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Wettbewerb: Ein Tag ohne Strom

Siegerin gewinnt ein Jahr Stadtwerke-Ökostrom

(erg) Was würde man machen, wenn man einen ganzen Tag auf die Annehmlichkeiten der Stromversorgung verzichten müsste? Für Umweltbürgermeister Klaus Stapf war die Antwort einfach: irgendwo in der Natur etwas erleben, dort wo es ohnehin keine Steckdose gibt. Vielleicht eine lange Wanderung unternehmen.

Über die Geschichte, die Sandra Trösch zu dem Thema erfand, war er allerdings ebenso erstaunt, wie die Mitglieder der Jury, die einen Preis für die beste Idee zu vergeben hatte. Im Rahmen der Klimaschutzkampagne der Stadt Karlsruhe, waren die Karlsruherinnen und Karlsruher dazu aufgerufen, niederzuschreiben, wie sie es regeln könnten, 24 Stunden ohne Strom auszukommen. Als Preis war für ein ganzes Jahr kostenloser Ökostrom nach dem Tarif "NatuR" der Stadtwerke ausgelobt.

Die vorübergehende HfG-Studentin Trösch, die jetzt wieder nach Mainz zurück zieht, kann sich über diesen Preis freuen, weil sie festgehalten hat, wie ein fiktiver Antiquitätenhändler den stromlosen Tag verbringen könnte, inspiriert von den antiken Lampen in einem Antiquitätengeschäft.

Statt bei ebay nach neuem Altem zu suchen - denn der Computer ging ja mangels Stroms nicht - machte sich der Händler mit dem Fahrrad auf, unterhielt sich mit wildfremden Menschen, kaufte hier und da dies und das, was in seine Auslagen passte und erzählte am Abend bei einer Lagerfeuer-Party Freunden über seine Erlebnisse.

Bürgermeister Klaus Stapf und Sascha Rabenort von den Stadtwerken überreichten der Gewinnerin kürzlich den Gutschein für ihren Umsonst-Ökostrom.




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