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Bestand:   Nachlass Hermann Binz  
Umfang:   12 Nummern  
Laufzeit:   1905 - 1945  
Findmittel:   Repertorium 5 S., von A. Sauer, 1990  
Zitierung:   7/Nl Binz  
  geb. 22. Juni 1876 in Karlsruhe.
gest. 15. November 1946 in Karlsruhe.

Hermann Binz' Vater, Fidel Binz, war Steinbildhauer und unterhielt in Karlsruhe eine Werkstatt für Grabmalkunst und Bauplastik. Nach der Schulausbildung durchlief er zunächst eine Lehre in der Werkstatt seines Vaters. Danach besuchte er die Kunstgewerbeschule Karlsruhe als Schüler von Adolf Heer und Fridolin Dietsche sowie die Kunstakademie in Berlin als Schüler von Gerhard Janensch. In den Jahren 1895 und 1898 bis 1903 studierte Binz an der Kunstakademie Karlsruhe. Seit dieser Zeit war er in Karlsruhe tätig. Von hier aus unternahm er Studienreisen innerhalb Deutschlands, nach Italien und Frankreich.

Für Karlsruhe schuf Binz u. a. folgende Werke:
Bauplastik an der Christuskirche (1900). Brunnen am Stephanplatz (1904/1905). Altarwand der Lutherkirche (1907). Bauplastik für das Warenhaus Knopf/Karstadt (1914). Baukeramik für die Viktor-von- Scheffel-Schule in Knielingen (1913). Bauplastik für die Gaststätte "Zum Moninger" 1901. Gefallenendenkmal auf dem Ehrenfriedhof Karlsruhe (1920-1930). Außerdem schuf Binz figurliche Kleinplastik und beteiligte sich seit 1911 häufig an Ausstellungen.

In seinem Testament vom 20. Dezember 1945 vermachte Hermann Binz seinen künstlerischen Nachlass der Stadt Karlsruhe. Er befindet sich heute im Besitz der Städtischen Kunstsammlungen Karlsruhe. Reproduktionen seiner Werke sind im vorliegenden Bestand vorhanden.

Enthält:   Abbildungen der Werke (Fotos und Postkarten). Auftragsangebot der Stadt Karlsruhe. Nachlassangelegenheiten. Werkverzeichnisse.  



Stadt Karlsruhe, Stadtarchiv, Pfinzgaumuseum, Stadtmuseum -BS- Stand: 20.09.2000