Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1901
Anlage des heutigen Stephanplatzes. Zuvor wird die alte städtische Kaserne abgerissen. Auf dem nördlichen Platzteil findet der vom Ludwigsplatz verlegte Wochenmarkt statt.
1901
Gründung des Bürgerverein Altstadt. 1955 und nochmals 1974 wird er jeweils wiederbelebt.
1901
Das Flussbaulaboratorium der Technischen Hochschule zur Untersuchung und Simulierung von strömungsdynamischen Abläufen nimmt seinen Betrieb auf.
10. April 1901
Das Städtische Elektrizitätswerk am Rheinhafen. <br />StadtAK 8/PBS oXIVa 97Das in städtischer Regie betriebene Elektrizitätsversorgungswerk nimmt den Betrieb auf. Es wurde von der hier ansässigen Gesellschaft für elektrische Industrie beim Rheinhafen errichtet.
 
1. Mai 1901
Nachdem am 22. April das erste Schiff eingelaufen ist, wird der Rheinhafen offiziell für den Verkehr freigegeben. Die feierliche Einweihung findet erst am 27. Mai 1902 statt im Rahmen der Feiern des 50-jährigen Regierungsjubiläums des Großherzogs Friedrich I.
5. Mai - 30. September 1901
Der Kunstgewerbeverein veranstaltet die erste Glasmalereiausstellung in Deutschland.
1. Oktober 1901
Die Großherzogliche Majolika-Manufaktur nimmt in einem Werkstattgebäude in der Hoffstraße ihre Arbeit auf. Die im Hardtwald gelegenen Neubauten der Majolika-Manufaktur sind 1909 fertig gestellt.
26. Oktober 1901
Feierliche Einweihung der Bernharduskirche am Durlacher Tor, deren Grundstein am 28. Juni 1896 gelegt wurde. Die Pläne fertigte der erzbischöfliche Baudirektor Max Meckel. Ihr Namenspatron ist der 1458 verstorbene selige Bernhard, Markgraf von Baden.
13. November 1901
Eröffnung einer vom Bürgerausschuss genehmigten Volkslesehalle in der Waldhornstraße, in der die politischen Zeitungen ärmeren Schichten zur Bildung eines eigenen Urteils zugänglich sein sollen. In der Folgezeit werden mehrere wechselnde Leseräume eingerichtet.
 
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