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Rondellplatz mit Verfassungssäule

Rondellplatz, Großherzog- Karl-Denkmal und Markgräfliches Palais

Der Rondellplatz verdankt seine Entstehung der Kreuzung der nord-südlichen Mittelachse der Stadt mit einem alten Weg in der Linie der Erbprinzenstraße. Erstmals war er im Hauptplan von 1768 dargestellt. An drei Seiten des Platzes entstanden 1800 bis 1809 vornehme Wohnhäuser.

Die "Verfassungssäule" auf dem Rondellplatz führte Raufer nach dem Entwurf Weinbrenners von 1823/24 aus, doch zunächst nur den Kubus mit den beiden Brunnenschalen. Den Obelisken setzte man erst einige Jahre später auf. Seine Bestimmung als Denkmal für Großherzog Karl und die von ihm eingesetze Verfassung von 1818 erhielt das Monument vermutlich 1832.

Auf dem südöstlichen Grundstück ließ Großherzog Karl Friedrich ab 1803 ein Palais errichten für die Söhne seiner zweiten Gattin, der Reichsgräfin Luise Karoline von Hochberg. Schon 1800 hatten Hofgärtner dahinter einen ausgedehnten Zier- und Nutzgarten angelegt. Die Mitte des Palastes ist herausgehoben durch eine sechssäulige korinthische Eingangshalle. Die beiden kriegszerstörten Seitenflügel wurden 1963 in moderner Form wieder aufgebaut.

Rondellplatz




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