Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1928
In der Stadt gibt es rund 1.000 Verbände und Vereine mit etwa 70.000 Mitgliedern.
1928
Der Versuch, das Beiertheimer Feld für die Bebauung umzulegen, scheitert am Widerstand privater Grundbesitzer bzw. an zu hohen Preisforderungen.
1928
Vertrag mit der Gemeinde Mörsch über die Errichtung eines städtischen Wasserversorgungwerkes auf deren Gemarkung. Ende August 1930 wird erstmals Wasser aus Mörsch nach Karlsruhe gefördert.
1928
In diesem Jahr werden 37 Tankstellen neu genehmigt gegenüber einer im Jahre 1923. In Betrieb sind 1928 21 Tankstellen.
5. Mai 1928
Daxlanden erhält Anschluss an das Karlsruher Straßenbahnnetz.
20. Mai 1928
Bei den Reichstagswahlen gewinnt in Karlsruhe die SPD. Die Stimmanteile der Kommunisten und Nationalsozialisten nehmen leicht zu.
19. Juli 1928
Wiederwahl des Oberbürgermeisters Dr. Julius Finter durch den Bürgerausschuss.
Oktober 1928
Beginn der Bauarbeiten für das "Volksfreibad" auf der Rheininsel Rappenwört und für die Zufahrtsstraße mit Straßenbahn sowie einer Vogelschutzwarte. Rappenwört wird am 20. Juli 1929 eröffnet und zählt 1930 etwa 250.000 Besucher.
6. - 8. Oktober 1928
Das Karlsruher Lichterfest zieht etwa 150.000 Besucher an.
27. Dezember 1928
Gründung der Volkswohnung gemeinnützige GmbH unter Beteiligung der Stadt Karlsruhe. Anlass ist der Bau von Wohnungen in der Dammerstocksiedlung.
 
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