About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Freitag, 19.09 | 20.00 Uhr | Eintritt 7,- €

5. Poetry Slam
Landesmeisterschaft Baden-Württemberg
Halbfinale im Literaturhaus im PrinzMaxPalais

Poetry Slam, das ist das unterhaltsamste Literaturformat der Gegenwart. Nirgendwo wird Sprache so attraktiv, originell und überraschend eingesetzt. Ob Comedy, Rap, Prosa oder Lyrik - gesprochen, geflüstert oder gebeatboxt, bei Inhalt und Vortragsweise gibt es keine Einschränkungen.
Die Regeln sind einfach und international: Die vorgetragenen Texte müssen selbst geschrieben sein. Es gibt ein Zeitlimit. Es dürfen keine Requisiten verwendet werden.
Drei Tage lang ist Karlsruhe das Zentrum der baden-württembergischen Poetry Slam-Szene. Im Halbfinale I im Literaturhaus im PrinzMaxPalais kämpfen zwölf der besten Slam-Poeten und -Poetinnen um den Einzug ins große Finale. Nur vier werden es schaffen. Dabei werden die Finalisten durch eine Publikumsjury mittels Punktewertung bestimmt.
Moderation: Stefan Unser und Jürgen Klumpe.

Kartenvorverkauf: www.tollhaus.de
Weitere Informationen und Teilnehmer: www.bwslam2014.de

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Mittwoch, 24.09 | 20.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Wichtige Neuerscheinung! Nicht verpassen!

Robert Seethaler liest aus „ Ein ganzes Leben“

Robert Seethaler. Foto: Urban Zintel „Für mich ist Seethaler ein großer Erzähler in der Tradition von Polgar und Joseph Roth.“ (Gerhard Polt)
Noch gilt der Wiener Schriftsteller Robert Seethaler als Geheimtipp, doch genießt sein Schaffen nach vier Romanen wachsenden Zuspruch. Der Autor des Erfolgsromans Der Trafikant liest in Karlsruhe aus seiner neuen Novelle Ein ganzes Leben. Der Seilbahnarbeiter Andreas Egger stirbt im Tal seiner Kindheit, in dem er sein ganzes Leben verbracht hat und der Liebe seines Lebens begegnet ist; Marie, die er jedoch schon bald wieder verlieren wird. Erst als Egger seinen letzten Weg antritt, kehrt diese noch einmal zu ihm zurück und lässt ihn staunend auf all die Jahre blicken, die hinter ihm liegen.
Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman Die Biene und der Kurt mit dem Debütpreis des Lübeker Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Zudem erhielt er zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Neben seiner Tätigkeit als Autor ist Robert Seethaler auch als Schauspieler tätig.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Donnerstag, 25.09 | 20.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Zum 250. Geburtstag von Johann Friedrich Cotta

Bernhard Fischer präsentiert die Biografie „Johann Friedrich Cotta“

„Epochal“ (Süddeutsche Zeitung)
Man nannte ihn den „Napoleon des deutschen Buchhandels“: Johann Friedrich Cotta. Dr. Bernhard Fischer, Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs in der Klassik Stiftung Weimar, publiziert mit seinem Band Johann Friedrich Cotta. Verleger – Entrepreneur – Politiker die erste umfassende Biografie eines der wichtigsten deutschen Verleger. Die Biografie zeigt den Unternehmer und Politiker als exemplarische Gestalt in einer Umbruchzeit, in der so gut wie alle Institutionen und Traditionen ins Wanken kamen und auf allen Gebieten Neuland betreten wurde.
Dr. Bernhard Fischer, geboren 1956, war von 1992 bis 2007 Leiter des Cotta-Archivs im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Seit 2007 ist er Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs in der Klassik Stiftung Weimar – eines der wichtigsten literarischen Archive im deutschsprachigen Raum.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Montag, 29.09 | 20.00 Uhr | Eintritt 12,- / 10,- / Mitglieder 8,- €
Achtung: Begrenztes Kartenkontingent. Bitte reservieren!

„Zauber und Tragödie der jiddischen Literatur“
Literarisches Doppel: Martin Walser und Susanne Klingenstein

Susanne Klingenstein stellt vor „Mendele der Buchhändler. Leben und Werk des Sholem Yankev Abramovitsh“

Martin Walser liest aus „Shmekendike blumen” – Ein Denkmal für Sholem Yankev Abramovitsh“

Martin Walser. Foto: Karin Rocholl Susanne Klingenstein und Martin Walser lesen als literarisches Doppel aus ihren Büchern, in derer beider Zentrum der jiddische Satiriker Sholem Yankev Abramovitsh steht und bieten einen äußerst interessanten Einblick in die jüdische Kultur und Literatur.
In seinem neuen Essay ist Martin Walser ganz Leser und Entdecker, und als solcher bereist er eine heute kaum beachtete literarische Landschaft – die jiddische Literatur. Inspiriert durch die Lektüre von Susanne Klingensteins eloquenter, wissenschaftlicher Chronik „Mendele der Buchhändler. Leben und Werk des Sholem Yankev Abramovitsh. Eine Geschichte der jiddischen Literatur zwischen Berdichev und Odessa, 1835-1917“ entwirft Martin Walser das Lebensbild des jiddischen Autors Sholem Yankev Abramovitsh.
Diesem großen Autoren und Mitbegründer der modernen jiddischen Literatur will er schreibend ein Denkmal setzen: ihm und seinem Werk, das er ein „Lesewunder“ nennt und in dem ihn ein Erzählen „unter einem Himmel voller Bedeutungen“ begegnet. Martin Walser ist begeistert von der Vielfalt der Sprachwelten, die sich ihm darin eröffnet.

Dr. Susanne Klingenstein promovierte 1991 in Heidelberg in Amerikanistik. Von 1988 bis 2001 lehrte sie Literatur am Massachusetts Institute of Technololgy in Cambridge. Sie ist freie Mitarbeiterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Weekly Standard (Washington, D.C.) und unterrichtet Philosophie für Mediziner als Senior Lecturer an der Harvard-MIT Division of Health Sciences and Technology (Harvard Medical School, Boston, Massachussetts).

Dr. Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Zuletzt erschien von ihm der Essay „Über Rechtfertigung. Eine Versuchung“ sowie die Romane „Das dreizehnte Kapitel“ und „Schreiben und Leben. Tagebücher 1979-1981“.

Vorverkauf: Stephanus-Buchhandlung, Tel. 0721/919520.

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Weitere Termine

Aktuelle Ausstellung

14. September bis 11. Januar 2015
U-Max im PrinzMaxPalais

„‘… in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie‘–
der Schriftsteller Adolf von Grolman“

Adolf von Grolman. Foto: GLA Die Ausstellung im PrinzMaxPalais dokumentiert Leben und Werk des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Adolf von Grolman (1888 bis 1973). Neben der zirka 5.000 Briefe umfassenden privaten und beruflichen Korrespondenz (unter anderem an Hermann Hesse, Martin Buber, Robert Minder und Albert Schweitzer) enthält der Bestand des von der Literarischen Gesellschaft erworbenen Nachlasses zahlreiche Manuskripte, Aufsätze und Rundfunkessays. Adolf von Grolman, der auch in Briefkontakt mit Thomas Mann stand, lebte von 1924 bis zu seinem Lebensende in Karlsruhe. In seinen 1946 erschienenen Karlsruher Novellen schildert er eindrucksvoll Gestalten und Atmosphäre der untergegangenen badischen Residenz.

Begleitend zur Ausstellung ist erschienen:
Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)
September 2014
14,95 Euro, 96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

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Literaturtage Karlsruhe 2014

Vorschau

  • 03.11, 20.00 Uhr: Thomas Meyer (KOHI-Kulturraum)
  • 11.11, 20.00 Uhr: Albert Ostermaier
  • 15.11: Scheffel-Ausstellungseröffnung
  • 16.11, 11.00 Uhr: Scheffel-Ausstellung: Kuratorenführung Natalie Gutgesell
  • 19.11, 20.00 Uhr: Silke Scheuermann / Nadja Küchenmeister
  • 20.11. 19.30 Uhr: Buchvorstellung Prof. Dr. Klaus Goebel (BLB)
  • 21.11, 20.00 Uhr: Rafik Schami
  • 25.11, 20.00 Uhr: Judith Hermann
  • 26.11, 20.00 Uhr: "Dr. Mabuse spricht Luxemburgisch" - Vortrag von Dr. Claude Conter über die Luxemburgische Literaturgeschichte (im Rahmen der Bücherschau)
  • 02.12, 20.00 Uhr: Denis Scheck
  • 03.12, 20.15 Uhr: „Krise der Männlichkeit?“ – die aktuelle Ausgabe der Literaturzeitschrift allmende gibt Antworten. Mit Viktoria Kissler und Andreas Kohm
  • 04.12, 20.00 Uhr: v. Grolman-Abend mit Wolfgang Rihm
  • 09.12, 20.00 Uhr: Scheffel-Ausstellung: Vortrag Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann
  • 22.12, 20.00 Uhr: SWR-Bestenliste

Tipps und Hinweise

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Ehrung für die Besten des Jahrgangs

Vergabe des Scheffel-Preises 2014

Ministerpräsident Winfried Kretschmann umrahmt von 180 Scheffel-Preisträgerinnen und Scheffel-Preisträgern 2014 im Konzerthaus Karlsruhe

Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe feierte am Dienstag, 1. Juli 2014 mit 180 Preisträgerinnen und Preisträgern aus Baden-Württemberg im Beisein von Winfried Kretschmann im Konzerthaus Karlsruhe den Scheffelpreis 2014. Der Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann begrüßte den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Winfried Kretschmann, selbst Scheffel-Preisträger von 1968, beglückwünschte die Preisträgerinnen und Preisträger zu ihrer Auszeichnung.

„Selbstständiges Denken, Eigeninitiative und kritisches Hinterfragen wird heute an jeder guten Schule gefördert und honoriert. Das war 1968 – dem Jahr, in dem ich Scheffelpreisträger wurde – noch nicht selbstverständlich“, so Ministerpräsident Kretschmann. „Ohne einen wachen Sinn für Alternativen kann auch Demokratie nicht funktionieren. Kunst und Literatur fordern uns heraus, indem sie unser gewohntes Denken und Handeln hinterfragen. Auch deswegen nimmt Baden-Württemberg im Vergleich mit anderen Ländern des ersten Platz ein, was finanziellen Aufwand und Breite seiner Literaturförderung angeht.“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (l.) gratulieren Sophie Jochems, Scheffel-Preisträgerin am Humboldt-Gymnasium Karlsruhe 2014

Der an über 600 Gymnasien in Baden-Württemberg vergebene Preis wird seit 1928 verliehen und zwar jeweils nur einmal. Seit 2006 wird der Scheffel-Preis auch an zahlreichen der insgesamt 140 deutschen Auslandsschulen vergeben. Der Preis trägt „zur Belebung des Interesses an künstlerischer und wissenschaftlicher Literatur“ bei. Der Scheffel-Preis ist die einzige überregionale Auszeichnung für die beste Abiturleistung im Fach Deutsch.

Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von durch die Poetry-Slammer Sophie Passmann (2011 Gewinnerin der Slam-Meisterschaften in Baden-Württemberg und als Vertreterin Baden-Württembergs ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) 2013 in der Sparte Poetry Slam) und Tobias Gralke (Scheffel-Preisträger des Heinrich-Heine Gymnasiums Ostfildern des Jahres 2010) sowie die Bigband des Humboldt-Gymnasiums Karlsruhe.

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Senden Sie uns Ihr unveröffentlichtes Manuskript

Wir loben aus: Den aktuellen Karlsruhe-Roman!

Zugelassen sind nur deutschsprachige und unveröffentlichte Romane (keine Erzählungen). Der Roman sollte in Karlsruhe spielen. Die Rechte an den Texten müssen beim Einsender liegen. Jeder Teilnehmer darf nur einen Text einreichen. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat (in einem mit demselben Kennwort versehenen Umschlag) bei. Die Manuskripte werden vertraulich behandelt. Der Roman soll als letzter Band der „Kleinen Karlsruher Bibliothek“ anlässlich des Karlsruher Stadtgeburtstages 2015 erscheinen.

Einsendeschluss ist der 15.10.2014.
Es gilt der Poststempel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kontaktadresse:
Literarische Gesellschaft
z.H. Monika Rihm
PrinzMaxPalais
Karlstr. 10
76133 Karlsruhe
Infos unter: info@literaturmuseum.de

Weitere Informationen (PDF)

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Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben hiermit zum vierten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

Prosapreis JuLi / Junge Literatur

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Einsendeschluss ist der 30.4.2015

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in Karlsruhe oder im Landkreis Karlsruhe leben oder dort zur Schule gehen.

Weitere Informationen

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 21.09.2014, 17.00 Uhr: Rosenkavalier
  • 25.09.2014, 19.00 Uhr: Tschick
  • 04.10.2014, 19.30 Uhr: Dylan - The Times They Are A-Changin
  • 17.10.2014, 20.00 Uhr: Ballett: Mythos
  • 24.10.2014, 20.00 Uhr: Boris Godunow

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman Franz Littmann / Jürgen Oppermann / Hansgeorg Schmidt-Bergmann
„in die verwilderten Gärten der Dichtung und Poesie“
Der Germanist, Kritiker und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973)

September 2014
14,95 Euro
96 S., Br., 165 x 240 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-08-7

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf von Grolman (1888–1973) wuchs im Wilhelminischen Kaiserreich in Karlsruhe auf. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg beschloss der promovierte Jurist, die berufliche Laufbahn zu beenden, um „Übersicht, Ordnung, klare Vorstellungen und Klarheit“ „in die verwilderten Gärten der Dichtung und der Poesie“ zu bringen. Adolf von Grolmans Werk setzt sich aus zahlreichen literaturhistorischen Werken, aber auch aus Büchern über Johann Sebastian Bach und Leonardo da Vinci, Kritiken, Aufsätzen, Essays, literarischen Studien und Rundfunkvorträgen zusammen. 1935 erschien sein Buch über „Wesen und Wort am Oberrhein“. 1937 folgte „Werk und Wirklichkeit. Drei Kapitel vom dichterischen Schaffen. Johann Peter Hebel, Emil Gött, Hans Thoma“: „Sie gehören, bekanntgeworden oder nicht, zu den Männern, die man etwa als kulturkonservativ ansprechen darf“.

allmende - Zeitschrift für Literatur Ab sofort im Mitteldeutschen Verlag:
„Krise der Männlichkeit?
93. Ausgabe der allmende - Zeitschrift für Literatur

104 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
ISBN 978-3-95462-394-5
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Über eine vermeintliche Krise der Männlichkeit wird derzeit viel debattiert. Gibt es wirklich eine Erschütterung von Männlichkeitsnormen und –bildern oder ist die Männlichkeit gar nicht in der Krise? Inwiefern hat sich die Rolle des Mannes verändert? In der aktuellen Ausgabe der allmende setzen sich zahlreiche Autorinnen und Autoren mit dem Thema auseinander.

Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin und Autorin des Bands „Angezogen. Das Geheimnis der Mode“, spricht in einem Interview über den Kleidungsstil des „modernen Mannes“ und wirft einen Blick in dessen „modische Zukunft“.
Thomas Meinecke erzählt in seinem Text von Frauen mit Bärten und Männern in Nylons und Stöckelschuhen – und der daraus resultierenden Veränderung von „Männlichkeit“.
Ahörnchen und Behörnchen sind die Protagonisten des Beitrags von Elfriede Jelinek. Die Literaturnobelpreisträgerin schreibt über das Miteinander zweier Lebewesen ganz gleich welchen Geschlechts.
Katharina Hartwell, Vertreterin der jungen Gegenwartsliteratur, ist mit einer Kurzgeschichte vertreten, die Dramatikerin Rebekka Kricheldorf schreibt augenzwinkernd über den urbanen jungen Mann (UJM) mit Vollbart und der Georg-Büchner-Preisträger Arnold Stadler von Parkwächtern und Anzugträger.

Mit dem Prinz-Eisenherz Buchladen, einer Fachbuchhandlung mit Schwerpunkt Homosexualität, sowie der Lettrétage, dem „jungen Literaturhaus Berlins“, werden Institutionen vorgestellt, die mit ihren Veranstaltungen der konventionellen Literatur-landschaft entgegenwirken und gesellschaftliche Standards neu zu definieren suchen.

Die Vielzahl an Buchrezensionen dokumentieren die gesellschaftlichen Bedingungen individueller Lebensentwürfe. Die Ausgabe ist mit Karikaturen von Marie Marcks illustriert. Die Künstlerin prophezeite schon Ende der 1980er Jahre mit Karikaturen wie „gnadenlos – Männer euer Spiel ist aus“ die „Krise der Männlichkeit“.

allmende – Zeitschrift für Literatur wird zweimal im Jahr von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Nach über zehn Jahren im Karlsruher Info-Verlag erscheint sie jetzt im Mitteldeutschen Verlag Halle. Damit werden künftig auch neue Orte und Landschaften erkundet, die für die deutschsprachige Literatur von Bedeutung sind.

Weitere Ausgaben der allmende

© 1996-2014 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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