Karlsruher Stadtchronik
Ereignisse der Dekade
- 1819
- In Karlsruhe bestehen durch Verordnung vier Pfarreien mit vier evangelischen Pfarrern und zwei Vikaren.
- 1819
- Friedrich List, Vorkämpfer der deutschen Zolleinigung, hält sich vor seiner Auswanderung nach Amerika vorübergehend in Karlsruhe auf.
- 1819
- In der alten Artilleriekaserne Ecke Kreuz-/Spitalstraße wird die Schule untergebracht, deren Haus wegen der Neugestaltung des Markplatzes abgerissen wurde.
- 18. Februar 1819
- Nachdem vom 22. Januar bis 4. Februar die Wahlmänner gewählt worden waren, wählen diese die drei Karlsruher Abgeordneten für den Landtag. Gewählt werden Christian Griesbach mit 45, Christoph Jakob Eisenlohr mit 41 und Friedrich Sievert mit 31 Stimmen.
- 22. April 1819
- Feierliche Eröffnung des badischen Landtages. Die Sitzungen finden im Schloss statt. 1820, als der Landtag wieder zusammentritt, finden die Sitzungen der Zweiten Kammer im Haus Schlossstraße 18 (heute Karl-Friedrich-Straße) am Rondellplatz statt und 1822 im Saal des Hauses der Museumsgesellschaft.
- 27. August 1819
- Unter dem antijüdischen Schlachtruf "Hepp! Hepp!" kommt es zu Ausschreitungen gegen jüdische Einwohner der Stadt.
- 18. Oktober 1819
- Ein neues Schlachthaus wird beim heutigen Leopoldplatz eröffnet.
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