Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1893
Gründung des Malerinnenvereins.
1893
Der Spitalplatz und die Spitalstraße werden in Markgrafenstraße und Lidellplatz umbenannt. Der Kammerrat Christoph Friedrich Lidell hatte der Stadt 1792 einen großen Betrag gestiftet, aus dessen Erträgen arme Kranke versorgt wurden.
1. April 1893
Gründung des Gewerkschaftskartells Karlsruhe.
5. - 12. Mai 1893
Veranstaltung einer Berlioz-Woche. Zahlreiche auswärtige Gäste kommen zu den von Felix Mottl geleiteten Aufführungen der Werke des französischen Komponisten in die Stadt.
12. Juni 1893
Der neue Hochbehälter der städtischen Wasserwerke geht in Betrieb. Die damit verbundenen weiteren Verbesserungen sichern die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgung. Der Hochbehälter liegt in einer künstlichen, landschaftsgärtnerisch gestalteten Aufschüttung im Stadtgarten. Zu Ehren des 1892 verstorbenen Oberbürgermeisters Wilhelm Lauter erhält der Hügel den Namen Lauterberg.
24. Juli 1893
Der Bürgerausschuss bewilligt 6.000 Mark zur Ausarbeitung von Plänen für eine Verbindung von Stadt und Rhein durch einen Stichkanal. Beauftragt wird Stadtbaumeister Hermann Schück.
16. September 1893
Der "Verein Frauenbildungsreform", dessen Ortsgruppe seit 1888 in Karlsruhe arbeitet, gründet das erste deutsche Mädchengymnasium, das heutige Lessing-Gymnasium. Erster Leiter wird Prof. Dr. G. Haag aus Bern.
24. September 1893
Enthüllung des Drais-Denkmals an der Kriegsstraße, das vom Deutschen Radfahrerbund gestiftet wurde.
 
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