About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 03.11 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 5,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD im KOHI

Hauptsache neurotisch!
Thomas Meyers Entwicklungsroman im Stile Woody Allens

Thomas Meyer. Foto: Nicolas Aebi / nicolasaebi.ch „Perlend, beduselnd und frech wie unkoscherer Champagner.“ (NZZ)
Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse handelt von den Liebesabenteuern eines jungen Zürcher Juden, Mordechai („Motti“) Wolkenbruch, der eine nichtjüdische Kommilitonin anhimmelt. Seine Mutter, die in der Familie das Sagen hat, findet jedoch, dass eine „Schickse“ für einen orthodoxen Juden tabu sei. Deshalb versucht sie, ihn mit jungen Frauen aus jüdischen Familien zu verkuppeln. Wird „Motti“ es schaffen, bald selbst über sein weiteres Leben bestimmen zu können?
Thomas Meyer, 1974 in Zürich geboren, ist seit 2006 selbstständig als Autor und Texter tätig. Sein Debütroman Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse war für den Schweizer Buchpreis 2012 nominiert und wurde 2013 mit dem Anerkennungspreis der Stadt Zollikon ausgezeichnet.

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Dienstag, 04.11 | 20.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Leicht, komisch und berührend –
Marion Brasch kommt ins Literaturhaus und hat ihren Roman „Wunderlich fährt nach Norden“ im Gepäck

Marion Brasch. Foto: Jörg Steinmetz „Es geht um einen Typen, der immer einen Tritt in den Hintern braucht“, bringt Marion Brasch das Leiden ihres Protagonisten auf den Punkt. In Wunderlich fährt nach Norden versinkt Wunderlich im Selbstmitleid, als Marie ihn verlässt. Erst eine anonyme SMS kann ihn zurück ins Leben holen und ihn dazu bringen, eine Reise anzutreten. Eine Reise, die vieles verändern wird und ihn zum Abenteurer macht. Eine Reise, die den Melancholiker Wunderlich lehrt, den Moment zu lieben, ihn entdecken lässt, was er vergessen wollte und finden lässt, was er nicht gesucht hat.
Marion Brasch stammt aus einer bekannten Ost-Berliner Familie. Sie war von 1987 bis 1992 beim Radiosender DT64 tätig, zunächst als Musikredakteurin, später auch als Moderatorin und Autorin. Sie arbeitet bei Radio Eins. 2012 erschien ihr viel beachteter autobiografischer Familienroman Ab jetzt ist Ruhe.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Montag, 10.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. zu Gast im PrinzMaxPalais

Nicht nur Diktatur und Krieg – Zur Bedeutung der Demokratie in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Bernd Faulenbach

Zu Recht beschäftigen wir uns mit dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, mit dem Obrigkeitsstaat, der NS-Diktatur und mit dem Holocaust. Dennoch ist gerade wegen der verschiedenen Erinnerungskomplexe, die uns in diesem Jahr beschäftigen, zu fragen: Weist nicht auch die deutsche Geschichte demokratische Traditionen auf? Ist die Weimarer Republik nicht mehr als die Vorgeschichte des Dritten Reiches? Und ist die Demokratiegeschichte seit 1945 nicht auch eine Erfolgsgeschichte? Derartige Fragen führen zwangsläufig in die Gegenwart, in der kein Ende der Geschichte – wie manche 1989 glaubten – erkennbar ist.
Prof. Dr. Bernd Faulenbach ist Historiker an der Ruhr-Universität Bochum, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und Mitglied diverser Gremien an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik. Von ihm stammen zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, zur deutschen und zur europäischen Erinnerungskultur.

Eine Veranstaltung des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Sektion Nordbaden in Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg. Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Dienstag, 11.11 | 20.00 Uhr | Eintritt frei

Aus Anlass eines 450- und eines 25-jährigen Jubiläums

Mit Literatur die Zustände tanzbar machen:
Albert Ostermaier liest aus „Ein Pfund Fleisch“ und diskutiert mit Jan Knopf über die undurchsichtigen Gesetze der menschlichen Wirtschaft

Albert Ostermaier / Jan Knopf. Foto: Martin Lengemann / privat Brecht beerbte Shakespeare, Ostermaier beerbte Shakespeare und Brecht. Alle zusammen handeln über die Zustände, die sich nicht bewegen wollen und älter sind als die Jubiläen, die anstehen: der Geburtstag des Elisabethaners und die Gründung der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB) in Karlsruhe. Auch wenn es zunächst nicht so scheint: Die große Literatur handelt immer auch über die kapitalistischen Lebens- und Arbeitsverhältnisse, und erst dadurch werden die menschlichen Schicksale sichtbar. Albert Ostermaier und Jan Knopf kennen sich mit dem Thema aus, nicht erst seit den gemeinsamen Jahren des abc-Festivals in Augsburg, dessen künstlerischer Leiter der Brecht-Preisträger Ostermaier von 2006 bis 2008 war. In Karlsruhe setzen sie ihr Gespräch fort.
Albert Ostermaier, geboren 1967 in München, ist einer der wichtigsten Gegenwartsdramatiker. Er veröffentlichte Lyrik-Bände, zudem Theaterstücke und Romane. Zuletzt erschienen der Roman Seine Zeit zu sterben (2013) sowie der Lyrikband Flügelwechsel (2014), der Fußball-Oden und Gedichte enthält, und ganz aktuell ist der neue Gedichtband Außer mir. Unter den Auszeichnungen finden sich der Kleist-Preis (2003) und der Literaturpreis der Welt für das literarische Gesamtwerk (2011). Für die Nibelungenfestspiele in Worms 2015 verpflichtete ihn der Intendant Nico Hofmann als Autor.
Jan Knopf, Professor für Literaturwissenschaft an der Universität Karlsruhe, hat die Bertolt Brecht-Forschung wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten weltweit beeinflusst. Der Leiter der „Arbeitsstelle Bertolt Brecht“ (ABB) am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Karlsruhe ist unter anderem Mitherausgeber der Großen kommentierten Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke Brechts in 33 Teilbänden und Herausgeber des Brecht-Handbuchs. Zuletzt erschien die Biografie Bertolt Brecht - Lebenskunst in finsteren Zeiten (2012).

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft und der Arbeitsstelle Bertolt Brecht (ABB) in Kooperation mit der Stephanus-Buchhandlung.

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Samstag, 15.11 | 20.00 Uhr | Eintritt frei

Eröffnung der Ausstellung
„Joseph Victor von Scheffel als Zeichner und Maler – ein Künstlerleben des 19. Jahrhunderts“

Ausstellungsdauer: 16. November 2014 bis 29. März 2015
Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) gehörte zu den Bestsellerautoren des 19. Jahrhunderts. Seine Werke erreichten bereits zu seinen Lebzeiten Verkaufszahlen von über einer halben Million Exemplaren. Zu seinen Hauptwerken zählen das Epos Der Trompeter von Säckingen (1853), der historische Roman Ekkehard (1855) und die von ihm herausgegebene Gedichtsammlung Gaudeamus (1868). Weniger bekannt ist bislang sein vielseitiges bildkünstlerisches Werk, das nun erstmals in diesem Umfang präsentiert wird.
Scheffels Nachlass, der zum größten Teil im Oberrheinischen Literaturarchiv des Museums für Literatur am Oberrhein Karlsruhe archiviert ist, umfasst über 400 Zeichnungen, Aquarelle, Lithografien, Fotografien und ein Ölgemälde, über 80 Skizzen- und Notizbücher, zahlreiche eigene Skizzen in den Manuskripten seiner Texte.
Scheffel erhielt seine künstlerische Ausbildung bereits seit frühester Kindheit. Sie setzte sich während des Studiums und in Italien im Kreis der Deutschrömer bei wichtigen Malern seiner Zeit fort. Alle seine literarischen Werke entstanden in enger Verflechtung von Text und Bild. Seine Reisen unternahm er zusammen mit anderen Künstlern, wie Anselm Feuerbach oder Anton von Werner.
Die Kuratorin Dr. Natalie Gutgesell führt in die Ausstellung ein. Die für diesen Abend entstandene Komposition „Sxheffel“ für Bassklarinette, Schlagzeug, Keyboard, Akkordeon und Videozuspielung des Karlsruher Komponisten Nico Sauer, geboren 1986 in München, ein Auftragswerk der Literarischen Gesellschaft, wird uraufgeführt.
Die Ausstellung im Karlsruher Museum für Literatur wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. Es erscheint ein reich bebilderter zweibändiger Katalog.

Weitere Informationen: www.scheffel-ausstellung.de

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Sonntag, 16.11 | 11.00 Uhr | Eintritt frei

Scheffel-Ausstellung: Kuratorenführung mit Dr. Natalie Gutgesell

Weitere Termine

Aktuelle Ausstellung

14. September bis 11. Januar 2015
U-Max im PrinzMaxPalais

„‘… in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie‘–
der Schriftsteller Adolf von Grolman“

Adolf von Grolman. Foto: GLA Die Ausstellung im PrinzMaxPalais dokumentiert Leben und Werk des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Adolf von Grolman (1888 bis 1973). Neben der zirka 5.000 Briefe umfassenden privaten und beruflichen Korrespondenz (unter anderem an Hermann Hesse, Martin Buber, Robert Minder und Albert Schweitzer) enthält der Bestand des von der Literarischen Gesellschaft erworbenen Nachlasses zahlreiche Manuskripte, Aufsätze und Rundfunkessays. Adolf von Grolman, der auch in Briefkontakt mit Thomas Mann stand, lebte von 1924 bis zu seinem Lebensende in Karlsruhe. In seinen 1946 erschienenen Karlsruher Novellen schildert er eindrucksvoll Gestalten und Atmosphäre der untergegangenen badischen Residenz.

Begleitend zur Ausstellung ist erschienen:
Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)
September 2014
14,95 Euro, 96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

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Kommende Ausstellung

16. November 2014 bis 29. März 2015

Joseph Victor von Scheffel als Zeichner und Maler – ein Künstlerleben des 19. Jahrhunderts

Scheffel als Wanderer Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) gehörte zu den Bestsellerautoren des 19. Jahrhunderts. Seine Werke erreichten bereits zu seinen Lebzeiten Verkaufszahlen von über einer halben Million Exemplaren. Zu seinen Hauptwerken zählen das Epos Der Trompeter von Säckingen (1853), der historische Roman Ekkehard (1855) und die von ihm herausgegebene Gedichtsammlung Gaudeamus (1868). Weniger bekannt ist bislang sein vielseitiges bildkünstlerisches Werk, das nun erstmals in diesem Umfang präsentiert wird.
Scheffels Nachlass, der zum größten Teil im Oberrheinischen Literaturarchiv des Museums für Literatur am Oberrhein Karlsruhe archiviert ist, umfasst über 400 Zeichnungen, Aquarelle, Lithografien, Fotografien und ein Ölgemälde, über 80 Skizzen- und Notizbücher, zahlreiche eigene Skizzen in den Manuskripten seiner Texte.
Scheffel erhielt seine künstlerische Ausbildung bereits seit frühester Kindheit. Sie setzte sich während des Studiums und in Italien im Kreis der Deutschrömer bei wichtigen Malern seiner Zeit fort. Alle seine literarischen Werke entstanden in enger Verflechtung von Text und Bild. Seine Reisen unternahm er zusammen mit anderen Künstlern, wie Anselm Feuerbach oder Anton von Werner.
Die Ausstellung im Karlsruher Museum für Literatur wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. Es erscheint ein reich bebilderter zweibändiger Katalog.

Weitere Informationen: www.scheffel-ausstellung.de
Begleitprogramm (PDF)

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Tipps und Hinweise

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Neu

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist ab sofort u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Ehrung für die Besten des Jahrgangs

Vergabe des Scheffel-Preises 2014

Ministerpräsident Winfried Kretschmann umrahmt von 180 Scheffel-Preisträgerinnen und Scheffel-Preisträgern 2014 im Konzerthaus Karlsruhe

Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe feierte am Dienstag, 1. Juli 2014 mit 180 Preisträgerinnen und Preisträgern aus Baden-Württemberg im Beisein von Winfried Kretschmann im Konzerthaus Karlsruhe den Scheffelpreis 2014. Der Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann begrüßte den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Winfried Kretschmann, selbst Scheffel-Preisträger von 1968, beglückwünschte die Preisträgerinnen und Preisträger zu ihrer Auszeichnung.

„Selbstständiges Denken, Eigeninitiative und kritisches Hinterfragen wird heute an jeder guten Schule gefördert und honoriert. Das war 1968 – dem Jahr, in dem ich Scheffelpreisträger wurde – noch nicht selbstverständlich“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Ohne einen wachen Sinn für Alternativen kann auch Demokratie nicht funktionieren. Kunst und Literatur fordern uns heraus, indem sie unser gewohntes Denken und Handeln hinterfragen. Auch deswegen nimmt Baden-Württemberg im Vergleich mit anderen Ländern des ersten Platz ein, was finanziellen Aufwand und Breite seiner Literaturförderung angeht.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (l.) gratulieren Sophie Jochems, Scheffel-Preisträgerin am Humboldt-Gymnasium Karlsruhe 2014

Der an über 600 Gymnasien in Baden-Württemberg vergebene Preis wird seit 1928 verliehen und zwar jeweils nur einmal. Seit 2006 wird der Scheffel-Preis auch an zahlreichen der insgesamt 140 deutschen Auslandsschulen vergeben. Der Preis trägt „zur Belebung des Interesses an künstlerischer und wissenschaftlicher Literatur“ bei. Der Scheffel-Preis ist die einzige überregionale Auszeichnung für die beste Abiturleistung im Fach Deutsch.

Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von durch die Poetry-Slammer Sophie Passmann (2011 Gewinnerin der Slam-Meisterschaften in Baden-Württemberg und als Vertreterin Baden-Württembergs ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) 2013 in der Sparte Poetry Slam) und Tobias Gralke (Scheffel-Preisträger des Heinrich-Heine Gymnasiums Ostfildern des Jahres 2010) sowie die Bigband des Humboldt-Gymnasiums Karlsruhe.

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Kleine Karlsruher Bibliothek

Wir loben aus: Den aktuellen Karlsruhe-Roman!

Zugelassen sind nur deutschsprachige und unveröffentlichte Romane (keine Erzählungen). Der Roman sollte in Karlsruhe spielen. Die Rechte an den Texten müssen beim Einsender liegen. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat (in einem mit demselben Kennwort versehenen Umschlag) bei. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt. Der Roman soll als letzter Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages 2015 erscheinen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse / Ihre Teilnahme. Die Ausschreibung ist abgelaufen. Wir werden im März 2015 bekannt geben, welcher aktuelle Karlsruhe-Roman als Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ erscheinen wird. Die Verfasserin / der Verfasser wird benachrichtigt – wir sind sehr gespannt auf die Lektüre!

Weitere Informationen (PDF)

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Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum vierten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

Prosapreis JuLi / Junge Literatur

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Einsendeschluss ist der 30.4.2015

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Karlsruhe oder im Landkreis Karlsruhe leben oder dort zur Schule gehen.

Weitere Informationen

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 05.11.2014, 20.00 Uhr: Agnes
  • 19.11.2014, 20.00 Uhr: Rio Reiser-König von Deutschland
  • 23.11.2014, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 07.12.2014, 16.00 Uhr: Die Meistersinger v. Nürnberg
  • 21.12.2014, 19.00 Uhr: Jazznight
  • 30.12.2014, 20.00 Uhr: Tosca
  • 10.01.2015, 19.00 Uhr: Die Zauberflöte
  • 15.01.2015, 20.00 Uhr: Schatten (Eurydike sagt)
  • 24.01.2015, 19.30 Uhr: Jazznight
  • 01.02.2015, 19.00 Uhr: Mythos
  • 19.02.2015, 19.30 Uhr: Dylan-The Times they are a-changin
  • 24.02.2015, 20.00 Uhr: Die Räuber
  • 12.03.2015, 20.00 Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung (Ballett)
  • 20.03.2015, 21.00 Uhr: Nachtklänge
  • 26.03.2015, 20.00 Uhr: Drei Schwestern
  • 12.04.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 17.04.2015, 20.00 Uhr: Fantasio
  • 28.04.2015, 20.00 Uhr: Richtfest
  • 06.05.2015, 20.00 Uhr: La Traviata
  • 16.05.2015, 19.30 Uhr: Cosi fan tutte
  • 31.05.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 18.06.2015, 20.00 Uhr: Der Prozess (Ballett)
  • 21.06.2015, 19.00 Uhr: Jazznight
  • 28.06.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 02.07.2015, 20.00 Uhr: Iphigenie auf Tauris
  • 11.07.2015, 19.30 Uhr: Giselle (Ballett)

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

allmende - Zeitschrift für Literatur Ab sofort im Mitteldeutschen Verlag:
„Krise der Männlichkeit?
93. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
ISBN 978-3-95462-394-5
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Über eine vermeintliche Krise der Männlichkeit wird derzeit viel debattiert. Gibt es wirklich eine Erschütterung von Männlichkeitsnormen und –bildern oder ist die Männlichkeit gar nicht in der Krise? Inwiefern hat sich die Rolle des Mannes verändert? In der aktuellen Ausgabe der allmende setzen sich zahlreiche Autorinnen und Autoren mit dem Thema auseinander.

Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin und Autorin des Bands „Angezogen. Das Geheimnis der Mode“, spricht in einem Interview über den Kleidungsstil des „modernen Mannes“ und wirft einen Blick in dessen „modische Zukunft“.
Thomas Meinecke erzählt in seinem Text von Frauen mit Bärten und Männern in Nylons und Stöckelschuhen – und der daraus resultierenden Veränderung von „Männlichkeit“.
Ahörnchen und Behörnchen sind die Protagonisten des Beitrags von Elfriede Jelinek. Die Literaturnobelpreisträgerin schreibt über das Miteinander zweier Lebewesen ganz gleich welchen Geschlechts.
Katharina Hartwell, Vertreterin der jungen Gegenwartsliteratur, ist mit einer Kurzgeschichte vertreten, die Dramatikerin Rebekka Kricheldorf schreibt augenzwinkernd über den urbanen jungen Mann (UJM) mit Vollbart und der Georg-Büchner-Preisträger Arnold Stadler von Parkwächtern und Anzugträger.

Mit dem Prinz-Eisenherz Buchladen, einer Fachbuchhandlung mit Schwerpunkt Homosexualität, sowie der Lettrétage, dem „jungen Literaturhaus Berlins“, werden Institutionen vorgestellt, die mit ihren Veranstaltungen der konventionellen Literatur-landschaft entgegenwirken und gesellschaftliche Standards neu zu definieren suchen.

Die Vielzahl an Buchrezensionen dokumentieren die gesellschaftlichen Bedingungen individueller Lebensentwürfe. Die Ausgabe ist mit Karikaturen von Marie Marcks illustriert. Die Künstlerin prophezeite schon Ende der 1980er Jahre mit Karikaturen wie „gnadenlos – Männer euer Spiel ist aus“ die „Krise der Männlichkeit“.

allmende – Zeitschrift für Literatur wird zweimal im Jahr von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Nach über zehn Jahren im Karlsruher Info-Verlag erscheint sie jetzt im Mitteldeutschen Verlag Halle. Damit werden künftig auch neue Orte und Landschaften erkundet, die für die deutschsprachige Literatur von Bedeutung sind.

Weitere Ausgaben der allmende

© 1996-2014 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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