Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
13. März 1973
Der Gemeinderat beschließt den Gemeinschaftsunterricht von Mädchen und Jungen an Fichte-, Goethe-, Helmholtz- und Lessinggymnasium.
Mai 1973
Abriss der 1898 erbauten Wirtschaft "Kühler Krug" für die Zufahrten zur Südtangente.
12. Mai 1973
Staatskapellmeister Walter Born erliegt am Dirigentenpult einem Herzanfall.
25. Mai 1973
Eröffnung des neuen St.-Vincentius-Krankenhauses an der Steinhäuserstraße. Die Klinik in der Karlstraße wird geschlossen.
16. Juni 1973
Zum 125-jährigen Jubiläum der Revolution in Baden zeigt die Stadt im Rathaus Durlach die Ausstellung "Badische Revolution 1848 - 49".
20. Juni 1973
Bei einem Großbrand der Dachabdeckung des neuen Badischen Staatstheaters, dessen Richtfest am 10. November 1972 gefeiert wurde, entsteht großer Sachschaden.
23. Juni 1973
Etwa 4.000 Sympathisanten demonstrieren für die Wiederzulassung der vom Bundesverfassungsgericht 1956 verbotenen KPD.
30. Juli 1973
Beginn der Abbrucharbeiten an dem von Heinrich Hübsch erbauten Landesgestüts an der Rüppurrer Straße ohne behördliche Genehmigung.
3. Oktober 1973
Das seit 1765 bestehende Gasthaus "Zum Goldenen Hirsch" in der Kaiserstraße wird abgebrochen.
6. Oktober 1973
Auf dem Stephanplatz findet der erste Karlsruher Flohmarkt statt.
25. November 1973
Die Verknappung und Verteuerung des Erdöls durch die Opec-Staaten führen zum ersten Sonntagsfahrverbot für Kraftfahrzeuge.
29. November 1973
Mit der Wahl von Landrat Dr. Bernhard Ditteney zum Vorsitzenden des neu gegründeten "Regionalverband Mittlerer Oberrhein" wird zugleich die "Planungsgemeinschaft Zentrales Oberrheingebiet" aufgelöst.
3. Dezember 1973
Oberbürgermeister Otto Dullenkopf löscht in Durlach symbolisch die letzte Gasbeleuchtungslaterne auf städtischem Boden.
4. Dezember 1973
Der Gemeinderat billigt einstimmig den Eingemeindungsvertrag mit Grötzingen, der zum 1. Januar 1974 in Kraft tritt.
 
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