Zur Startseite Karlsruhe: StadtZeitung   Suche
 

Übersicht Weiterempfehlen

 

Kreativpark Alter Schlachthof: OB Heinz Fenrich überreichte Mietverträge für das Gründerzentrum "Perfekt Futur"

Ideenschmiede hinter Stahlwänden

(Lä) Im April beginnt für rund 20 junge kreative Unternehmer auf dem alten Schlachthof eine Zukunft in Büros und Werkstätten aus Stahl. Für ihren ungewöhnlichen Arbeitsplatz in Containern überreichte Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Mietern am Dienstag, 26. Februar, ihre Verträge.

Mit dem Einzug der ersten Bewohner kommt nun Leben in die ehemalige Schweinemarkthalle auf dem alten Schlachthofgelände. Die Debütanten wurden aus 50 Bewerbungen ausgewählt und sind künftige Nutzer im neuen Gründerzentrum "Perfekt Futur".

Wer für drei Jahre einen Platz in den 60 Containern haben und Schritte in die Selbstständigkeit gehen möchte, muss erstens außergewöhnliche Gründungsideen mitbringen und zweitens als Student oder Absolvent aus kulturnahen kreativen Berufssparten wie Kunst, Design oder Architektur kommen. Wie zum Beispiel Alexander Naumer: Der ehemalige Architekturstudent aus Karlsruhe wird in seinem stählernen Office temporäre Rauminterventionen austüfteln und kreieren, die Veranstaltungen ein unverwechselbares Design-Outfit geben sollen.

Für einen, der gründet, sei eines essenziell: "Der unbedingte Glaube an eine erfolgreiche Zukunft", meinte OB Fenrich. Die Verwirklichung der Selbstständigkeit sei ein Abenteuer. "Perfekt Future" nehme in der alten Schweinemarkthalle ihren Anfang. Fenrich lobte die Berufsanfänger für ihren Unternehmergeist und sprach ihnen Mut und Entscheidungskraft zu, Visionen Ideen und entwickelte Geschäftsmodelle wahr zu machen.

"Sie sind nicht allein", rief das Stadtoberhaupt der Dorfgemeinschaft zu: "Wenn Sie aus ihrem Container herausschauen, realisieren Sie diese Besonderheit des Projekts." Zurückgezogenes Denken und Arbeiten sei in der denkmalgeschützten Halle ebenso möglich wie gemeinsames Entwickeln von Ideen und Projekten.

In zwei Jahren will die Karlsruher Fächer GmbH alle früheren Schlachthofgebäude saniert und zu einem großen Kultur- und Kreativzentrum umfunktioniert haben. Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg seien die Arbeitsplätze in den Seefrachtcontainern.

"Ob" ein Zentrum für Kreativschaffende realisiert werden solle, das sei nie die Frage gewesen, so der OB weiter. Nur das "Wie, Wo und Wann" und Überlegungen zur passenden Infrastruktur für die Bedürfnisse der Branche seien bis zur Entscheidung 2011 im Gemeinderat erörtert worden. Entstanden sei ein Ort, der "Vergangenes und Zukünftiges, Erfahrungen und Entdeckergeist" vereine.




Übersicht Weiterempfehlen

Stadt Karlsruhe 2013 - Inhalt: Presse- und Informationsamt - Web: Medienbüro