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Kombilösung: Baubeginn unterirdische Haltestelle Ettlinger Tor

Umleitungskonzept für Verkehr zum Marktplatz / Ein Jahr Bauzeit


(fis) Bereits seit Anfang dieses Jahres waren in der Karl-Friedrich-Straße zwischen dem Einkaufszentrum "Ettlinger Tor" und dem ehemaligen Postscheckamt Bauarbeiten im Gange, die den Verkehrsablauf allerdings nur gering beeinflussten. Die Stadtwerke verlegten Leitungen, die Vorbereitungen für die Einrichtung der Großbaustelle liefen. Seit Montag, 30. Mai, ist die Karl-Friedrich-Straße jetzt "dicht gemacht". Nur Fußgänger und die Straßenbahnen dürfen dort noch passieren, damit die Bauarbeiten ungestört ablaufen können und es keine zeitlichen Verzögerungen mehr beim Bau der Kombilösung gibt.

"Hier wird jetzt mit einem ganz entscheidenden Bauwerk der Kombilösung begonnen", informierte Dr. Walter Casazza, Geschäftsführer der Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) am Freitag, 27. Mai, bei einem Pressetermin. Im Bereich der Kreuzung Ettlinger Tor entsteht die künftige Haltestelle "Ettlinger Tor". Sie besteht aus dem so genannten Nordkopf, dem Kombi-Bauwerk bei dem der Verkehr auf drei Ebenen laufen wird und dem Südkopf.

Der Nordkopf, mit dessen Bau jetzt begonnen wurde, wird im Süden durch den Kriegsstraßentunnel begrenzt und erstreckt sich etwa 60 Meter nach Norden. In dem Bauwerk wird der unterirdische Anschluss zum ECE-Center hergestellt, zudem ist hier die Startgrube für den bergmännischen Vortrieb des Tunnels in der Karl-Friedrich-Straße. Zunächst werden aber Spundwände auf der Ostseite eingebaut, die Fernwärmetrasse verlegt und im Westen eine Abwasser-Druckleitung am Gebäude des Einkaufszentrums verlegt, um die Entwässerung während der Bauphase zu gewährleisten.

"Ein Umdenken der Verkehrsteilnehmer ist angesagt", wies KASIG-Prokurist Uwe Konrath darauf hin, dass die Arbeiten bis Mitte 2012 dauern sollen. Danach wird der Straßenbahnverkehr zwischen Marktplatz und der Haltesteller Ettlinger Tor ganz eingestellt, weil dann der Bau des Kombibauwerks beginnt.

Für die aktuelle Baustelle haben Tiefbauamt und Ordnungsamt ein Umleitungskonzept erarbeitet. Um die Verbindung zum Marktplatz aufrecht zu erhalten, wird für den aus dem Osten kommenden Kriegsstraßenverkehr die Einbahnregelung in der Kreuzstraße gedreht, wer von Süden kommt, wird über die Lammstraße zum Marktplatz und zum Parkhaus Marktplatz geführt. Parkhausnutzer können auch über die Zähringerstraße und Adlerstraße abfahren.

"Das Baufeld ist so groß, dass der Durchgang gerade für Fußgänger ausreicht", bedauerte Gerhard Schönbeck vom Tiefbauamt, dass trotz großer Bemühungen Radfahrer nicht von der Sperrung ausgenommen werden konnten. Für sie biete es sich an, die Hermann-Billing-Straße und die Überführung zur Lammstraße zu nutzen, um die Kreuzung Ettlinger Tor zu meiden.




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