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Jugend: Auszeichnungen für "jes"-Filmprojekt

Engagement gegen "Null Bock"

(nil) Die Stadt Karlsruhe zeichnete vergangene Woche elf Jugendliche für ihre Beteiligung beim jes-Projekt "Alles Ehrensache. Null Bock ist out!" aus. Bürgermeister Wolfram Jäger überreichte den Schülerinnen und Schülern ihre Zertifikate und würdigte ihr mehrmonatiges ehrenamtliches Engagement.

Hinter der Abkürzung "jes" verbirgt sich "Jugend engagiert sich". Ausgezeichnet wurde die Gruppe, die von den Mentoren Beate und Massimo Ferrini vom Bürgerverein Mühlburg betreut wurde, für ein Dokumentarfilmprojekt.

In ihrem 45-minütigen Film zeigten die Jugendlichen anhand einzelner Beispiele, welche Möglichkeiten für Gleichaltrige bestehen, sich ehrenamtlich zu engagieren, etwa in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder beim Entwurf einer Internetseite für Jugendliche im Stadtteil Mühlburg.

"Wir sind keine Null-Bock-Generation. Unsere Intention war es zu zeigen, dass es bereits viele Jugendliche gibt, die sich engagieren", betonte Sarah Bies, Schülerin des Otto-Hahn-Gymnasiums. Gleichzeitig sollte der Film, der im Oktober vergangenen Jahres in der Schauburg zu sehen war, andere Jugendliche zu mehr ehrenamtlichem Engagement motivieren.

Bürgermeister Wolfram Jäger wies in seiner Laudatio darauf hin, dass solch ein Projekt auch ein wertvolles Lernfeld für Jugendliche sei, das zudem Anerkennung und Spaß bringe und das Selbstbewusstsein stärke. Dies konnte auch die 19-jährige Sarah Bies bestätigen: "Jeder hat sich während des Projekts weiterentwickelt und die Arbeit war eine große Bereicherung für uns alle.




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