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Kultur: Ausstellungen in der Orgelfabrik

Akademie-Studenten bilden Schwerpunkt / Künstlerförderung im besten Sinne

(red) Künstlerinnen und Künstler brauchen nicht nur Ateliers, sondern auch Ausstellungsräume. Das städtische Kulturbüro stellt daher seit Jahren die Durlacher Orgelfabrik kostenlos zur Verfügung. Wer ausstellen darf, entscheidet eine Jury. Für 2013 wurden aus 21 Bewerbungen acht ausgewählt, darunter sechs Projekte vorwiegend junger, früherer oder derzeitiger Studentinnen und Studenten der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste.

"From Mars with Love" hieß die erste Schau mit Susanne Lanckowsky und David Jungnickel als Protagonisten, die am heutigen Freitag, 2. Februar, (Eröffnung 19 Uhr) von "Schnittstellen" abgelöst wird. Bäume sind verbindendes Element der bis 16. Februar gezeigten Arbeiten von Pola Sperber und Verena Wippenbeck, die künstlerischen Positionen können dabei durchaus gegensätzlich sein. Öffnungszeiten: donnerstags und freitags 17 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 14 bis 18 Uhr.

Ab 21. Februar beziehen Thomas Dawidowski, Beate Körner, Lisa-Marie Richter, Aleschija Seibt und Tine Voecks in Durlach "Quartier". Die Schau beginnt im leeren Raum. Mit der Verlagerung ihres Arbeitsplatzes in die Orgelfabrik wollen die Akteure Besucher am Entstehungsprozess ihrer Ausstellung teilhaben lassen.

"Scheffelstraße 14 - Vier Bildhauer stellen aus" haben Marco Breu, Robert Schmid, Anders Dickson und Anselm Orasch die Präsentation von Objekten, Zeichnungen und Installationen betitelt, die am 15. März beginnt. Nina Vanessa Laaf, Katrin Riedel und Matthias Schleifer setzen die Reihe vom 17. Mai bis 2. Juni fort.

Schlicht "Ausstellung für 4" nennen Anne Carnein, Inés Klipfel, Bronislava von Podewils und Anja Wiebel ihre Werkschau vom 25. Oktober bis 10. November. Anne Carneins Thema sind menschliche Erinnerungen und Hinterlassenschaften. In ihren Stoffarbeiten flickt sie etwa getragene Kleidungsstücke so zusammen, dass etwas Neues entsteht. Auch Anja Wiebelt entfremdet Gegenstände aus dem Alltag und verwandelt sie in neuem Kontext zu Symbolen und geheimen Chiffren. Mit der Symmetrie und Geradlinigkeit einfachster Formen beschäftigt sich Inés Klipfel. Und bei Bronislava von Podewils werden ausgediente Lampenschirmgestelle zu aufrechten Objekten, die ihre ursprüngliche Bestimmung vergessen lassen. Infos gibt es unter Telefonnummer 0721/133-4062.




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