About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 02.03 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 5,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstraße 47

LESUNG SÜD

„Zurück zum Feuer“ von Saskia Hennig von Lange -
Ein Haus im Wald. Ein Haus, in dem es nicht nur für Max Schmeling um Leben und Tod geht

Saskia Hennig von Lange. Foto: Stefan Freund „Packend“ (NDR)
Da wird nicht lange gefackelt: Zurück zum Feuer ist ein mitreißendes Kammerspiel, das dem Leser den Atem raubt. Im Mittelpunkt des Debütromans von Saskia Hennig von Lange steht Max Schmelings Haus, in dem der Ex-Boxweltmeister im Schwergewicht über 50 Jahre mit seiner Frau zurückgezogen gelebt hat. Es wird von drei Leben erzählt, die über das Schmeling-Haus verbunden sind: Da ist Max, der seinen Vornamen mit Schmeling teilt. Er ist Gutachter und soll das leerstehende Haus bewerten. Doch Max hat vor Kurzem seinen Sohn durch einen Unfall verloren und ist in einer Krise. Was als Besichtigung beginnt, gerät außer Kontrolle. Max‘ Ehefrau Inge versucht vergeblich, ihn zu erreichen und verliert ihre mühsam gewahrte Fassung. Jahre zuvor liegt der sterbende Max Schmeling im selben Haus – ein Kampf ohne Gegner, bei dem es nichts zu gewinnen gibt …
Saskia Hennig von Lange, geboren 1976, lebt in Frankfurt am Main. Sie studierte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Sie erhielt unter anderem den Wortspiele-Literaturpreis (2013) und den Rauriser Literaturpreis (2014).

X

Montag, 16.03 | 20.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- , Mitglieder 4,- €

Endlich: Arno Geigers neuer Roman „Selbstporträt mit Flusspferd“!
Die Geschichte einer Trennung, einer Liebe und eines Flusspferds

Arno Geiger. Foto: Wolfgang Matz Julian ist 22. Mit der Trennung von Judith kommt er nicht klar, obwohl er sie gewollt hat. So übernimmt er in Professor Behams Garten die Pflege eines Zwergflusspferds: Es isst, gähnt, taucht und stinkt und bestimmt den Rhythmus seines Sommers. Dann ist da noch Aiko, die 27-jährige Tochter des Professors, in die er sich ernsthaft verliebt. Und sein Freund Tibor, der alles leichter zu nehmen scheint als Julian es kann …
Arno Geiger erzählt in seinem neuen Roman Selbstporträt mit Flusspferd von der Suche nach einem Platz in der Welt – für Flusspferde und Menschen.
Arno Geiger, 1968 in Bregenz geboren, studierte Literaturwissenschaft und lebt in Wolfurt und Wien. Er wurde für seinen Roman Es geht uns gut 2005 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. 2008 erhielt er den Johann-Peter-Hebel-Preis.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

X

Mittwoch, 18.03 | 20.00 Uhr | Eintritt frei

Die Moral im Fadenkreuz –
Stefan Scherer: Wie und warum die ARD-Reihe „Tatort“ seit 1970 moralische und bürgerliche Wertvorstellungen in der Bundesrepublik prägt?

Stefan Scherer. Foto: Martin Lober, KIT Jeden Sonntag zur Hauptsendezeit 20:15 Uhr schaut die Republik gebannt auf den Fernseher: Die ARD-Reihe Tatort gilt als das letzte mediale Lagerfeuer der Deutschen mit bis zu 13 Millionen Zuschauern. Keine regelmäßig ausgestrahlte Sendung im Deutschen Fernsehen hat vergleichbar hohe Quoten. Warum ist dieser Fernsehkrimi bis heute so erfolgreich? Inwiefern vermittelt er trotz der immer wieder gewalttätigen Darstellung von Kapitalverbrechen Wertvorstellungen der deutschen Gesellschaft?
In seinem Vortrag bietet Stefan Scherer, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft am KIT, einen Überblick über 45 Jahre Tatort und gibt Antworten darauf, warum es die Reihe immer wieder schafft, auch junge Zuschauer für sich zu gewinnen. Zugleich wird erkennbar, warum die Kriminalgeschichte seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert bürgerliche Werte vermittelt – und diese im Tatort Woche für Woche bestätigt.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 8. Karlsruher Krimitage 2015.

X

Weitere Termine

Aktuelle Ausstellung

16. November 2014 bis 29. März 2015

Joseph Victor von Scheffel als Zeichner und Maler – ein Künstlerleben des 19. Jahrhunderts

Scheffel als Wanderer Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) gehörte zu den Bestsellerautoren des 19. Jahrhunderts. Seine Werke erreichten bereits zu seinen Lebzeiten Verkaufszahlen von über einer halben Million Exemplaren. Zu seinen Hauptwerken zählen das Epos Der Trompeter von Säckingen (1853), der historische Roman Ekkehard (1855) und die von ihm herausgegebene Gedichtsammlung Gaudeamus (1868). Weniger bekannt ist bislang sein vielseitiges bildkünstlerisches Werk, das nun erstmals in diesem Umfang präsentiert wird.
Scheffels Nachlass, der zum größten Teil im Oberrheinischen Literaturarchiv des Museums für Literatur am Oberrhein Karlsruhe archiviert ist, umfasst über 400 Zeichnungen, Aquarelle, Lithografien, Fotografien und ein Ölgemälde, über 80 Skizzen- und Notizbücher, zahlreiche eigene Skizzen in den Manuskripten seiner Texte.
Scheffel erhielt seine künstlerische Ausbildung bereits seit frühester Kindheit. Sie setzte sich während des Studiums und in Italien im Kreis der Deutschrömer bei wichtigen Malern seiner Zeit fort. Alle seine literarischen Werke entstanden in enger Verflechtung von Text und Bild. Seine Reisen unternahm er zusammen mit anderen Künstlern, wie Anselm Feuerbach oder Anton von Werner.
Die Ausstellung im Karlsruher Museum für Literatur wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. Es erscheint ein reich bebilderter zweibändiger Katalog.

Weitere Informationen: www.scheffel-ausstellung.de
Begleitprogramm (PDF)

X

Tipps und Hinweise

Besuchen Sie uns auf Facebook:

Besuchen Sie uns auf Facebook www.facebook.com/Literaturhaus.Karlsruhe

Neu

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist ab sofort u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

X

Kleine Karlsruher Bibliothek

Wir loben aus: Den aktuellen Karlsruhe-Roman!

Zugelassen sind nur deutschsprachige und unveröffentlichte Romane (keine Erzählungen). Der Roman sollte in Karlsruhe spielen. Die Rechte an den Texten müssen beim Einsender liegen. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat (in einem mit demselben Kennwort versehenen Umschlag) bei. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt. Der Roman soll als letzter Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages 2015 erscheinen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse / Ihre Teilnahme. Die Ausschreibung ist abgelaufen. Wir werden im März 2015 bekannt geben, welcher aktuelle Karlsruhe-Roman als Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ erscheinen wird. Die Verfasserin / der Verfasser wird benachrichtigt – wir sind sehr gespannt auf die Lektüre!

Weitere Informationen (PDF)

X

Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum vierten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

Prosapreis JuLi / Junge Literatur

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Einsendeschluss ist der 30.4.2015

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Karlsruhe oder im Landkreis Karlsruhe leben oder dort zur Schule gehen.

Weitere Informationen

X

Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 12.03.2015, 20.00 Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung (Ballett)
  • 20.03.2015, 21.00 Uhr: Nachtklänge
  • 26.03.2015, 20.00 Uhr: Drei Schwestern
  • 12.04.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 17.04.2015, 20.00 Uhr: Fantasio
  • 28.04.2015, 20.00 Uhr: Richtfest
  • 06.05.2015, 20.00 Uhr: La Traviata
  • 16.05.2015, 19.30 Uhr: Cosi fan tutte
  • 31.05.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 18.06.2015, 20.00 Uhr: Der Prozess (Ballett)
  • 21.06.2015, 19.00 Uhr: Jazznight
  • 28.06.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 02.07.2015, 20.00 Uhr: Iphigenie auf Tauris
  • 11.07.2015, 19.30 Uhr: Giselle (Ballett)

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

X

Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur Literaturstadt Leipzig
94. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende bewegt sich, vom Südwesten nach Berlin und jetzt, mit der 94. Ausgabe, nach Leipzig – einer der wichtigen literarischen Orte in der Bundesrepublik. Die Leipziger Buchmesse ist ebenso zu einer Institution der Gegenwartsliteratur geworden wie das Deutsche Literaturinstitut. Die Druck- und Buchmuseen der Stadt thematisieren anschaulich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Buches angesichts des digitalen Umbruches – und das in einer Stadt, die bereits am Ende des 15. Jahrhunderts ein Zentrum des Verlags- und Druckgewerbes gewesen ist. Eingeleitet durch Angelika Klüssendorf, diesjährige Hermann-Hesse-Preisträgerin und begleitet von Rosa Loy, international bekannte Malerin, die man der Neuen Leipziger Schule zurechnen kann, zeigen wir Ihnen Leipzig von einer Seite, die Sie so bestimmt noch nicht entdeckt haben.

Was die aktuelle Literatur betrifft – und sie steht im Zentrum des vorliegenden Heftes – spricht man von einem eigenen „Sound“ der Absolventen des Literaturinstituts – ein Mythos, meint Josef Haslinger im Interview mit uns. Tatsächlich ist die „Leipziger“ Literatur vielstimmig und eigenständig, wie die vorliegenden Beiträge dokumentieren. Saša Stanišić, Hanna Lemke, Mareike Krügel, Christopher Kloeble, Constantin Göttfert, Verena Roßbacher, Ulrike Almut Sandig – diese Namen sprechen für sich, haben überwiegend ihren Weg über Leipzig hinaus bereits gemacht und sind anerkannter Teil der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Von der Gegenwart geht der Blick zurück, zu den Anfängen des literarischen Prozesses seit dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit. Seit 1409 bestimmte die Universität in Leipzig auch das literarische Leben nicht nur der Stadt, wie Detlef Döring im Einzelnen aufzeigt. Zudem ist es 25 Jahre nach den großen Leipziger Demonstrationen gut, sich daran zu erinnern, welche politische Funktion die „Untergrundliteratur“ in den achtziger Jahren in der DDR gehabt hat – Karim Saab gibt uns einen Einblick in die Umstände, unter denen er und seine Mitstreiter die Zeitschrift „Anschlag“ veröffentlichten.

allmende – Zeitschrift für Literatur wird zweimal im Jahr von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Nach über zehn Jahren im Karlsruher Info-Verlag erscheint sie jetzt im Mitteldeutschen Verlag Halle. Damit werden künftig auch neue Orte und Landschaften erkundet, die für die deutschsprachige Literatur von Bedeutung sind.

Weitere Ausgaben der allmende

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

© 1996-2015 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
allmende
Literaturland Baden-Württemberg
Autorenverzeichnis Baden-Württemberg
Landeskunde entdecken online