Karlsruher Stadtchronik
Ereignisse der Dekade
- 1861
- Die Verlängerung der Ritterstraße wird zur Bebauung freigegeben.
- 1861
- Gründung der Gesellschaft "Bärenzwinger". Sie geht hervor aus einem seit 1836 existierenden Stammtisch, der sich im Sommer im "Promenadenhaus" traf. Dieser Stammtisch unterstützte maßgeblich die Bildung einer neuen Lesegesellschaft im Jahre 1851, die seit 1861 im "Weißen Bären" tagt und sich danach benennt.
- 1861
- Gründung einer Ortsgruppe des Nationalvereins, der eine bundesstaatliche Einigung Deutschlands anstrebt.
- 15. August - 27. September 1861
- Der Gewerbeverein veranstaltet eine "Allgemeine Landes-Industrieausstellung", die über 100.000 Besucher anzieht.
- 6. November 1861
- Konstituierung des "Philharmonischen Vereins". Er läuft unter seinen Leitern Johann W. Kalliwoda, Hermann Levi, Otto Dessoff und Felix Mottl dem "Cäcilienverein" bald den künstlerischen und gesellschaftlichen Rang ab. Klassische und neuere Chorwerke finden sich unter den Aufführungen. Im Winter 1898/99 wird der Verein aufgelöst.
- 8. November 1861
- Richard Wagners Gesuch, sich gegen ein festes Gehalt, aber ohne eigentliches Amt in Karlsruhe niederzulassen, wird vom Großherzog abgelehnt.
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