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Einwohnerzahl: Mit 307.047 neuer Höchststand

Mehr Studierende durch doppelten Abiturjahrgang / Zuwanderung als Faktor

(red) Karlsruhe wächst kontinuierlich - und das mittlerweile seit 15 Jahren. Steigende Studierendenzahlen durch den doppelten Abiturjahrgang ließen die Bevölkerung erneut um 4.000 auf exakt 307.047 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen, teilt das städtische Amt für Stadtentwicklung mit.

Einen neuen Höchststand erreichte mit 289.655 Menschen auch die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner, die ihren Hauptwohnsitz in der Fächerstadt haben. Verantwortlich dafür macht die Stadt dafür auch ihre Erstwohnsitzkampagne: der Anteil von Frauen und Männern mit Nebenwohnsitz schrumpfte von ehemals 23.000 auf 17.392.

Betrug die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen 2011 noch knapp 2.800, lag die Zahl 2012 bei einem Plus von 4.379 Personen. Grund für die anhaltend erfreuliche Entwicklung sind Neu-Karlsruherinnen und Neu-Karlsruher aus den Regierungsbezirken Stuttgart, Tübingen und Freiburg.

Karlsruhe kann aber auch mit Zuwanderungen vorwiegend aus Rumänien, Serbien, Polen, Mazedonien, Pakistan, Syrien, Iran und Irak, Indien und Afghanistan punkten. Damit sind die so genannten Wanderungsverluste in Umlandgemeinden des Landkreises Karlsruhe (713) und Germersheim (161) mehr als ausgeglichen.

Profitiert vom Bevölkerungszuwachs haben vor allem die Innenstadtbereiche sowie Knielingen (plus 218 Personen) und Neureut (plus 474 Personen) durch die Bebauung der früheren Konversionsgebiete. Spitzenreiter im stadtweiten Ranking ist die Südstadt. Sie erlebt in ihrem "Östlichen Teil" auf dem ehemaligen Bundesbahngelände einen wahren "Bauboom".

Die Attraktivität des neuen Quartiers schlägt sich statistisch nieder mit einem starken Bevölkerungszuwachs von zuletzt rund 800 Menschen. Zusammen genommen verteilen sich damit knapp 40 Prozent des Bevölkerungsanstiegs allein auf diese drei Stadteile.

Bei der natürlichen Bevölkerungsentwicklung gab es 2012 einen Rückgang. Zwar bleibt Karlsruhe mit einer Zahl von 2.559 Geburten relativ konstant. Stellt man diese im vergangenen Jahr jedoch den 2.979 Sterbefällen gegenüber, ist mit dem Minus von 420 das zweitstärkste Geburtendefizit der letzten zehn Jahre zu verzeichnen.




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Stadt Karlsruhe 2013 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro