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IT-Netzwerk am Oberrhein: Neuer Partner kommt aus Bern

"IT2Rhine" arbeitet seit einem Jahr

(red) Vor einem Jahr hoben fünfzehn französische, deutsche und schweizerische Institutionen und IT-Netzwerke am Oberrhein das EU-geförderte Projekt "IT2Rhine" aus der Taufe. Seither führen grenzübergreifende Veranstaltungen und Foren die Akteure der Branche aus den drei Nationen zusammen.

Neu als "assoziierter Partner" dazu gestoßen ist in der letzten Woche der ICT-Cluster Bern (Information and Communication Technology). "Die 200 Mitglieder unseres Netzwerkes sind bestrebt, ihre Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen auszuweiten. Da die Schweiz relativ klein ist, befinden sich die Zielregionen oftmals in den Nachbarstaaten. Deshalb verfolgen wir eine klare Internationalisierungs-Strategie", bezeichnete Christoph Beer, der Manager des ICT-Clusters, bei einem zweitägigen Informationsbesuch in Karlsruhe den Oberrhein als besonders "attraktive Gegend sowohl aus Sicht der der Wissenschaft als auch aus Sicht der Forschung".

Beer besuchte neben der städtischen Wirtschaftsförderung die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Cyberforum und die CAS Software AG.

"Auch wir werden von dieser Ausweitung unserer Kontakte profitieren. Sie bedeutet einen Schritt weit über die Region Bern hinaus - die Kollegen aus Bern machen schon lange gute Arbeit und verfügen über bewährte internationale Kontakte, von denen auch die IT-Firmen unserer Region profitieren", erkennt Ralf Eichhorn von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe nur Gewinner bei weiteren Kooperationen.

"Alleine sind wir nichts, zusammen stellen wir eine Größe dar, die wahrgenommen wird", sieht Prof. Catherine Ledig, bei der die Gesamtleitung von IT2Rhine liegt, im Vergleich zu Vorgängerprojekten besondere Potenziale in der flächenmäßigen Größe, der Dichte der Mitglieder und nicht zuletzt den Erfahrung der Initiatoren. Bereits jetzt stehe das Netzwerk als Marke für die IT-Branche am Oberrhein. "Die kritische Masse, die wir zusammen mit unseren über 2.000 Mitgliedsunternehmen aufbringen, macht uns besonders interessant", sieht Ledig erste große Erfolge in der Wahrnehmung "und eine gute Grundlage, um sich auf internationaler Ebene weiter zu profilieren".




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