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Bürgerdienste

08212000 K100215 Karlsruhe 20.11.2017 12:15:43 651 TMP_Berufskraftfahrer-Qualifikation - Anerkennung als Ausbildungsstätte Führerscheinstelle, Berufskraftfahrer, Kfz, Lkw, Bus, Fahrschule, Ausbildungsbetrieb, Anerkennung, Antrag, Qualifikation, Ausbildungsstätte, Kurse

Führerschein:
Berufskraftfahrer-Qualifikation - Anerkennung als Ausbildungsstätte

Kurzinformation

Nur anerkannte Ausbildungsstätten dürfen Kurse für die Aus- und Weiterbildung von Berufskraftfahrern durchführen.

Beschreibung

Fahrer und Fahrerinnen im Güterkraft- oder Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Straßen sind zur Grundqualifikation und zur Weiterbildung verpflichtet.

Möchte ein Träger einer Ausbildungsstätte Kurse zur beschleunigten Grundqualifikation beziehungsweise Weiterbildung anbieten, muss dessen Betrieb eine anerkannte Ausbildungsstätte sein.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten der Anerkennung: gesetzlich oder behördlich.

Folgende Ausbildungsstätten sind gesetzlich anerkannt und müssen daher keine weitere Anerkennung beantragen:

  • Fahrschulen mit einer Fahrschulerlaubnis der Klassen CE (LKW) oder DE (Bus)
  • Ausbildungsbetriebe, die eine Berufsausbildung in den Ausbildungsberufen "Berufskraftfahrerin" bzw. "Berufskraftfahrer" oder "Fachkraft zum Fahrbetrieb" durchführen und hierfür von der Industrie- und Handelskammer anerkannt sind
  • Träger einer Umschulung zum "Berufskraftfahrer" bzw. zur "Berufskraftfahrerin" oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" mit Anerkennung der Industrie- und Handelskammer

Gehört die Ausbildungsstätte zu keiner der oben genannten Gruppen, ist ein Antrag auf behördliche Anerkennung des Betriebes zu stellen.

Wer landes- oder bundesweit Schulungen anbietet, muss für jeden Veranstaltungsort einzeln eine Anerkennung beantragen.
Dies gilt sowohl für behördlich als auch für gesetzlich anerkannte Ausbildungsstätten. Zuständig ist die jeweilige Anerkennungsbehörde des am Veranstaltungsort zuständigen Stadt- oder Landkreises.

Voraussetzungen

  • fachliche Eignung des Trägers
  • Beschäftigung einer ausreichenden Anzahl an qualifiziertem Ausbildungspersonal
    Normalerweise soll ein Ausbilder oder eine Ausbilderin nicht mehr als 36 Personen unterrichten.
  • Nachweis geeigneter Räumlichkeiten und Unterrichtsmaterialien
    sowohl für die praktische als auch für die theoretische Ausbildung
  • Die zuständige Stelle kann weitere Unterlagen verlangen,
    z.B. Nachweis der persönlichen Zuverlässigkeit des Trägers

 

fuehrerscheinstelle@oa.karlsruhe.de

Verfahren

Erforderliche Unterlagen

  • Schulungskonzept einschließlich des Lehrplans und der Unterlagen für das Ausbildungspersonal
  • alle für die Ausbildung genutzten Unterrichtsmaterialien
  • Qualifikationsnachweise des Ausbildungspersonals (z. B. Kopie des Fahrlehrerscheins)
  • Auflistung aller Schulungsräume mit Angabe der Adressen, Größe (Plan mit Angabe der Quadratmeter erforderlich) und einer Kurzbeschreibung
  • eine Auflistung darüber, wie oft die Kurse stattfinden, wie viele Personen daran teilnehmen und wie viel Ausbildungspersonal dafür eingesetzt werden sollen
  • Nachweis, welche Fahrzeuge für die praktische Ausbildung genutzt werden sollen

Antragsverfahren
Um als Ausbildungsstätte anerkannt zu werden, muss ein schriftlicher Antrag bei der am Veranstaltungsort zuständigen Stelle eingereicht werden. Der Antrag muss unter anderem die Angaben enthalten, welche Kurse für welche Zielgruppe angeboten werden.

Bei Nachweis der entsprechenden Voraussetzungen können sowohl Kurse zur beschleunigten Grundqualifikation als auch zur Weiterbildung für beide Bereiche - Lkw und Bus - angeboten werden.
Es ist aber auch möglich, sich auf Schulungen für Inhaber der Fahrerlaubnisklassen CE (Lkw) oder DE (Bus) zu spezialisieren bzw. Kurse nur zur beschleunigten Grundqualifikation oder nur zur Weiterbildung anzubieten.

In jedem Fall muss nachgewiesen werden, dass die notwendigen Inhalte im Rahmen der Schulungen vermittelt werden können.

Tipp: Anlage 1 zur Verordnung zur Durchführung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung) beschreibt die notwendigen Inhalte.

Gebühren

350,00 Euro

Zahlungsart

Barzahlung oder EC Zahlung mit PIN

Rechtsgrundlagen


  • Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz)
  • § 6 und Anlage 1 der Verordnung zur Durchführung des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung)

Dienststellen

Servicezentrum Auto und Verkehr: Führerscheinstelle

Adresse
Steinhäuserstraße 22
76124 Karlsruhe
Lageplan
Haltestelle
Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 8.30 bis 12.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 bis 17.00 Uhr


Termine nach Vereinbarung
Telefonisch unter 115
oder Internet Online-Terminvereinbarung


An Feiertagen wie rund um Ostern und Weihnachten können die Öffnungszeiten variieren. Auch gibt es betriebsbedingte unterjährige Schließtage. Wir bitten Sie deshalb, immer auch die gesonderten Öffnungszeiten zu beachten.
https://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste

Telefon / Telefax / E-Mail
0721 133-3385 (Bürgerdienste)
115 (Servicecenter Stadt- und Landkreis Karlsruhe)

0721 133-33 49 (Telefax)
E-Mail: fuehrerscheinstelle@oa.karlsruhe.de
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Weitere Informationen

 

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