Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1816
Karl August Varnhagen v. Ense kommt als preußischer Gesandter nach Karlsruhe, wo er bis 1819 mit seiner Frau Rahel geb. Levin lebt. In seinen Denkwürdigkeiten und Tagebüchern sowie in ihren Briefen spiegeln sich die Karlsruher Verhältnisse jener Tage.
1816
Gründung einer neuen Lesegesellschaft, die ab 1817 Konzerte, Bälle und andere Veranstaltungen anbietet. Politische Gespräche sind hier ausdrücklich verboten. Im Gegensatz zur Museumsgesellschaft trifft sich hier das einfachere Gewerbebürgertum.
1816
Überschwemmungen, Unwetter und Missernten führen zu einer Teuerungswelle. Auch das Jahr 1817 bringt den Karlsruhern manche Not, die ganze Familien zur Auswanderung nach Nordamerika oder Russland veranlasst.
2. Juni 1816
Einweihung der neuen Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz. Die Festpredigt hält Gottlieb August Knittel, der gleichzeitig die Jubelhochzeit der 87-jährigen Eheleute Hambel zelebriert.
18. November 1816
Eine "Ersparniskasse" wird eröffnet und mit dem Leihhaus verbunden.
 
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