Karlsruher Stadtchronik

 

Ereignisse der Dekade

 
1801
Schaffung eines Instituts für erkrankte Gesellen und Lehrlinge.
16./19. Februar 1801
Die Karlsruher Zeitung meldet am 16. den Abschluss des Friedens von Lunéville am 9. Februar zwischen Österreich und der Republik Frankreich. Eine Extrabeilage vom 19. macht den Text des Friedensvertrages bekannt, der u. a. die Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich und die Entschädigung dort "enteigneter" Fürsten durch rechtsrheinische Besitzungen vorsieht.
3. Oktober 1801
Die neu errichtete Pforzheimer Holländerholz-Gesellschaft eröffnet einen Floßkanal von der kleinen Meißenbach im Frauenalbischen, der über die Alb bei Rüppurr und den Karlsruher Landgraben in den Rhein führt. Zur Feier dieses Tages, an der auch der Markgraf teilnimmt, lässt Friedrich Drechsler einen Ballon aufsteigen.
November 1801
Das "Allgemeine Intelligenz- oder Wochenblatt für sämtliche hochfürstlich-badische Lande" veröffentlicht das Ergebnis der Volkszählung in Karlsruhe. Neben Schlossanlage und Kirchen gibt es 488 Gebäude in der Stadt, zu der hier auch Klein-Karlsruhe gezählt wird. Unter den 8.186 christlichen Einwohnern sind 333 "reguläre Almosengenießer" registriert.
 
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