Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
22. Februar/20. März 1978
Im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen in der Metallindustrie treten in Karlsruhe 2.200 Arbeiter in den Streik, woraufhin im Raum Karlsruhe 18.000 ausgesperrt werden. In diesen Wochen kommt es auch in der Druckindustrie zu Aussperrungen.
9. April 1978
Bei der Wahl des Oberbürgermeisters gewinnt der Amtsinhaber Otto Dullenkopf (CDU) deutlich vor Heinke Salisch (SPD).
30. Mai 1978
Feierliche Eröffnung des Neubaus für das Postscheckamt am Ettlinger Tor.
31. Mai 1978
Eröffnung des kombinierten Park-, Schul-, Geschäfts- und Wohnhauses Fritz-Erler-Straße. Die Wohnungen befinden sich in mehreren Einfamilienhäusern auf dem Dach des Gebäudes.
3. Juni 1978
Eröffnung der Karlsruher Händel-Tage des Badischen Staatstheaters. Sie sollen auf Initiative des Generalintendanten Günter Könemann, jährlich wiederkehrend, eine kontinuierliche Pflege des Werkes von Georg Friedrich Händel begründen. 1985 wird die Veranstaltung in Händel-Festspiele umbenannt.
21. Juni 1978
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ersteigert bei Sothebys in London Albrecht Dürers Ölberg-Zeichnung.
3. September 1978
Schwerstes Erdbeben in Baden-Württemberg seit 1943, das auch in Karlsruhe spürbar ist.
16. September 1978
Auf dem Ludwigsplatz findet der erste Karlsruher Kulturmarkt mit Ausstellungen, Musik und künstlerischen Aktivitäten statt.
16. Oktober 1978
Im Städtischen Klinikum, das damit Akademisches Lehrkrankenhaus wird, beginnen 24 Medizinstudenten ihre Ausbildung.
31. Dezember 1978
In der Silvesternacht führt ein Temperatursturz um 20° und nachfolgender Eis- und Schneeregen zum nahezu völligen Verkehrskollaps. Die Straßenbahnen fahren am 2. Januar wieder, zum Teil aber nur eingleisig.
 
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