Zur Startseite Karlsruhe: StadtZeitung   Suche
 

Übersicht Weiterempfehlen

 

Gemeinderat: Fragen und Antworten bei Sitzung vom 24. Mai

(res) Zur jüngsten Gemeinderatssitzung am 24. Mai erreichten die Verwaltung zwei Anfragen zur Rheinbrücke Karlsruhe-Maxau. Die Freien Wähler und die Grünen erkundigten sich unter anderem danach, wann die letzte Bauwerkshauptprüfung stattgefunden und was sie ergeben hat. Laut Stadtverwaltung bekam die Brücke bei der Prüfung 2010 Noten zwischen 2,7 (Widerlager Wörth) und 2,9 (Stahlüberbau). Dies bedeute, "dass die Standsicherheit gegeben ist", jedoch Mängel vorhanden seien, "welche langfristig die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigen können."

Eine Verbesserung der Zustandsnote von 3,8 im Jahr 2003 auf 2,7 im Jahr 2010 treffe lediglich für das westliche Widerlager der Brücke zu. Die theoretische Restlebensdauer im Jahr 2011 betrage noch 1 bis 6 Jahre, so die Verwaltung. Das Erreichen der Restlebensdauer bedeute jedoch nicht, dass die Konstruktion zusammenbreche, sondern dass Anzahl und Größe von Schäden signifikant zunehmen. Mit entsprechenden größeren Sanierungsarbeiten könne die Brücke "für eine weitere Nutzung ertüchtigt werden." Die Fahrbahnübergänge sollen 2012 erneuert werden.

+++

Mit welchen Maßnahmen der Stromverbrauch im Konzern Stadt sofort reduziert werden könne, wollten vier SPD-Stadträte wissen. Möglichkeiten sieht die Verwaltung in folgenden Bereichen: nutzungsgerechtes Verhalten in öffentlichen Gebäuden, bedarfsgerechtes Einschalten von Geräten, konsequentes Ausschalten nach Dienstschluss, Vermeiden von Stand-By-Betrieb. Mittelfristige Maßnahmen, die zur Reduzierung des Stromverbrauchs führen, wären: Austausch ineffizienter Geräte, Einsatz energieeffizienter Geräte bei Neubauten und Sanierungen sowie Einhalten der städtischen Leitlinien.

+++

Nach Mängelbögen für Straßen, Wege und Plätze hatten sich die Grünen erkundigt und erfuhren, dass Mitte der Neunziger Jahre nur rund 100 von Bürgerinnen und Bürgern ausgefüllte Mängelbögen pro Jahr bei der Verwaltung eingegangen seien, von 1998 bis 2008 jährlich 200 bis 250 Meldungen, 2009 bereits 434 und 2010 über 600. Hauptsächlich gehe es um zu hohe Bordsteinkanten, schlechte Beläge oder Wurzelhebungen. Rund 90 Prozent der Mängel seien beseitigt worden.

Alle Ratsdokumente als pdf unter: www.karlsruhe.de/b4/gemeinderat.de




Übersicht Weiterempfehlen

Stadt Karlsruhe 2011 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro