene Innenausstattung, zugehöriger Garten, 1904 von Wilhelm Sackberger als Architekt und Bauher.

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Turmbergstr. 21

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, Dachhäuschen, Standerker mit Balkon, Umfriedungsmauer, 1912 von Wilhelm Sackberger für den Direktor Thorwald Bruun

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Turmbergstr. 23

Wohnhaus, eingeschossiger und giebelständiger Holzbau auf massivem Kellergeschoss, Krüppelwalmdach, Balkonloggien, verschindelte Außenwände, 1904 von den Architekten Curjel & Moser für den Oberingenieur Karl Delisle

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Turmbergstr. 26, 28

Doppelwohnhaus, zwei Eckerker mit spitzer Haube im Stil der Neurenaissance, Zierfachwerkelemente, in Nr. 26 sehr vollständige Innenausstattung mit Stuckdecken und Supraporten (hier 1911 gartenseitige Aufstockung und Standerker), zugehörige Stützmauern mit Eisengitterzaun, 1898/99 durch den Architekten Adolf Wüst für die Bauherrn Carl Steinmetz und Ferdinand Heep

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Turmbergstr. 27

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, traufseitige Lukarne, eingeschossiger Standerker mit Balkon, reiche Gliederung mit Zierformen der Neorenaissance, zugehörige Gartenmauer, von dem Architekten Adolf Wüst für Frau L. Schmelzle, 1892, Dachaufbau 1911 durch den Architekten Hermann Bull für Franz Veit

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Turmbergstr. 29

Wohnhaus, zweigeschossiger polychromer Klinkerbau, Walmdach, zweigeschossiger Standerker aus Holz, Laube aus Eisen mit Glockendach im Garten, Eisenzaun mit verziertem Torbogen, von dem Architekten Adolf Wüst für Karl Steinmetz, um 1900

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Gartenpavillon
Weiherstr. 1a

siehe auch Stadtmauer; "Gartenhaus Lamprecht", eingeschossiger Gartenpavillon, erhöhter Mittelbau, wohl Mitte des 18. Jahrhunderts durch die Familie Lamprecht errichtet, im 19. Jahrhundert durch die Brauerei Eglau angebaute Seitenflügel, barocke Tür- und Fenstergewände, Kamin im Inneren, Terrasse mit Freitreppe, Garten, Teile der Stadtmauer (Sachgesamtheit), rückwärtiger Anbau 1955.

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Weiherstr. 1c

Wohnhaus, heute Kindergarten, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, großer Risalitbau mit Vorhalle, Einfriedungsmauer zugehörig, 1927/30 von dem Architekten Gustav Dünkel für Eugen Scherer

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Rathaus Aue
Westmarkstr. 69

Rathaus Aue, zweigeschossig und traufständig, Satteldach mit Glockentürmchen, 1811. Bis zur Eingemeindung nach Durlach 1921 Amtssitz, der letzte Auer Bürgermeister fungierte hier noch bis in die 1930er Jahre als Standesbeamter.

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Hochreservoir
Wolfweg

Wasserhochbehälter, eingeschossiger und unverputzter Portalbau in Hanglage, reiche Zierformen der Neorenaissance, Giebel mit Durlacher Wappen, bezeichnet "Hochreservoir / Erbaut 1896", erstellt durch die Firma Dyckerhoff & Widmann (s. a. Pfinztalstr. 1, Wasserwerk)

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Zehntstr. 1

Lagerscheuer und Wohnhaus (Sachgesamtheit):

Wohnhaus (Nr. 1), Modellhaus, zweigeschossig und traufständig mit Torfahrt, Portal mit geschweiftem Sturz, bezeichnet „JGH 1772“ (Neubau durch den Metzger Johann Georg Herrer nach Brand von 1743). Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiges und giebelständiges Gebäude mit Torfahrt und Kellerabgang, Ladeausleger, kreuzförmige Belüftungsöffnungen, bezeichnet 1847, Keller des Vorgängerbaus. Zierfassade und nur vordere Meter des Gebäudes erhalten (starke Umbauten 1986/87). Torbogen, Schlussstein mit badischem Wappen und der Jahreszahl 1771, bezeichnet die einstige Durchfahrt zur abgegangenen Zehntscheuer

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Zehntstr. 2

Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger und traufständiger Massivbau mit Konsolgesims, Torfahrt, zugehöriges Hinterhaus mit Hof und Werkstattbau, bemerkenswerte Dachkonstruktion mit Kniestock und großem Trocknungsdach nach hinten mit Hechtgauben geöffnet, großer Gewölbekeller, 1850, moderner Fenstereinbau für Ladenlokal (1964).

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Zehntstr. 5

Brauerei Wilhelm Heuß, Geschäfts- und Lagerhaus, zweigeschossiger und giebelständiger Backsteinbau, zugehöriger traufständiger Flügel, 1888 von dem Architekten Friedrich Wahl

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Zehntstr. 6

Wohnhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig in Ecklage, stichbogige Fensterstürze im Untergeschoss, Hauseingang vermauert, Mitte 19. Jahrhundert

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Zehntstr. 7

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Ladeneinbau 1905 (heute rückgebaut)

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Zunftstr. 2

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, im Obergeschoss Zierputz mit Lisenen und Brüstungsfeldern, Mitte 18. Jahrhundert errichtet durch den Buchbinder, Ratsherrn und Bürgermeister G. Ph. Singeisen und den Zuckerbäcker C. J. Daler

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Zunftstr. 3

Wohn- und Geschäftshaus Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossiges Eckgebäude, ab Obergeschoss Fachwerk, geohrte Fenstergewände, Sockelbereiche der Vorgängergebäude, im Torbogen Keilstein mit Schlussstein als Emblem, Portal mit Inschrift: "Dieser Bau ist erbauet worden durch Herrn Hans Jacob Becker Shuldhausen zu Berghausen und seine Ehefrau Anna Eeva 1730", Stuckdecken im 1. Obergeschoss, Unterkellerung zur Spitalstraße, Rückseite zum Hof Fachwerk, hier Portal mit Stabwerk, bezeichnet 1581, Schlotstumpf auf dem Hof

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Zunftstr. 4

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, Torfahrt, Fassadengliederung der Neorenaissance, zugehöriges Hinterhaus, Anwesen 1716 im Besitz des Pfarrers Christian Halbusch, 1754 des Metzgers Frühholz, als Gasthof "Sonne" erstmals 1802 genannt, 1895 Wiederaufbau für Wilhelm Krauss

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Zunftstr. 8

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, sechsachsig, Torfahrthaus, Ladeneinbau, 1706 im Eigentum des Bierbrauers W. B. May, später sind hier Schneider, Glaser und Hutmacher ansässig

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Zunftstr. 9

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, Ladeneinbau in der Tordurchfahrt, bezeichnet "MD 1707" (= Michael Duncke, Hofgärtner), seit den späten 1770er Jahren wohnte hier der Kunstmaler J. Ludwig Kießling

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Zunftstr. 10

Wohn- und Geschäftshaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, sechsachsig, 1706 Neubau durch den Schneider Sigmund Rühl (Riele), Torfahrt später wohl mit neuem Laden und Hauseingang verschlossen, Neubau Hofseite 1965, Ladeneinbau 1899.

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Zunftstr. 11

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, fünfachsig, Fachwerk im Obergeschoss freiliegend, Erdgeschoss massiv, bezeichnet "HDG" (=Hans Daniel Gaum, Färber), 1716 in seinem Eigentum, zugehöriges Ökonomiegebäude, 1764 wird eine "Farb-Mang" im Hof genannt (Sachgesamtheit)

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Palais des Freiherrn von Uexküll
Zunftstr. 12

Palais des Freiherrn von Uexküll, Wohnhaus, dreigeschossig und traufständig, Dachstuhl mit Lüftungsgauben, rückwärtig offener Laubengang als Verbindung zum Gesindehaus, Hof mit Hintersassenhaus, Ökonomiegebäude, Anwesen vor dem Brand im Besitz des Freiherrn von Wittersheim, 1706 "ein Hausplatz worauf hinten eine Behaußung" gebauet" und im Besitz des Forstverwalters N. Chr. Langenhaag, dann Wiederaufbau durch Johann Nikolaus von Nidda aus Grötzingen, 1716 wird Haus, Scheuer, Garten und Hofreuth genannt, Nidda vererbte das Anwesen 1722 an seinen Neffen, den Regimentsfeldscher Friedrich Christoph Föckler, von dessen Erben kaufte 1747 Freiherr von Uexküll, Präsident des Geheimen Hofrats und Prinzenerzieher, das Anwesen. Teile der Gebäude stammen möglicherweise aus der Zeit vor 1689, wie die Fachwerkteile an der Rückseite. Rundbogenportal und Rechteckeingang mit vasenartiger Konsole, welche als Aufstiegshilfe in den Sattel diente. Spätgotische Wendeltreppe aus einem Stamm im Inneren, geschosshohe Wandverkleidungen, spätbarocker Kamin. Alois Adolph Michael Feininger, Großvater des Malers Lionel, betrieb auf dem Anwesen einen Porzellan-Laden, bis er nach der badischen Revolution in die USA auswanderte. Im Hintersassenhaus (Teile aus dem 17. Jahrhundert) befand sich bis Mitte der 1920er Jahre eine Küferei ("Schnapswagner"). (Sachgesamtheit)

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Zunftstr. 14

Wohnhaus, Modellhaus mit Torfahrt, zweigeschossig und traufständig, vierachsig, freiliegendes Fachwerk im Obergeschoss mit Zierelementen in den Brüstungsfeldern, Laubengang auf der Hofseite, Keller des Vorgängergebäudes erhalten, 1706 als Neubau des Kupferschmieds Carl Bauer genannt, zugehörige Scheune, Massivbau mit Kniestock und Lüftungslamellen, bezeichnet "Erbaut 1848 von Ch. Beller Bäckermeister" (Sachgesamtheit)

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Zunftstr. 16

Wohnhaus, Modellhaus, zweigeschossig und traufständig, Torfahrt mit geradem Sturz, Fachwerkbau, Straßenfassade im 19. Jahrhundert durch massives Mauerwerk ersetzt, Keller der Vorgängerbauten vorhanden, zur Hofseite offener Laubengang, Spolie in der Durchfahrt bezeichnet 1770, 1716 als "modellmäßiges Hauß" des Jacob Heinrich Lindauer, bis 1768 im Eigentum der Bäckerfamilie Lindauer, Sanierung 1987/88 durch eine Arbeitsgruppe des Deutschen Werkbunds

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Zunftstr. 18

Wohnhaus, zweigeschossig mit Walmdach, zur Straße dreiachsig, Portal mit Oberlicht, 1706 als Haus im Eigentum des Altbürgermeisters G. S. Steinmetz (vgl. Zunftstr. 20)

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Zunftstr. 20

Wohnhaus, zweigeschossig und giebelständig, Fachwerk, teilweise massives Mauerwerk, Stockwerkbau, 1698 als Haus im Eigentum des Bürgermeisters G. S. Steinmetz (vgl. Zunftstr. 18), am Schlussstein des Hoftorbogens bezeichnet "PBSTM 1767" (= Philipp Bernhard Steinmetz, Rotgerber). Das Gebäude ist ein Beispiel für den älteren Durlacher Haustyp mit Treppenspindel, Andreaskreuze als Zierelemente in den Fensterbrüstungsfeldern. Vor 1689 wohl unverputzter Fachwerkbau, beim Wiederaufbau wohl in wesentlichen Teilen neu aufgerichtet. Der Stamm der Spindeltreppe im Inneren wurde aus einem Stück gearbeitet.

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Zunftstr. 22, An der Stadtmauer 6

Wohnhaus, zweigeschossig mit Giebel- und Walmdach, verputztes Fachwerk auf massivem Erdgeschoss, 1716 als vom Pfarrer Wendelin Schütz aus Eggenstein errichtet, seit den 1716er Jahren in markgräflichem Besitz als "geistliche Verwaltung", zugehöriges Hinterhaus (An der Stadtmauer 6), zweigeschossiger Klinkerbau und Schlot, 1901 für den Bäckermeister Heinrich Treiber, zugehörige Mauer zur Gasse "An der Stadtmauer".

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Zwei Steinpfosten des alten Stauwehrs
Gewann "Elfmorgenbruch", neben der Pfinz

Zwei Steinpfosten des alten Stauwehrs, Inschrift: "ZUM WIESSEN WAESSERN ERRICHTET UNTER OBER BMSTR: DUMBERTH UND STADTBMSTR: FUX 1818"

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Dürrbachstr. 10

Wohnhaus, zweigeschossiger traufständiger Massivbau, Mansardedach mit Krüppelwalm, Altan, 1926 von dem Architekten Rudolf Krieger für den Kaufmann Karl Brutzer.

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Bergwaldstr. 6

Wohnhaus mit Garten, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, Putzrustika an den Gebäudeecken, neubarocke Zierformen über den Fenstern, sehr gut erhaltene Innenausstattung,  Einfriedung an der Straßenseite, Stützmauer auf der Gartenseite, 1924 von dem Architekten Gustav Dünkel für den Bauunternehmer Franz Aicher

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Bergwaldstr. 11

Wohnhaus, eingeschossiger Massivbau in Hanglage, Mansardedach mit Krüppelwalm, Erker und Treppenhausturm mit Zierfachwerk, 1908 von dem Architekten Rudolf Meeß für den Chemiker Hugo Meeß

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Bierkeller
Bergwaldstr. 16

Bierkeller, Keller 1 (unterer Keller), Querversatz, Verbindungsgang zu einem zerstörten hinteren Kellerteil, Zugang durch modernen Raum, Mitte 19. Jh, Keller 2 (oberer Keller): zweizeiliger Keller mit zwei Zugängen, Zugang über breite Treppe, 1840er Jahre

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Haldenwangstr. 5 (Flst.50857)

Villa mit Garten und Einfriedung, zweigeschossig mit Mansardwalmdach, neubarock geschweifter Giebel zur Straße, Zierfachwerkgiebel zur Gartenseite, 1906 von dem Gewerbeschulvorstand Gustav Bader für eigenen Bedarf.

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Karlsburgstr. 5

Wohnhaus, fünfachsig und traufständig, Rundbogenfenster und Rundbogentor, Hinterhaus, sehr gut erhaltene Innenausstattung, um 1840. Das Gebäude steht auf dem Fundament der Zwingermauer (Setzungsriss in der Straßenfassade sichtbar).

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Augustenberg
Neßlerstr. 23, 25, 29

"Augustenberg" (Sachgesamtheit):

Markgraf Friedrich Magnus legte hier ein Rebgut und einen Wirtschaftsgarten an. Später von Markgraf Wilhelm von Baden zum Mustergut ausgebaut. 1890-92 Erwerb durch den badischen Staat, nunmehr neuer Sitz der großherzoglichen Obstbauschule. Heute staatliche Landwirtschaftsschule, Lehr- und Versuchsgut, Forschungsanstalt.

  • Institut-Altbau (Neßlerstr. 23), zweigeschossiger und zweiflügeliger Massivbau aus Buntsandstein in Formen der Neorenaissance, erbaut 1907
  • Verwaltungs- und Schulgebäude (Neßlerstr. 25), erbaut 1893/94 durch die großherzogliche Bauinspektion, Nordflügel damals mit Unterrichtsräumen, Geschäftszimmer, Schlafsälen und Anstaltsküche, Südflügel Dienstwohnungen für Beamte.
  • Hofanlage mit Wirtschaftsgebäuden (südlich Neßlerstr. 25), Remisengebäude, hakenhofartige Wirtschaftsgebäude mit Kniestock, Rindviehstall), 1830-37
  • Brunnen auf dem Wirtschaftshof (südlich Neßlerstr. 25), bezeichnet „Wilhelm Marg. Baden 1828 / Erneuert 1851“
  • Kavaliersbau (Neßlerstr. 29). dreigeschossiger Massivbau mit Walmdach in Hanglage. Bereits 1564 erfolgte der Bau eines Lustschlosses auf dem Büchelberg, auf der an der an den Schlossgarten anstoßenden Höhe. Spätere Veränderungen, bezeichnet 1823 (Wappen über dem Türsturz)
  • Pumpenhäuschen, eingeschossiger unverputzer Ziegelbau mit Waldmdach, am nördlichen Rand des Grundstücks (südlich Augustenburgstr. 2), 2. Hälfte 19. Jh.

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Karl-Weysser-Str. 12

Mietwohnhaus, dreigeschossiger Massivbau mit Erker und Balkonen, 1910 von Wilhelm Sackberger für Küfermeister Albert Roos

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Karl-Weysser-Str. 9

Wohnhaus, zweigeschossiger Klinkerbau mit Zierfachwerkelementen, Balkonloggia aus Holz, im Inneren Jugendstilmalereien, 1899 von Christoph Bull für den Kachelofenmeister Friedrich Bull

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Karl-Weysser-Str. 1, 3

Mietwohnhäuser, jeweils dreigeschossig mit Mansardegeschoss, Balkone mit Eisengittern, erhaltene Eingangstüren,1910 von Hermann Bull für den Schreinermeister Karl Richter (gemeinsamer Bauantrag)

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Bahnhof Durlach
Hauptbahnstr. 1

Bahnhof Durlach, Empfangsgebäude (in den 1960er Jahreninnen Umbauten), zugehöriges kleines Nebengebäude westlich, Lagerhalle östlich, Bahnsteigüberdachung, 1911

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Winzerschlössle
Auf dem Schlössle 1

Winzerschlössle

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Alte Weingartener Str. 4 und 6, Neuensteinstr.

Mietwohnhausgruppe, dreigeschossige Putzbauten in Ecklage, zugehörige Vorgärten mit Mauern und Eisengittern, von Architekt Adolf Wüst aus Durlach für den Gipsermeister Johann Aicher, 1908/09

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Alte Weingartener Str. 20

Mietwohnhaus, dreigeschossig mit Mansardedach und Altan mit dorischen Säulen, 1912 von dem Architekten Adolf Wüst für den Privatier Jean Lurz.

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Obere Mühle Durlach
Alte Weingartener Str. 37

Obere Mühle, bereits 1479 erwähnt, am verputzten Hauptgebäude Portal des 17. Jh. mit Stabwerkrahmung, daneben Eingang zu dem mit einer Quertonne überwölbten Keller, Schlussstein: „ANDREAS SCHROTT/MARIA IULIANA/1753“ und Mühlrademblem, an der Mauer Tafel mit zwei eingelassenen Kanonenkugeln von 1849, herrührend vom Gefecht bei Durlach. Schlussstein des Scheunentorbogens: „IFM 1803“. 1893 Austausch der straßenseitigen Giebelfassade im Zusammenhang mit dem Abbruch der Pfinzbrücke (Schaden), 1923 Abbruch Sägmühlengebäude, ein Teil der Mühle wurde wegen Straßenbau 1927 durch Stadtgemeinde um ein Stück gekürzt. Seit 1909 in städtischem Besitz, in den 1930er Jahren nicht in Betrieb. 1988 erhielt der Durlacher Touristenverein „Naturfreunde” das Erbbauerecht und renovierte das Gebäude. Heute Vereinsheim. Mühlrad zur Energiegewinnung seit 1992 wieder in Betrieb

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Pfinzkraftwerk bei der Obermühle Durlach
Alte Weingartener Str. 39

"Pfinzkraftwerk" bei der Obermühle, Kraftwerk, zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach und Stockwerksgesims, Gartenanlage geplant, Umfriedungsmauer mit Eisengittern, Triebwerkskanal, 1929 durch das Städtische Hochbauamt

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Markgrafenkaserne
Alte Weingartener Str. 49, 49a, Funkerstr. 2

"Markgrafenkaserne", auch "Trainkaserne", 1914-16 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Seebold unter Vorgaben des Kgl. Kriegsministeriums errichtet, 1915 Einzug der Soldaten aus der Karlsburg, 1922 bis zur Remilitarisierung im Jahre 1935 städtisches Krankenhaus, dann Funkerbataillon. Für das Krankenhaus wurden 1923 Mannschaftsgebäude und Kammergebäude umgebaut. In Teilen der Kaserne war Ende der 1920er Jahre auch das Finanzamt Durlach untergebracht. Nach dem Krieg Landespolizeischule, Autobahnpolizei, Bereitschaftspolizei. Zugehörig sind: Portalanlage, Umfriedungsmauer, Exerzierplatz mit den angrenzenden Gebäuden, darunter Mannschaftshäuser, Familienhaus, Schmiede, Ställe, Reithaus, Fahrzeug-, Kammer- und Wirtschaftsgebäude, Krankenstall, zugehörig "Villa Storch" (Funkerstr. 2). Sachgesamtheit

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Amalienbadstr. 6

Wohnhaus, zweigeschossiges traufständiges Gebäude mit Torfahrt, Formen der Neorenaissance, um 1890

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Stadtbefestigung Durlach

Stadtbefestigung aus Stadtmauer und Zwingermauer, die Überbauung der mittelalterlichen Anlagen vollzog sich seit Ende des 18. Jh., das Mauerwerk ging vor allem im 18. und 19. Jh. in der Wohnbebauung auf (Teile einer Sachgesamtheit, Einzelobjekte). Mauerteile werden in Einzeleinträgen auch gesondert erwähnt (Sachgesamtheit)

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Raiherwiesenstr. 2, 2a, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16 / Hauptbahnstr. 8

Wohnblock und Einzelgebäude, um 1920

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Gasthof "Rappen", heute Wohnhaus
Rappenstr. 13

Gasthof "Rappen", heute Wohnhaus, zweigeschossiges Modellhaus mit Torfahrt, Fachwerkbauweise mit offenem Laubengang zur Hofseite, eingeschossiges Hinterhaus mit großem, tonnengewölbten Keller, zugehöriges kleines Stallhaus, Hofbelag mit Kopfsteinpflaster, 17. und 18. Jh.

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Badener Str. 17

Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Klinkerbau mit Sandsteinziergliedern im Stile der Neorenaissance, Treppe zum Hochparterre, Mandardwalmdach, Rückseite verputzt mit verglasten Balkonloggien, von dem Architekten A. Wüst für den Weinhändler Carl Steinmetz, 1893

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Festhalle Durlach
Kanzlerstr. 13

"Festhalle", Gasthaus mit großem angefügten Veranstaltungssaal, dreigeschossiger massiver Gasthausbau in traufständiger Lage in den Stilformen der Neorenaissance (Aufstockung um 1925), direkt angebaut ein großer Veranstaltungssaal mit Bühne und Emporen, frei tragende, gewölbte und verzierte Holzbinderkonstruktion; 1895 von dem Architekten Karl Steinmetz - nicht zugehörig sind die Zusatz- und Anbauten der Nachkriegszeit.

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Ausbesserungs- und Elektrizitätswerk der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn
Killisfeldstr. 42, 42b / Ottostr. 4a, 6

Ausbesserungs- und Elektrizitätswerk der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn: Ausbesserungshalle (großer langestreckter Klinkerbau, Killisfeldstr. 42), Kantinengebäude (heute Wohngebäude mit Büro, Killisfeldstr. 42 b), Elektrizitätswerk (großer Klinkerbau in neogotischen Formen, bezeichnet 1902, Ottostr. 4a), Kesselreinigungshalle (eingeschossiger, heute geschlämmter Klinkerbau, Ottostr. 6), siehe auch Karlsruhe-Südstadt, Wielandstr. 27: Kantinengebäude und Wasserturm (Sachgesamtheit)

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Gesamtanlage Altstadt Durlach
Altstadt Durlach

Gesamtanlage Altstadt Durlach, Orts-, Platz- und Straßenbild im Bereich der historischen Altstadt Durlachs, städtebauliche Grundstruktur mit ovalem Stadtkern der Vorstadt und dem Schlossbereich, große historische öffentliche und private Gebäude, Verlauf von Stadtmauer und Graben, mittelalterliche Parzellierung, von der historischen Bebauung geprägte Straßen und Platzräume mit Profilen, Belägen, Möblierung des öffentlichen Raumes und den Grünbereichen, Gebäudefassaden mit ihrer aus der Parzellengröße und Traufhöhe sich ergebenden Proportionen, Gliederungen, Dachzonen, gestaltete Einzelausbildungen an den Fassaden, Farb- und Materialwahl, Fensterformate, Fensterteilungen und Fensterläden, Tür- und Torflügel.

Am Stadtgraben 7

Amthausstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21b, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 28, 29, 30, 31, 33

Am Zwinger 1, 3, 5, 7, 8, 9, 11, 12, 13, 14, 15, 17

An der Stadtmauer 1, 3, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29

Badener Str. 2, 4, 6

Bäderstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8

Basler-Tor-Str. 1, 3, 4, 6

Bienleinstorstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 11, 13, 14, 15, 16, 17, 19, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 43, 45, 47

Blumentorstr. 17, 19, 21, 23, 25

Eichelgasse 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 12a, 12, 14, 16, 18

Jägerstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17c, 17b, 17a, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46, 48a, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62

Kanzlerstr. 1, 2, 5

Karlsburgstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Karl-Weysser-Str. 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13

Kelterstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26a, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 38

Königstr. 1, 2, 3, 4

Lederstr. 1, 2, 3

Marstallstr. 2, 4, 6, 8, 10, 11, 12, 14, 16a, 16

Mittelstr. 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9a, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 18, 20

Ochsentorstr. 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16, 17a, 17, 18, 19, 20, 22, 24, 26, 28, 32

Palmaienstr. 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15

Pfinzstr. 65, 67, 69, 71, 73

Pfinztalstr. 1, 2, 3, 4,5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 47, 48, 49, 50, 53, 54, 55, 56a, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 72, 74, 76a, 76, 78, 80, 82, 84, 86, 88

Prinzessenstr. 1, 2

Rappenstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 11, 13,15, 19, 21, 23, 25

Rebenstr. 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10a, 10

Rollerstr. 6, 8, 10

Seboldstr. 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30a, 30, 32, 36, 38

Spitalstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 22, 23, 25, 27

Weiherstr. 1, 1a, 1b, 1c

Zehntstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 7a, 9

Zunftstr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14, 16, 16a, 16b, 18, 20, 22

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Liebensteinstr. 4

Mietwohnhaus, dreigeschossiger, traufständiger Massivbau mit Mansardedach, Untergeschoss Naturstein, Lisenengliederung, um 1905

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Lußstr. 5c, 7a

Gewölbekeller, erstreckt sich unter dem Erschließungsweg auf zwei Grundstücke (Lußstr. 5c und 7a).

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Pfinztalstr. 83, 85

Zwei Wohn- und Geschäftshäuser, früher z.T. Hotel (Nr. 85); dreigeschossige Putzbauten in barockisierenden Stil, 1927 wurden wohl beide Gebäude durch den Karlsruher Architekten G. Dünkel geplant, die modernen Eisenbetonkonstruktionen wohl durch Prof. Dr.-Ing. H. Dörr aus Karlsruhe. Nr. 85 wurde im Inneren deutlich überformt, 1927 hier Bauantrag für ein Hotel mit Café und Restaurant, später "Hotel Post" (1929). Nr. 83 mit gut erhaltener Innenausstattung.

 

1899, Farbgestaltung der Fassade nach Befund

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Gartenpavillon
Posseltstr. 17a

Gartenpavillon, offene Holzkonstruktion mit geschweiftem Dach, unverputzter Sandsteinsockel in Hanglage, 1919 von Hermann Bull aus Durlach 

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Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71
Schlesier Str. 47, auf dem Friedhof Aue

Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71, Adlerfigur auf Obelisk, Postament mit Inschriften, signiert „Hermann Durlach“, Ende 19. Jahrhundert.

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Ehemalige Evangelische Friedenskirche, heute Teil eines freikirchlichen Gemeindezentrums Durlach
Seboldstr. 4

Evangelische Friedenskirche, dreiachsiger kleiner Kirchenbau im Stile der Neugotik, drei spitzbogige Fenster zur Straßenseite, im Inneren kleine Empore, nach Gründung der Evangelischen Gemeinschaft Durlach 1866 am 26. September 1875 eingeweiht, 1933 und 1949 renoviert, Benutzung durch die Gemeinde bis 1965, heute Teil eines freikirchlichen Gemeindezentrums

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Zehntstr. 3

Gewölbekeller eines Handwerkerwohnhauses, frühneuzeitlich; nach dem Stadtbrand wurde das Wohnhaus neu errichtet, damals wohl für einen Hufschmied errichtet, 1912 Umbau des "Kieferschen Anwesens" zu einer Hausmeisterwohnung der angrenzenden Schule nach Abbruch der Amtskellerei

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Strählerweg 18

"Haus Becker", eingeschossige Bungalowanlage mit Sockelgeschoss in Hanglage, offener Garten- und Terrassenhof mit freistehendem Kamin, zugehörige Gartengestaltung und Garage, nach Entwürfen des Architekten Prof. Reinhard Gieselmann aus Karlsruhe für den Kernforscher Prof. Dr. Becker.

 

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Dietrichstr. 13

Wohnhaus, zweigeschossig und traufständig, Kalksteinfassade mit Torfahrt,1928 von dem Architekten Adolf Meier für den Ingenieur Oskar Ruffert.

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Reihenhausgruppe im Bergwald
Fridtjof-Nansen-Str. 26, 26a, 26b

Reihenhausgruppe, Bungalow-Bauweise, von Prof. Heinz Mohl aus Karlsruhe, zweischaliges Kalksandsteinmauerwerk, 1973-1975, Planung über einem Raumgitter von 4,125 m

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Westmarkstr. 27

Wohnhaus, zweigeschossiger unverputzter Massivbau in geschlossener Bebauung mit Torfahrt, Sandsteinfassade, Fenstererker im Obergeschoss mit Balkon im Dachgeschoss, Mansarddach, Lukarne mit Dreiecksgiebel, bildhauerisch gestaltete Zierelemente, um 1910.

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Badener Str. 8

Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, seit 1965 Bank, dreigeschossiger Massivbau mit Mansardgeschoss, Eckerker, 1927 von dem Architekten Gustav Dünkel für den Feinkosthändler Emil Fischer.

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Bienleinstorstr. 41

Wohnhaus, eingeschossiger und giebelständiger Putzbau mit Satteldach, Wiederaufbau nach Stadtzerstörung Anfang 18. Jahrhundert unter Verwendung älterer Bauteile, wohl Mitte des 19. Jahrhunderts überformt, früher Zugang von der Straße aus, großer nordsüdlicher Gewölbekeller in Formen der Spätrenaissance (wohl 16. Jahrhundert), Kellerhals auf der Rückseite des Gebäudes, an der ungewöhnlich mächtigen Massivmauer außen Konsolsteine eines früheren bzw. angrenzenden Bauwerks, Ökonomiegebäude nicht zugehörig.

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Blumentorstr. 2

Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Putzbau mit Holzklappläden und Dachgauben, um 1850.

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Dürrbachstr. 38

Villa mit Gartengrundstück, eingeschossiger Zweiflügelbau mit Walmdächern, zugehörige Einfriedungsmauer, um 1910.

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Hengstplatz 7

Mietswohnhaus, viergeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, gut erhaltene Ausstattung im Inneren, die Baugenehmigung forderte Angleichung an Nachbargebäude Hengstplatz 11, 1930 nach Plänen von A. Wüst für den Maurermeister und Bauunternehmer Josef Six, zugehörig sind Lagerschopf und Garagen.

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Hengstplatz 11

Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossig, verputzter und traufständiger Massivbau mit Torfahrt, gut erhaltene Innenausstattung, 1935 von Georg Dünkel für den Zahnarzt Hugo Granget (Monogramm auf Fassadenerker)

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Karl-Weysser-Str. 5 und 7

Doppelmietswohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit durchgehender Putzrustika und bildhauerische Zierelementen aus Sandstein (Balkone, Gewände, Gaube), Giebel, Mansardschieferdach (teilweise mit seltener Deckung) mit Gauben, bezeichnet 1898, errichtet als Doppelwohnhaus nach Plänen des Architekten A. Wüst für den Schreinermeister Karl Dumberth, Nr. 7: 1907 Anbau zweigeschossige Veranda für den Bauunternehmer Karl Dumberth durch Karl Wüst, 1919 Ladeneinbau im für Postschaffner Max Vetter durch A. Wüst, 1938 straßenseitiger Dachturm durch Walmdach ersetzt, Architekt Gustav Dünkel für Max Vetter.

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Karl-Weysser-Str. 10

Mietswohnhaus, viergeschossiger Putzbau mit Torfahrt, Dachgauben, zugehöriges Hinterhaus, um 1900

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Kelterstr. 30

Stallscheune an der Stadtmauer, zweigeschossiger unverputzter Fachwerkbau mit Satteldach, Erdgeschoss mit Stallungen, gut erhaltene Dachkonstruktion mit zweifach stehendem Stuhl und Säulen mit gedoppelten Kopfbändern, 18. Jahrhundert.

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Königstr. 4

Handwerkerwohnhaus, wohl Scherenschleiferei, zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit massivem Untergeschoss, Lichtschacht mit Treppe der Bauzeit, Innenausstattung des 19. Jahrhunderts, Rückfassade mit Werkstatt (1914), am Türsturz zu Königstraße bezeichnet 1705 mit Initialen und Scherensymbol.

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Lortzingstr. 16

Wohnhaus mit Garten, zweigeschossiges verputztes Einfamilienwohnhaus, Teil eines Doppelhauses, Halbwalm, Terrasse und Garten, Garage, besonders vollständig erhaltene bauzeitliche Ausstattung (Fenster, Klappläden, Türen, Einbauschränke, Treppen, Böden, Putze etc.), 1936 von dem Architekten Georg Dünkel für den Durlacher Kaufmann und Herrenausstatter Otto Matheis.

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Ochsentorstr. 19

Wohnhaus, zweigeschossiger traufständiger und unverputzter Backsteinbau mit Dachgauben und Holzklappläden, sehr vollständig erhaltene Innenausstattung, 1899-1900 nach Plänen von A. Wüst für den Zimmermeister Gustav May, das Gebäude wurde über dem Graben errichtet, der später trocken fiel und einen weiteren Kellerraum ermöglichte.

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Palmaienstr. 7

Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Massivbau, unverputzte und mehrfarbige Klinkerfassade mit Mansarddach, um 1900.

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Rebenstr. 4

Wohnhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach in Ecklage, rustiziertes Sockelgeschoss, 19. Jahrhundert.

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Rebenstr. 6

Wohnhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach in Ecklage, Dachgauben, 1. Hälfte 18. Jahrhundert.

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Rollerstr. 4

Wohnhaus, heute Stadtverwaltung, dreigeschossiger traufständiger Putzbau, um 1925.

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Spitalstr. 18

Gewölbekeller, zwei miteinander verbundene große Tonnengewölbe im Osten unter dem Wohngebäude an der Straße, das nach der Stadtzerstörung 1689 im 18. Jahrhundert darüber neu errichtet wurde, 17. Jahrhundert

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Stupfericher Weg 1 (hinter)

Gartenhaus, eingeschossiger polygonaler Zentralbau mit Pyramidendach, durchgehende Belichtung mit bauzeitlichen Fenstern, Stilformen des Jugendstil, um 1900.

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Weiherstr. 17

Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Massivbau in Ecklage, traufständig mit heller Naturstein- und Putzfassade, Erker und Eckrisalit, um 1900.

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Zehntstr. 7a

Zweigeschossiges, traufständiges Wohnhaus mit Torfahrt, Massivbau, Erdgeschoss rustiziert, Obergeschoss verputzt, zentraler Erker mit Dreiecksgiebel und schmideeisernem Balkon, zu beiden Seiten des Erkers moderne Dachaufbauten, um 1925.

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Weinberghäuschen
Dürrbachstr. 27

Weinberghäuschen, kleines eingeschossiges giebelständiges Holzgebäude mit kleinem Dachreiter, Hanglage im bergseitigen Teil des Grundstücks, Ende des 19. Jahrhunderts.

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