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Integration: Preise für Engagement vergeben

Helfen überwindet Grenzen

(voko) Seit 1994 wird der Integrationspreis in Karlsruhe vergeben. Vergangene Woche kamen drei weitere Preisträger hinzu, die für ihr Engagement gewürdigt wurden. Im Bürgersaal des Rathauses erhielten das Medinetz Karlsruhe, das Unternehmen texdata Software sowie Heidi Meier-Menzel die Auszeichnung.

Begrüßt wurden die Festgäste vom Vorsitzenden des ibz, Norbert Vöhringer, sowie vom Direktor der Sozial und Jugendbehörde, Josef Seekircher. Die Festansprache hielt Staatssekretär Frank Mentrup.

Mentrup betonte, dass Integration eine spannende Aufgabe innerhalb der Stadtpolitik sei. "Wichtig ist, dass man einen Migrationshintergrund nicht als Problem ansieht. Schließlich stammen 80 Prozent der Karlsruher selbst nicht aus unserer Stadt. Gesellschaften haben sich über die Jahrhunderte immer durch Zuwanderung gebildet. Entscheidend ist und bleibt, dass man seine Neugier für den Nachbarn beibehält", so Mentrup, der allen Preisträgern gratulierte, zu einer menschlichen Gesellschaft beigetragen zu haben.

Die Laudatio auf das Medinetz hielt Dankwart von Loeper vom Menschenrechtszentrum Karlsruhe. "Es sind mehr als 30 Ärzte, die Menschen unabhängig ihrer Herkunft, ob mit oder ohne Papiere, behandeln. Geld spielt keine Rolle.

Alles geschieht ehrenamtlich", so von Loeper, der die Urkunde an Dr. Sybille Schramm vom Medinetz übergab. Das Unternehmen texdata software sei ausgewählt worden, weil es eine offene Unternehmenskultur habe. Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter haben einen ausländischen Pass. Auch für ausländische Studenten mache man sich stark, so Ivo Runge von der IHK. Die Laudatio auf Meier-Menzel sprach Norbert Vöhringer.

Seit 30 Jahren engagiere sich die Karlsruherin für Asylanten und Migranten. "Dein Motto heißt: Helfen, um Grenzen zu überwinden. Respekt für Mitmenschen, Einfühlungs- aber auch Durchsetzungsvermögen haben dich immer ausgezeichnet", so Vöhringer. Ob im Arbeitskreis Asyl oder im Verein "Freunde für Fremde" - in vielerlei Funktionen habe sich die Geehrte in der Flüchtlingsarbeit engagiert.




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