Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1935
Fertigstellung des Ölbeckens (heute Becken V) im Rheinhafen. Die Bauarbeiten am Stichkanal (heute Becken VI) dauern bis 1939 an. In die nach 1918 als Wohngebäude genutzte Kaserne Gottesaue zieht die Polizei- und Gendarmerieschule ein.
1. April 1935
Knielingen wird eingemeindet.
Mai 1935
Einrichtung einer Blitzflugverbindung Karlsruhe-Berlin. Die Flugzeit beträgt zweieinhalb Stunden.
23. Juni 1935
Feierliche Enthüllung des Carl-Benz-Denkmal in Anwesenheit der Witwe Berta Benz in der Kriegsstraße. Die 1958 neu geschaffene Büste steht heute in der Beiertheimer Allee.
27. Juni 1935
Starke Erdstöße führen zum Einsturz von Kaminen. Ein Teil eines Steinkreuzes der Bernharduskirche fällt auf die Straße. Ein weiteres Erdbeben am 30. Dezember richtet keine nennenswerten Schäden an.
21. - 28. Juli 1935
Das Reichsbund-Gaufest für Leibesübungen findet in Karlsruhe statt.
Oktober 1935
Baubeginn der Kirchpfad-Siedlung bei Rintheim.
2. Oktober 1935
Eröffnung der Karlsruher Bruckner-Tage.
6. Oktober 1935
Feierliche Einweihung der Markuskirche in der Weinbrennerstraße. Die Pläne fertigte Prof. Otto Bartning.
11. Oktober 1935
Elftes Badisches Sängerfest mit über 30.000 Beteiligten.
29. Oktober 1935
Nach Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht rücken die ersten Rekruten in Karlsruher Kasernen ein.
9. Dezember 1935
Umbau des Durlacher-Tor-Platzes mit Verlegung der Haltestellen abgeschlossen.
10. Dezember 1935
Erstes öffentliches Eintopfessen in der Festhalle mit Beteiligung führender Persönlichkeiten der Stadt. Zuvor schon gilt einmal im Monat Eintopf als Sonntagsessen. Die eingesparten Beträge werden von verschiedenen Parteiorganisationen eingesammelt und dem Winterhilfswerk zugeführt.
 
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