About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 22.12 | 20.00 Uhr | Eintritt 5,- / Mitglieder 3,- €

Die letzte Veranstaltung im Karlsruher Literaturhaus in diesem Jahr!

Literaturkritik live – Die SWR-Bestenliste

274 Titel erscheinen pro Tag in Deutschland. Zum Glück gibt es die SWR-Bestenliste: Seit 1975 wird von renommierten Literaturkritikern monatlich eine „Expertenliste“ zusammengestellt, eine Qualität- und Empfehlungsliste von zehn Büchern, denen sie möglichst viele Leser und Leserinnen wünschen. Das garantiert immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltendes; jeden ersten Dienstag im Monat um 22.03 Uhr in SWR2 Literatur.
Unter der Moderation von Elmar Krekeler (Die Welt) diskutieren live in Karlsruhe Ursula März (Die Zeit) und Hubert Winkels (Deutschlandfunk) über den aktuellen Buchmarkt und seine Neuerscheinungen. Buchausschnitte der besprochenen Werke werden von der Schauspielerin und Sprecherin Doris Wolters sowie dem Schauspieler und Sprecher Frank Stöckle gelesen.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Die Literarische Gesellschaft wünscht besinnliche Feiertage und ein gutes Neues Jahr!

Mittwoch, 28.01 | 20.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- , Mitglieder 4,- €

Annette Pehnt, Friedemann Holder und Michael Staiger:
„Die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“

Annette Pehnt. Foto: Peter Peitsch Verworfene Titel, ungeschriebene Bücher: In dieser Anthologie erzählen Schriftsteller wie Arno Geiger, Terézia Mora und Lutz Seiler, aus welchen Wunschtiteln nie etwas wurde. Sie erzählen die Geschichten hinter den Geschichten und legen ihr Verhältnis zu Titeln offen,was passioniert, obsessiv oder voller Reibung sein kann, aber eines niemals: leidenschaftslos. Denn Titel sind eben nicht nur Garnitur oder Markenname, auch wenn viele Verlage so mit ihnen umgehen. Bei Titeln geht es immer auch ums Ganze: darum, wie der Text sich dem Autor zeigt und zum Leser sprechen soll.
Die Autorin Annette Pehnt und die Literaturwissenschaftler Friedemann Holder und Michael Staiger haben eine Bibliothek des Ungeschriebenen zusammengestellt: pointierte Berichte aus den Werkstätten von 71 Schriftstellern der Gegenwart über verworfene Romanstoffe und die rätselhafte Magie ungenutzter Titelformulierungen. Illustriert werden die Texte mit Umschlägen, die diese nie realisierten Bücher hätten tragen können – entworfen von Studenten der Karlsruher Hochschule für Gestaltung (HfG). In Lesung und Gespräch stellen Annette Pehnt und Prof. Dr. Stephan Krass (Hg.) von der HfG, das faszinierende Buchprojekt vor – einige Titel sind an diesem Abend ausgestellt.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft, der Hochschule für Gestaltung sowie der Stephanus-Buchhandlung.
Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Weitere Termine

Aktuelle Ausstellungen

16. November 2014 bis 29. März 2015

Joseph Victor von Scheffel als Zeichner und Maler – ein Künstlerleben des 19. Jahrhunderts

Scheffel als Wanderer Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) gehörte zu den Bestsellerautoren des 19. Jahrhunderts. Seine Werke erreichten bereits zu seinen Lebzeiten Verkaufszahlen von über einer halben Million Exemplaren. Zu seinen Hauptwerken zählen das Epos Der Trompeter von Säckingen (1853), der historische Roman Ekkehard (1855) und die von ihm herausgegebene Gedichtsammlung Gaudeamus (1868). Weniger bekannt ist bislang sein vielseitiges bildkünstlerisches Werk, das nun erstmals in diesem Umfang präsentiert wird.
Scheffels Nachlass, der zum größten Teil im Oberrheinischen Literaturarchiv des Museums für Literatur am Oberrhein Karlsruhe archiviert ist, umfasst über 400 Zeichnungen, Aquarelle, Lithografien, Fotografien und ein Ölgemälde, über 80 Skizzen- und Notizbücher, zahlreiche eigene Skizzen in den Manuskripten seiner Texte.
Scheffel erhielt seine künstlerische Ausbildung bereits seit frühester Kindheit. Sie setzte sich während des Studiums und in Italien im Kreis der Deutschrömer bei wichtigen Malern seiner Zeit fort. Alle seine literarischen Werke entstanden in enger Verflechtung von Text und Bild. Seine Reisen unternahm er zusammen mit anderen Künstlern, wie Anselm Feuerbach oder Anton von Werner.
Die Ausstellung im Karlsruher Museum für Literatur wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. Es erscheint ein reich bebilderter zweibändiger Katalog.

Weitere Informationen: www.scheffel-ausstellung.de
Begleitprogramm (PDF)

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14. September bis 11. Januar 2015
U-Max im PrinzMaxPalais

„‘… in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie‘–
der Schriftsteller Adolf von Grolman“

Adolf von Grolman. Foto: GLA Die Ausstellung im PrinzMaxPalais dokumentiert Leben und Werk des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Adolf von Grolman (1888 bis 1973). Neben der zirka 5.000 Briefe umfassenden privaten und beruflichen Korrespondenz (unter anderem an Hermann Hesse, Martin Buber, Robert Minder und Albert Schweitzer) enthält der Bestand des von der Literarischen Gesellschaft erworbenen Nachlasses zahlreiche Manuskripte, Aufsätze und Rundfunkessays. Adolf von Grolman, der auch in Briefkontakt mit Thomas Mann stand, lebte von 1924 bis zu seinem Lebensende in Karlsruhe. In seinen 1946 erschienenen Karlsruher Novellen schildert er eindrucksvoll Gestalten und Atmosphäre der untergegangenen badischen Residenz.

Begleitend zur Ausstellung ist erschienen:
Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)
September 2014
14,95 Euro, 96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

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Tipps und Hinweise

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Neu

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist ab sofort u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Ehrung für die Besten des Jahrgangs

Vergabe des Scheffel-Preises 2014

Ministerpräsident Winfried Kretschmann umrahmt von 180 Scheffel-Preisträgerinnen und Scheffel-Preisträgern 2014 im Konzerthaus Karlsruhe

Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe feierte am Dienstag, 1. Juli 2014 mit 180 Preisträgerinnen und Preisträgern aus Baden-Württemberg im Beisein von Winfried Kretschmann im Konzerthaus Karlsruhe den Scheffelpreis 2014. Der Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann begrüßte den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Winfried Kretschmann, selbst Scheffel-Preisträger von 1968, beglückwünschte die Preisträgerinnen und Preisträger zu ihrer Auszeichnung.

„Selbstständiges Denken, Eigeninitiative und kritisches Hinterfragen wird heute an jeder guten Schule gefördert und honoriert. Das war 1968 – dem Jahr, in dem ich Scheffelpreisträger wurde – noch nicht selbstverständlich“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Ohne einen wachen Sinn für Alternativen kann auch Demokratie nicht funktionieren. Kunst und Literatur fordern uns heraus, indem sie unser gewohntes Denken und Handeln hinterfragen. Auch deswegen nimmt Baden-Württemberg im Vergleich mit anderen Ländern des ersten Platz ein, was finanziellen Aufwand und Breite seiner Literaturförderung angeht.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (l.) gratulieren Sophie Jochems, Scheffel-Preisträgerin am Humboldt-Gymnasium Karlsruhe 2014

Der an über 600 Gymnasien in Baden-Württemberg vergebene Preis wird seit 1928 verliehen und zwar jeweils nur einmal. Seit 2006 wird der Scheffel-Preis auch an zahlreichen der insgesamt 140 deutschen Auslandsschulen vergeben. Der Preis trägt „zur Belebung des Interesses an künstlerischer und wissenschaftlicher Literatur“ bei. Der Scheffel-Preis ist die einzige überregionale Auszeichnung für die beste Abiturleistung im Fach Deutsch.

Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von durch die Poetry-Slammer Sophie Passmann (2011 Gewinnerin der Slam-Meisterschaften in Baden-Württemberg und als Vertreterin Baden-Württembergs ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) 2013 in der Sparte Poetry Slam) und Tobias Gralke (Scheffel-Preisträger des Heinrich-Heine Gymnasiums Ostfildern des Jahres 2010) sowie die Bigband des Humboldt-Gymnasiums Karlsruhe.

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Kleine Karlsruher Bibliothek

Wir loben aus: Den aktuellen Karlsruhe-Roman!

Zugelassen sind nur deutschsprachige und unveröffentlichte Romane (keine Erzählungen). Der Roman sollte in Karlsruhe spielen. Die Rechte an den Texten müssen beim Einsender liegen. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat (in einem mit demselben Kennwort versehenen Umschlag) bei. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt. Der Roman soll als letzter Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages 2015 erscheinen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse / Ihre Teilnahme. Die Ausschreibung ist abgelaufen. Wir werden im März 2015 bekannt geben, welcher aktuelle Karlsruhe-Roman als Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ erscheinen wird. Die Verfasserin / der Verfasser wird benachrichtigt – wir sind sehr gespannt auf die Lektüre!

Weitere Informationen (PDF)

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Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum vierten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

Prosapreis JuLi / Junge Literatur

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Einsendeschluss ist der 30.4.2015

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Karlsruhe oder im Landkreis Karlsruhe leben oder dort zur Schule gehen.

Weitere Informationen

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 21.12.2014, 19.00 Uhr: Jazznight
  • 30.12.2014, 20.00 Uhr: Tosca
  • 10.01.2015, 19.00 Uhr: Die Zauberflöte
  • 15.01.2015, 20.00 Uhr: Schatten (Eurydike sagt)
  • 24.01.2015, 19.30 Uhr: Jazznight
  • 01.02.2015, 19.00 Uhr: Mythos
  • 19.02.2015, 19.30 Uhr: Dylan-The Times they are a-changin
  • 24.02.2015, 20.00 Uhr: Die Räuber
  • 12.03.2015, 20.00 Uhr: Der Widerspenstigen Zähmung (Ballett)
  • 20.03.2015, 21.00 Uhr: Nachtklänge
  • 26.03.2015, 20.00 Uhr: Drei Schwestern
  • 12.04.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 17.04.2015, 20.00 Uhr: Fantasio
  • 28.04.2015, 20.00 Uhr: Richtfest
  • 06.05.2015, 20.00 Uhr: La Traviata
  • 16.05.2015, 19.30 Uhr: Cosi fan tutte
  • 31.05.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 18.06.2015, 20.00 Uhr: Der Prozess (Ballett)
  • 21.06.2015, 19.00 Uhr: Jazznight
  • 28.06.2015, 19.00 Uhr: Liederabend
  • 02.07.2015, 20.00 Uhr: Iphigenie auf Tauris
  • 11.07.2015, 19.30 Uhr: Giselle (Ballett)

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur Literaturstadt Leipzig
94. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

88 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Die allmende bewegt sich, vom Südwesten nach Berlin und jetzt, mit der 94. Ausgabe, nach Leipzig – einer der wichtigen literarischen Orte in der Bundesrepublik. Die Leipziger Buchmesse ist ebenso zu einer Institution der Gegenwartsliteratur geworden wie das Deutsche Literaturinstitut. Die Druck- und Buchmuseen der Stadt thematisieren anschaulich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Buches angesichts des digitalen Umbruches – und das in einer Stadt, die bereits am Ende des 15. Jahrhunderts ein Zentrum des Verlags- und Druckgewerbes gewesen ist. Eingeleitet durch Angelika Klüssendorf, diesjährige Hermann-Hesse-Preisträgerin und begleitet von Rosa Loy, international bekannte Malerin, die man der Neuen Leipziger Schule zurechnen kann, zeigen wir Ihnen Leipzig von einer Seite, die Sie so bestimmt noch nicht entdeckt haben.

Was die aktuelle Literatur betrifft – und sie steht im Zentrum des vorliegenden Heftes – spricht man von einem eigenen „Sound“ der Absolventen des Literaturinstituts – ein Mythos, meint Josef Haslinger im Interview mit uns. Tatsächlich ist die „Leipziger“ Literatur vielstimmig und eigenständig, wie die vorliegenden Beiträge dokumentieren. Saša Stanišić, Hanna Lemke, Mareike Krügel, Christopher Kloeble, Constantin Göttfert, Verena Roßbacher, Ulrike Almut Sandig – diese Namen sprechen für sich, haben überwiegend ihren Weg über Leipzig hinaus bereits gemacht und sind anerkannter Teil der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Von der Gegenwart geht der Blick zurück, zu den Anfängen des literarischen Prozesses seit dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit. Seit 1409 bestimmte die Universität in Leipzig auch das literarische Leben nicht nur der Stadt, wie Detlef Döring im Einzelnen aufzeigt. Zudem ist es 25 Jahre nach den großen Leipziger Demonstrationen gut, sich daran zu erinnern, welche politische Funktion die „Untergrundliteratur“ in den achtziger Jahren in der DDR gehabt hat – Karim Saab gibt uns einen Einblick in die Umstände, unter denen er und seine Mitstreiter die Zeitschrift „Anschlag“ veröffentlichten.

allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

allmende – Zeitschrift für Literatur wird zweimal im Jahr von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Nach über zehn Jahren im Karlsruher Info-Verlag erscheint sie jetzt im Mitteldeutschen Verlag Halle. Damit werden künftig auch neue Orte und Landschaften erkundet, die für die deutschsprachige Literatur von Bedeutung sind.

Weitere Ausgaben der allmende

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

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