Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
14. Januar 1975
Das "Richt-Krankenhaus" in Durlach wechselt bei seiner Zwangsversteigerung den Besitzer und wird als "Paracelsusklinik" weitergeführt.
17. Januar 1975
Festakt und Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Universität Karlsruhe im Rathaus. Weitere Feierlichkeiten veranstaltet die "Fridericiana" selbst, an der in diesem Jahr erstmals über 10.000 Studenten eingeschrieben sind.
26. Februar 1975
Der Verwaltungsgerichtshof erklärt die Rechtsgültigkeit der unechten Teilortswahl. Diese war nach der Gebietsreform 1972 vom Gemeinderat beschlossen worden mit einer Erhöhung der Gemeinderatssitze von 48 auf 60. Mit ihr sollte die Wahl je eines Vertreters aus Stupferich, Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Grünwettersbach und Palmbach sowie von zwei Vertretern aus Grötzingen in den Gemeinderat sichergestellt werden.
1. März 1975
Die Stadtverwaltung schafft im Amt für Zivil- und Katastrophenschutz eine Zentralstelle für Umweltschutz, um der Arbeit des seit 1972 arbeitenden Umweltschutzbeauftragten besser gerecht zu werden. Am 6. März wird ein "Grünes Telefon" für Fragen des Umweltschutzes eingerichtet.
4. März 1975
Bei einem Bombenanschlag auf das Bundesverfassungsgericht entsteht Sachschaden.
4. März 1975
Aus Umweltschutzgründen lehnt die Stadtverwaltung den von der Landesregierung geplanten Bau einer Müllverbrennungsanlage in der Burgau bei Knielingen ab.
15. März 1975
Inbetriebnahme einer zentralen Funk-Rettungsleitstelle in der Stephanienstraße.
19. März 1975
Auszeichnung der Städte Nancy und Karlsruhe mit dem "Prix France-Allemagne" für vorbildliche Partnerschaft.
8. April 1975
Nach dem Neureuter (2. April) billigte auch der Karlsruher Gemeinderat den Eingliederungsvertrag mit Neureut, das ab dem 10. April Stadtteil Karlsruhes wird. Zuvor hatte am 14. Februar der Staatsgerichtshof die Klage Neureuts gegen die Eingemeindung abgewiesen.
14. April 1975
Eröffnung der Ausstellung "30 Jahre danach - Zusammenbruch und Neuanfang im Jahre 1945" des Generallandesarchivs im Landesgewerbeamt.
25. April 1975
Mit einem Festakt wird das seit September 1973 bezogene Otto-Hahn-Gymnasium in der Waldstadt eingeweiht.
2. Mai 1975
Grundsteinlegung zum 1. Bauabschnitt für die Neubauten in der früheren Altstadt.
5. Mai 1975
Feierliche Benennung des Platzes vor der Hauptpost zum Europaplatz.
31. Mai 1975
Nach siebenjähriger Zweitklassigkeit steigt der KSC wieder in die Fußballbundesliga auf.
9. Juli 1975
Eröffnung des Südtangentenabschnitts Entenfang bis Bulacher Kreuz.
29. August 1975
Neubau des Badischen Staatstheaters am Ettlinger Tor. Hier standen bis 1913 der erste Bahnhof und von 1934 bis 1970 die Markthalle.Feierliche Eröffnung des neuen Badischen Staatstheaters mit einer Festaufführung der "Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart.
 
15. Oktober 1975
Unter dem Titel "Die stille Zerstörung" wird in der Orangerie eine Ausstellung eröffnet, die auf die Zerstörung historischer Bausubstanz der Stadt durch Abriss, Renovierung und Fehlplanung aufmerksam machen will.
5. November 1975
Nach einer Entscheidung des Landtags wird Karlsruhe Sitz des Kommunalen Versorgungsverbands.
14. November 1975
Die Nordweststadt erhält Anschluss an das Straßenbahnnetz.
27. November 1975
Eröffnung der Ausstellung "Die Grötzinger Malerkolonie" in der Kunsthalle.
 
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