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Ökostrom: Erste Tankstelle in Karlsruhe

Mobil per Steckdose

(res) Noch hat es Seltenheitswert, einem Elektrofahrzeug im Stadtverkehr oder auf der Autobahn zu begegnen. Doch das wird sich ändern. Denn bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein, wünscht sich die Bundesregierung. Und auch Karlsruhe und die Stadtwerke wollen ihren Teil dazu beitragen.

Vergangenen Donnerstag, 18. Februar, nahmen Erste Bürgermeisterin Margret Mergen und Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke, in der Tiefgarage am Friedrichsplatz die erste Ökostrom-Tankstelle in Karlsruhe in Betrieb. Um Elektromobilität in der Aufbauphase zu fördern, tragen die Stadtwerke die Ökostromkosten 2010 selbst, d.h. Nutzer und Nutzerinnen dieser Einrichtung zahlen nur die Parkhausgebühren.

"Elektrofahrzeuge sind im Kommen, weil sich mit ihnen die Emissionen erheblich reduzieren lassen", machte Mergen deutlich, dass "die Stadt in der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sieht." Und bei der einen Tankstelle für Elektroautos soll es nicht bleiben. So möchten die Stadtwerke mit den aus dem Pilotprojekt in der Tiefgarage gewonnenen Erkenntnissen die Einrichtung einer flächendeckenden Infrastruktur von Ladeeinrichtungen vorbereiten.

Am Friedrichsplatz kommt eine Ladestation des Karlsruher Unternehmens ParkPod zum Einsatz. Hier können Elektrofahrzeuge unter anderem über eine haushaltsübliche 230-Volt-Schukosteckdose Energie tanken. Allerdings kann so ein Ladevorgang bis zu fünf Stunden dauern.

Für Dr. Roth ist es nicht nur wichtig, dass die "Umsetzung der Ladeinfrastruktur" schnell voranschreitet, sondern auch serienreife und erschwingliche Fahrzeugmodelle auf den Markt kommen. Einen wendigen Zweisitzer und einen Kleintransporter stellte das Ettlinger Unternehmen elemo direkt in der Tiefgarage vor.




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