Karlsruher Stadtchronik
Ereignisse der Dekade
- 1733
- In der Folge des Polnischen Thronfolgekrieges besetzen französische Truppen unter Marschall Herzog v. Berwick Karlsruhe.
- 1733
- Wegen des Krieges werden die Sänger und Musiker des Theaters am Hofe größtenteils entlassen. Das rege Musikleben in der Karlsruher Residenz lebt erst unter der Regierung Karl Friedrichs wieder auf.
- 1733
- Vor dem Mühlburger Tor (damals zwischen Wald- und heutiger Karlstraße gelegen) kauft die Stadt das Haus des ehemaligen Totengräbers (heute etwa Europaplatz) und baut es zum Krankenhaus um. 1738 wird es als Militärlazarett benutzt.
- 1733
- Die Superintendantur wird von Durlach nach Karlsruhe verlegt.
- Oktober 1733
- Markgraf Karl Wilhelm verlässt wegen des Polnischen Thronfolgekrieges, der den Oberrhein zwar nicht zum Kriegsschauplatz, aber zum Durchzugsgebiet französischer, kaiserlicher und russischer Truppen macht, seine Residenz Karlsruhe. Fast genau drei Jahre später, im September 1736, kehrt er aus Basel, von wo er die Markgrafschaft regiert hat, zurück.
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