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Datenbank der Kulturdenkmale

Mahnmalbrunnen

Kiefernweg / Joseph-Groß-Platz, Kirchfeldsiedlung, Neureut

Ausweisungstext der amtlichen Denkmalliste

Mahnmalbrunnen, von Prof. Theilmann, 1967


Ergänzende Informationen des Stadtarchivs

Nach einer breit angelegten und erfolg­rei­chen Spenden­samm­lung er­hielt der Künstler Fritz Theilmann Anfang 1967 den Auftrag zur Ge­stal­tung des Mahnmals. Die US-Army planierte das Gelände, die Ge­meinde Neureut ließ den Platz anlegen. Am 24. September vor 50 Jahren wurde die Anlage eingeweiht. Sie besteht aus drei ­Ele­men­ten: Einer Stele, einer Figuren­gruppe und einem Brunnen. Die sich nach oben verjün­gende Stele ist sieben Meter hoch, dreieckig mit leicht nach innen gewölbten Seiten und mit rot­brau­nem Klinker verkleidet. An der Vorder­seite steht drei Meter hoch die Figuren­gruppe mit einer Mutter mit Kind im Tra­ge­tuch, einem Mädchen mit Puppe im Arm und einem Jungen, der sich duckend in lodernde Flammen zurück­schaut. Sie symbo­li­sier­t das Leid der Vertrei­bung. Mit etwas Abstand davor befindet sich ein dreie­cki­ger Brunnen mit kleiner Fontäne. In dem auf der Vor­der­seite der Stele angedeu­te­ten Kreuzarm steht die Aufschrift "Frie­den und Versoeh­nung", links ist zu lesen "Gedenke unserer To­ten und Vermiss­ten" und rechts "Heimat ist Geschenk und Auf­trag 1967".

Auszug aus Manfred Koch, Heimat ist Geschenk und Auftrag, in Blick in die Geschichte Nr. 116 vom 15. September 2017

Denkmal nach § 2 (Kulturdenkmal) Denkmalschutzgesetz

Baujahr 1967
 


Bild: PBe, 2013

 


Bild: PBe, 2013