Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1941
Die Firma Siemens & Halske erwirbt bei Knielingen Industriegelände.
2. Mai 1941
Der Pfarrvikar von St. Peter und Paul in Mühlburg, Ferdinand Maurath, den Nationalsozialisten seit längerem ein Dorn im Auge, wird verhaftet und ohne Prozess in das Konzentrationslager Dachau gebracht.
26. Juni 1941
Zu Besprechungen mit den italienischen Arbeitern der Karlsruher Industriewerke weilt ein Beauftragter der italienischen Regierung in der Stadt.
5. Juli 1941
Auf zahlreichen Plätzen Karlsruhes wird die Bevölkerung in der Brandbombenbekämpfung unterwiesen.
6. August 1941
In der vorangegangenen Nacht fordert ein britischer Bombenangriff mit 27 Toten und 9 Verletzten die ersten Luftkriegsopfer des Zweiten Weltkrieges in der Stadt.
21. November 1941
Freigabe des vorderen Schlossplatzes für den Gemüseanbau.
28. November 1941
90 spanische Arbeiter treffen zum Arbeitseinsatz in Karlsruhe ein. Die Zahl der freiwilligen oder gezwungenen Fremdarbeiter und der Kriegsgefangenen im Arbeitseinsatz nimmt nun auch in Karlsruhe zu, bei Kriegsende sind es mehrere tausend Menschen, die zum größten Teil in Lagern untergebracht sind.
 
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