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Kaiserstraße: Planziel ist einheitliches Stadtbild

Urbanität in der Fußgängerzone

(voko) Über den Bebauungsplan "Südliche Kaiserstraße" informierte kürzlich das Stadtplanungsamt bei der IHK. Ziel des Bebauungsplans ist, ein attraktiveres, urbanes Erscheinungsbild für die Kaiserstraße zu schaffen. Insbesondere mit Blick auf die Kombi-Lösung soll die Fußgängerzone optisch aufgewertet werden.

Vornehmlich Gewerbetreibende der Fußgängerzone nahmen den Termin wahr. "Es gibt deutliche Defizite in der Kaiserstraße, was das Erscheinungsbild etwa in Fassadengestaltung - Stichwort Werbung - betrifft", betonte Georg Gerardi, Bereichsleiter Stadtbild. Gestalterisch bedenklich sei auch die uneinheitliche Höhe der Gebäude.

"Unsere Intention ist, dass wieder auf der historischen Bauflucht gebaut werden kann, aber in der Höhe begrenzt. In der jetzigen Situation haben wir ein wildes Durcheinander. Es entsteht durch uneinheitliche Werbung unterschiedliche Höhengestaltung und heterogene Nutzung der Vordächer", so Clemens Fritz vom Stadtplanungsamt.

Die Höhe für Neubauten sollen nach Inkrafttreten des Bebauungsplans auf vier Geschosse begrenzt werden. Für die Attraktivität des Einkaufsboulevards sei es von Vorteil, wenn Vordächer aus dem Erscheinungsbild verschwinden.

Weiteres Anliegen ist, das Wohnen in dem Quartier zwischen Karl- und Ritterstraße zu stärken. Auch die Innenhöfe sollen optimiert werden. Mit dem Bebauungsplan sollen letztlich positive Anreize geschaffen werden, "um ein einheitlicheres und nobleres Ambiente" in der Fußgängerzone zu schaffen, so Fritz.




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