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Karlsruhe: Stadtgeschichte

Chroniken der Karlsruher Sportvereine

Karlsruher Schachfreunde 1853 e. V. (KSF 1853)

 

Anschrift:

Karlsruher Schachfreunde 1853 e. V.
Bürgerzentrum Südstadt
Henriette-Obermüller-Straße 10
76137 Karlsruhe
http://www.ksf1853.de

Sportarten:


Kurzchronik:

13.10.1853
Gründung des "Karlsruher Schachklubs 1853" als erster Schachverein in Baden
19.01.1861
Neugründung des Karlsruher Schachklubs 1853
1914
ff.
19.10.1919
Neustrukturierung des Vereins
03.07.1933
Rücktritt von Max Eisinger sen. und Professor Max Rheiner aus der Vorstandschaft wegen mangelnder NSDAP-Zugehörigkeit
30.08.1935
Gründung des "Schachclubs Mühlburg"
1939
ff.
04.12.1944
Zerstörung des Vereinslokals und des Inventars des Karlsruher Schachklubs 1853 bei einem Luftangriff auf Karlsruhe
1946?
Wiederaufnahme des Spielbetriebs
06.10.1961
Umbenennung des Schachclubs Mühlburg in "Karlsruher Schachfreunde Mühlburg"
01.07.1970
Gründung der "Karlsruher Schachfreunde 1853 e.V." durch Fusion des Karlsruher Schachklubs 1853 und der Karlsruher Schachfreunde Mühlburg

Persönlichkeiten:

Eisinger, Max jun. / Rutz, Robert

Vereinsgeschichte

1853
Übungsabende im Gasthof "Grüner Hof", später im Café Beck
1863
Älteste Partieaufzeichnung: Korrespondenzpartie zwischen Karlsruhe und Stuttgart, die unentschieden endet
1874
Café Nottermann am Schlossplatz 10 wird zum neuen Spiellokal
1879
Beitritt zum Südwestdeutschen Schachbund
1884
Café Iffland dient mittags täglich und das Hotel Vier Jahreszeiten freitags abends als Spiellokal
1886 - 1887
Erste größere sportliche Erfolge: Erringung der Nebentuniere des Südwestdeutschen Schachbundes Mannheim (1886) und des Deutschen Schachbundes in Frankfurt (1887) durch den neuen Vorstand
1888
Beitritt zum Deutschen Schachbund
1907
Mitgliederzuwachs um ca. 40 Personen nach einem öffentlichen Aufruf durch den 1906 nach Karlsruhe gezogenen Max Eisinger sen. Neustrukturierung des Vereins. Aufbau einer ausführlichen Vereinschronik
1907
Café Bauer dient mittags täglich und montags und mittwochs abends als Spiellokal
1907
Durchführung der ersten Vereinsmeisterschaften. Erringung derselben durch den Komponisten und 2. Vorstand Arthur Satori
1907
Wiederbeitritt zum Deutschen Schachbund
1908
Ernennung von Friedrich Engesser zum ersten Ehrenmitglied
08.05.1910
Gründung des Badischen Schachbundes im Karlsruher Café Bauer. Wahl von Max Eisinger sen. zum Schriftführer und von Arthur Sartori in das Präsidium
1911
Durchführung des ersten Badischen Schachkongresses lt. Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 07.12.1910 nach einem Antrag von Max Eisinger sen. Das Vereinsmitglied Dr. Andreas Duhm wird Sieger
1919
Ausrichtung eines Simultanspiels mit dem amtierenden Weltmeister in Karlsruhe
1928
Durchführung des zehnten Badischen Schachkongresses
1934
Durchführung des fünfzehnten Badischen Schachkongresses. Durchführung der 21. WM-Partie in Karlsruhe zwischen Dr. Alexander Aljechin und Efim Bogoljubow
1938
Durchführung des siebzehnten Badischen Schachkongresses durch den Karlsruher Schachklub 1853
1938
Ausrichtung des "Robert-Rutz-Gedenkturniers" zur Jahreswende 1938/1939 durch den Karlsruher Schachklub 1853. Sieg durch den Badischen Meister Max Eisinger jun.
1939 - 1944
Durchführung von Stadt- und Vereinsmeisterschaften sowie mehreren Vergleichskämpfe mit Straßburg beim Karlsruher Schachklub 1853
04.12.1944
Zerstörung des Spiellokals und des Inventars beim Karlsruher Schachklub 1853 bei einem Fliegerangriff auf Karlsruhe
1953
100-jähriges Jubiläum beim Karlsruher Schachklub 1853
1953
Ausrichtung des 27. Badischen Schachkongresses anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums beim Karlsruher Schachklub 1853
1955
Ausrichtung des 29. Badischen Schachkongresses anlässlich des 20-jährigen Jubiläums beim Schachclub Mühlburg
01.07.1970
Gründung der Karlsruher Schachfreunde 1853 e.V. durch Fusion des Karlsruher Schachklubs 1853 und der Karlsruher Schachfreunde Mühlburg
1974
Qualifikation für die neu eingeführte vierteilige Schach-Bundesliga (Gruppe Südwest)
1980
Einstieg in die neu aufgestellte 1. Bundesliga wird verfehlt
1986
Aufstieg in die 2. Bundesliga
1986 - 1996
Durchgehende Qualifikation für die Deutschen Vereinsjugend-Mannschaftsmeisterschaften
1987
Aufstieg in 1. Bundesliga für eine Spielzeit
1991
Auszeichnung mit dem Grünen Band für vorbildliche Nachwuchsarbeit und Talentförderung
1993
Vizemeisterschaft der Jugend
1994
Aufstellung einer Damenmannschaft
1994
Erringung der Badischen Meister- und Vizemeisterschaft durch Wolfgang Gerstner und Christoph Pfrommer
1994
Aufstieg der Damenmannschaft in die 2. Bundesliga
1996
Aufstieg der Damenmannschaft in die 1. Bundesliga. Erringung des vierten Platzes bei den U20-Weltmeisterschaften im indischen Calicut durch Isabel Werner
2003
150-jähriges Jubiläum
2003
Ausrichtung des 76. Badischen Schachkongresses anlässlich des 150-jährigen Vereinsjubiläums
2003
Umzug in die Räumlichkeiten im Bürgerzentrum Süd
2005 - 2006
Erringung der Deutschen Meisterschaft zwei Mal in Folge durch die U 12-Mannschaft
2008
Erringung der Badischen Meisterschaft durch die Senioren

Veröffentlichungen:

ab 1995 Vereinszeitschrift "Der Greifer". Erscheinungsweise 5 Mal jährlich

150 Jahre KSF 1853. 76. Badischer Schachkongreß in Karlsruhe, Bürgerzentrum Südstadt vom 18.-26. April 2003. Festschrift und Begleitschrift, 2003. [StadtAK 8/StS 20/1686]