Karlsruher Stadtchronik
Ereignisse der Dekade
- 1913
- Der bisher im Rathaus angesiedelte Krankenkassenverband bezieht sein eigenes Verwaltungsgebäude in der Gartenstraße 14/16.
- 1913
- Die Malzkaffee-Fabrik Kathreiner nimmt am Rheinhafen eine Großanlage in Betrieb.
- 13. Mai 1913
- Das vom Bürgerausschuss beschlossene Ortsstatut bestimmt für das Handelsgewerbe die völlige Sonntagsruhe mit Ausnahme der letzten vier Sonntage vor Weihnachten. Dem waren seit den 1890er Jahren zahlreiche Auseinandersetzungen um die Kürzung der Öffnungszeiten am Sonntag vorausgegangen.
- 10. September 1913
- Fertigstellung des neuen städtischen Kinderheims in der Sybelstraße.
- 21./30. Oktober 1913
- Bei den Landtagswahlen gewinnt die SPD zwei, die Nationalliberalen und die linksliberale Fortschrittliche Volkspartei je ein Mandat.
- 22./23. Oktober 1913
Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs südlich des Stadtgartens. Baubeginn war der 10. September 1906. Den Architektenwettbewerb hatte Prof. August Stürzenacker aus Karlsruhe gewonnen. Fast 30.000 Menschen lösten vom 22. - 26. Oktober Bahnsteigkarten, um den neuen Bahnhof zu besichtigen. Mit dem alten Hauptbahnhof an der Kriegsstraße werden auch der am Mühlburger Tor und der in Mühlburg geschlossen.
- 8. November 1913
- Fertigstellung der Ettlinger Straße.
- 9. - 13. November 1913
- Erste Karlsruher Richard-Strauss-Festwoche. Strauss dirigiert selbst eigene Kompositionen.
- 22. November - 7. Dezember 1913
- Ausstellung für Siedlungswesen, Städtebau- und Wohnwesen des Badischen Architekten- und Ingenieurvereins. Sie zeigt auch städtebauliche Aufgaben für Karlsruhe.
- 8. Dezember 1913
- Die Lokalbahn eröffnet den Betrieb auf der Strecke Grünwinkel-Daxlanden.
- 16. Dezember 1913
- Der Bürgerausschuss beschließt die Anlage von Kleingärten im Gewann Dammerstock. Eine weitere Anlage folgt 1914 westlich der Yorkstraße.
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