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TechnologieRegion: Gemeinsames Werben um Fachkräfte

Neue Allianz führt Bemühungen vieler Akteure zusammen

(fis) Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) muss weg kommen vom Image "Reich aber langweilig", sie muss "auswärts" überzeugen, um eine Marke zu werden, die auch Fachkräfte anzieht, stimmte Henning Krumney, Leiter des Hauptstadtbüros der "Wirtschaftswoche" die 110 Teilnehmer ein, die zur Auftaktveranstaltung der Fachkräfteallianz der TRK ins IHK-Haus der Wirtschaft gekommen waren.

Ansätze zu besserer Vernetzung

"Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte können einzelne Unternehmen nichts ausrichten", sah Krumney eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der jeder Beteiligte für sich handeln und damit gleichzeitig für die Region etwas bewirken könne. In einer von Prof. Dr. Peter Heydebreck moderierten Podiumsdiskussion wurden neben vielen eigenen Bemühungen auch Ansätze deutlich, wie eine bessere Vernetzung Früchte tragen könnte.

Zuwanderung nötig, egal woher

KIT-Vizepräsidentin Dr. Elke Luise Barnstedt wies auf Möglichkeiten für engere Kooperationen ebenso hin wie IHK-Präsident Bernd Bechtold. "Wir brauchen Zuwanderung, egal woher", forderte Bechtold zudem heute schon an Übermorgen zu denken. "Es gibt genügend Fachkräfte weltweit, wir müssen sie nur hier her locken" wies der Vorstandsvorsitzende der CAS Software AG Martin Hubscheider auf die Notwendigkeit hin, "als attraktive Region wahrgenommen zu werden".

Mit Freude nahm Handwerkskammerpräsident Joachim Wohlfeil die Ankündigung von Ingo Zenkner, Chef der Agentur für Arbeit, auf, wonach dort verstärkte Qualifizierungsoffensiven für junge Erwachsene geplant seien.

Mit Allianz Parallelstrukturen vermeiden

Viele Akteure sind bereits aktiv, eine Fachkräfteallianz kann dazu beitragen, dass Parallelstrukturen vermieden werden, waren sich der Mittelstandsbeauftragte des Landes Peter Hofelich und der stellvertretende TRK-Vorsitzende und Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle einig. In vier Arbeitsgruppen wurden die Themen "Internationale Fachkräfte", "Frauen" "Ausbildung und Zertifizierung" "Region und Transparenz" sowie "Außenwirkung" weiter behandelt.

Einstieg bei Allianz gelungen

"Besonders erfreulich ist, dass das Thema auf großes Interesse bei Unternehmen wie auch bei Institutionen, Gewerkschaften und Handwerk gestoßen ist", war TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz sowohl von der Teilnehmerzahl (110) als auch der "vertretenen Bandbreite" bei der Auftaktveranstaltung zur TRK-Fachkräfteallianz angetan. Die in den vier Arbeitsgruppen begonnene Arbeit solle noch vor Ostern fortgesetzt werden, um möglichst bald eine zukunftsorientierte Strategie zur Fachkräftegewinnung und Sicherung formulieren und umsetzen zu können.




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