Karlsruher Stadtchronik
Ereignisse der Dekade
- 1921
- Die Stadtverwaltung beschließt, das Oberfeld im Westen der Stadt als Industriegebiet auszuweisen.
- 31. Januar 1921
- Eröffnung der Mensa der Technischen Hochschule. Sie soll die Notlage der Studierenden durch billige Mahlzeiten lindern.
- 29. März 1921
- Etwa 200 kommunistische Demonstranten versuchen in das Bezirksamt am Marktplatz einzudringen. Dabei kommt es zu einer Schießerei, die einen Toten und fünf Verwundete fordert.
- 1. Juli 1921
- Die durch Landesgesetz ermöglichte Badische Elektrizitätsversorgungs AG (Badenwerk) nimmt ihren Sitz in Karlsruhe. Sie übernimmt die 1912 begonnenen und 1919 fertig gestellten Kraftwerkseinrichtungen und Überlandleitungen nach Karlsruhe und Mannheim. Entscheidender Anreger und Förderer einer zentralisierten Energieversorgung war Prof. Dr. Theodor Rehbock von der Technischen Hochschule.
- 15. Juli 1921
- Wegen fehlender landesgesetzlicher Grundlagen und unsicherer Berechnungen der tatsächlichen Einkünfte beschließt der Bürgerausschuss, die Geschäfte auf der Grundlage des Vorjahresetats zu führen. Ein ordentlicher Etatvoranschlag wird erst am 8. Februar 1922 verabschiedet.
- 31. August 1921
- Große Demonstration zum Schutz der Republik auf dem Marktplatz aus Anlass der Ermordung des Reichstagsabgeordneten Matthias Erzberger (Zentrum).
- 14. - 16. September 1921
- Der Deutsche Ärztetag findet in Karlsruhe statt.
- 30. Oktober 1921
- Bei den Landtagswahlen erringt die SPD in der Stadt die meisten Stimmen.
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