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Datenbank der Kulturdenkmale

Seldeneck´sche Brauerei

Fabrikstr. 14, Hardtstr. 35, 37a, 37d, 37e, 39c, Sonnenstr. 9 , Mühlburg

Ausweisungstext der amtlichen Denkmalliste

Seldeneck´sche Brauerei, Brauerei bis 1920, dann Konservenfabrik, heute Kulturzentrum, die Anlage besteht aus:

    1. Bier- und Eiskeller, 1863 von Adolf Williard (Fabrikstr. 14)
    2. Verwalter-Wohnhaus, 1884 durch den Architekten E. Schweickhardt aus Karlsruhe (Hardtstr. 39c)
    3. Altes Sudhaus, Umbau von 1889 durch Gustav Ziegler mit Kühlapparatehaus (1908-09), Flaschen- und Faßbierabfüllerei (1909), Eiskeller 1886 vergrößert (Gebäude südlich Hardtstr. 37a)
    4. Neues Sudhaus mit Erweiterungsbau (Hardtstr. 37a)
    5. Kühl- und Kesselanlage, "Pumpenhaus", "Steinmetzhaus", 1901
      (Sonnenstr. 9)
    6. Freiflächen (vgl. Kartierung)

Ergänzende Informationen des Stadtarchivs

Stadtlexikon: Seldenecksche Brauerei

Literatur:
Rainer Beck/Winfried Flammann: Die Seldenecksche Brauerei in Mühlburg, in: Industriearchitektur in Karlsruhe. Beiträge zur Industrie- und Baugeschichte der ehemaligen badischen Haupt- und Residenzstadt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, hrsg. von der Stadt Karlsruhe – Stadtarchiv, 2. Überarb. Aufl. 1993, S. 32-50 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 6);

Barbara Guttmann: Hopfen & Malz. Die Geschichte des Brauwesens in Karlsruhe. Mit Beiträgen von Thomas Meyer und Erik Neumann, hrsg. von der Stadt Karlsruhe – Stadtarchiv, Karlsruhe 1998 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 19).

Denkmal nach § 2 (Kulturdenkmal) Denkmalschutzgesetz

Baujahr 1863
 

Neues Sudhaus
Bild: PBe, 2017

 

Altes Sudhaus
Bild: PBe, 2017

 

Kühl- und Kesselanlage
Bild: PBe, 2017